Abbrüche

Der Abbruch von baulichen Anlagen ist in der Regel genehmigungspflichtig, das heißt, es ist vor dem Abbruch ein Abbruchantrag zu stellen und ein Genehmigungsverfahren durchzuführen.

Hiervon gibt es allerdings Ausnahmen. Alle baulichen und andere Anlagen und Einrichtungen, die nach den §§ 65 Abs. 1 und 66 der Landesbauordnung genehmigungsfrei errichtet werden dürfen, dürfen ebenso wieder beseitigt oder abgebrochen werden. Dies gilt auch für

  • Gebäude bis zu 300 m³ umbauten Raum,
  • ortsfesten Behältern,
  • luftgetragenen Überdachungen,
  • Mauern und Einfriedungen,
  • Schwimmbecken,
  • Regalen,
  • Stellplätzen für Kraftfahrzeuge,
  • Lager- und Abstellplätze,
  • Fahrradabstellplätze,
  • Camping- und Wochenendplätzen sowie
  • Werbeanlagen.

Die abschließende Benennung der genehmigungsfrei abzubrechenden oder zu beseitigenden baulichen Anlagen und Einrichtungen würde den Rahmen dieser Erläuterung sprengen. Detailinformationen erhalten Sie hier.

Allerdings müssen auch bauliche Anlagen und Einrichtungen, die nicht der Genehmigungspflicht unterliegen, Anforderungen, die in der Landesbauordnung selbst, aber auch in anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften gestellt werden, erfüllen (Bsp. Kreislaufwirtschaftsgesetz). Auch bei genehmigungsfreien Abbruchvorhaben kann gegebenenfalls eine denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich sein.

Besteht Unsicherheit darüber, ob Genehmigungsfreiheit oder -pflicht besteht, erkundigen Sie sich bitte bei einem Sachkundigen oder wenden Sie sich an die Bauaufsichtsbehörde (s. Ansprechpartner).

 

 

Antrag auf Genehmigung eines Abbruchs

Auszug aus der Liegenschaftskarte/Flurkarte mit der Darstellung
der Lage des Abbruchvorhabens (3-fach)

Berechnung / Angaben zur Kostenermittlung (2-fach)

Erhebungsbogen für Bauabgänge nach dem Hochbaustatistikgesetz

Weitere Informationen zu den Unterlagen für genehmigungspflichtige Abbrüche sind in nachfolgenden Vorprüflisten zusammengestellt.

Vorprüfliste Abbruch Seite 1

Vorprüfliste Abbruch Seite 2

 

 

1. Antragsformular

Es sind nur die amtlichen Vordrucke zu verwenden. 

Der Antragsteller hat im Antrag einen Abbruchunternehmer zu benennen, der für die Ausführung der vorgesehenen Abbrucharbeiten nach Sachkunde und Erfahrung, wie auch hinsichtlich der Ausstattung mit Gerüsten, Geräten und sonstigen Einrichtungen geeignet ist.

Das Antragsformular ist jeweils im Original vom Antragsteller zu unterschreiben.

2. Liegenschaftskarte / Flurkarte

Es ist ein Auszug aus der Liegenschaftskarte / Flurkarte mit der Darstellung der Lage des Abbruch-Vorhabens einzureichen. Die zu beseitigende bauliche Anlage ist deutlich zu kennzeichnen. Die Umrisse sind als ausgekreuzte Umrisslinie (-X---X---X-) darzustellen.

3. Bauzeichnungen / Fotos

Dem Antrag sind Bauzeichnungen im Maßstab 1:100 mit Darstellung der Grundrisse, Schnitte und Ansichten beizufügen. Die Zeichnungen können durch Fotos ergänzt werden.

4. Erhebungsbogen für den Bauabgang

Der Erhebungsbogen für den Bauabgang (Abbruchstatistik) ist zusammen mit den Antragsunterlagen für den Abbruch bei der Unteren Bauaufsicht einzureichen. 

Weitere Informationen zu den Unterlagen für genehmigungspflichtige Abbrüche sind in nachfolgenden Vorprüflisten zusammengestellt.

Vorprüfliste Abbruch Seite 1

Vorprüfliste Abbruch Seite 2

 

 

  • Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW)
  • Verordnung über bautechnische Prüfungen (BauPrüfVO)
  • Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGO)

Die Gebühren werden nach dem Umfang des Bauvorhabens ermittelt und liegen nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGO) zwischen mindestens 50,00 € bis 1.500,00 €.

Ansprechpartner

Herr Gotzen, Raum 3007, Tel. 02161-25 8844

Herr Kelzenberg, Raum 3020, Tel. 02161-25 8822

Herr Pütz, Raum 3008, Tel. 02161-25 8846

Herr Trexler, Raum 3007, Tel. 02161-25 8845  

 

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