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Sport

Mönchengladbach ist nicht nur die Stadt des fünfmaligen Deutschen Fußballmeisters, sondern auch Sitz des Deutschen Hockey-Bundes und Stadt mit dem größten Hockeystadion Europas.
Tennis wird in Mönchengladbach auf Bundesliga-Niveau gespielt und die Stadt hat eine lebendige Skateboard-Szene.


Baubeginn für den Radschnellweg Rheindahlen-Nordpark

Die Bauarbeiten für den geplanten Fuß- und Radweg zwischen Rheindahlen-Mitte und Nordpark haben jetzt begonnen. Bis Juli wird im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten das nördliche Teilstück errichtet, das sich von der Hennes-Weißweiler-Alle in südlicher Richtung bis hin zur Straße Wolfsittard erstreckt. Der ca. 840 Meter lange, s-förmige Abschnitt führt größtenteils über eine stillgelegte Bahntrasse. Als erstes wird nun die Vegetation entlang der Trasse entfernt, die sich seit der Stilllegung gebildet hat. Bei einer Begehung mit der Unteren Naturschutzbehörde wurde sichergestellt, dass keine brütenden Vögel von den Arbeiten betroffen sind. Anschließend werden die Erdarbeiten durchgeführt, alle Kabel verlegt und anschließend der Weg asphaltiert.

Auf der neuen Verbindung sollen der Radweg und der Fußweg nebeneinander geführt werden. Ein taktiles Element in der Mitte trennt die Bereiche optisch und kann auch von blinden und sehgeschädigte Menschen mit dem Taststock erfühlt werden. Der Gehweg wird eine Breite von 2,50 Meter haben. Der Radweg bietet mit vier Metern Breite ausreichend Platz, um in beide Richtungen befahren zu werden. Bei Dunkelheit wird ein sogenanntes „mitfahrendes Licht“ zum Einsatz kommen. Dabei schaltet sich mittels Bewegungssensoren die LED-Beleuchtung immer nur kurzfristig dort an, wo gerade Fußgänger oder Radfahrer unterwegs sind. So lässt sich Energie sparen und die Lichtverschmutzung gering halten. Auch zahlreiche weitere Umweltaspekte werden bei dem Bauprojekt berücksichtigt. So wurde etwa die Trassenführung leicht angepasst, um den Lebensraum von Kammmolchen entlang der Strecke zu schützen. Auch ein Viehgitter zum Schutz der Rehe wird errichtet, damit es im Bereich Wolfsittard nicht zu Gefahrensituationen kommt.

„Die Nahmobilität zu fördern hat für uns als Stadt Mönchengladbach hohe Priorität. Die Fuß- und vor allem die Radschnellverbindung zwischen Rheindahlen und dem Nordpark sind dabei ein wichtiger und nützlicher Baustein in unserem Mobilitätskonzept. Es ist gut, dass wir dafür jetzt den Startschuss geben konnten“, freut sich Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Das hohe Potenzial des Vorhabens wird auch von Seiten des Bundesamtes für Güterverkehr anerkannt, das die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt zu 100% fördert. Dafür sind Kosten von rund einer halben Million Euro veranschlagt. Für die beiden weiteren Bauabschnitte wird gerade ein Förderantrag erstellt.

Die Radverbindung zwischen Nordpark und Rheindahlen ist langfristig als Bestandteil einer Radroute vorgesehen, die in weiteren Ausbaustufen bis zum Hauptbahnhof von Mönchengladbach und in anderer Richtung perspektivisch bis Roermond reichen soll. Das Ziel ist es, eine attraktive neue Radverbindung sowohl für den Freizeit- als auch für den Alltagsverkehr zu schaffen. Als wesentliche Rahmenbedingung wurde dabei definiert, dass die Wege auch für den Fußgängerverkehr ausgelegt sind.

Auch herausragende Persönlichkeiten des Sports nennen Mönchengladbach ihre Geburtsstadt: Fußballlegenden Jupp Heynckes und Günter Netzer oder Triathletin, Langstreckenläuferin und Olympia-Teilnehmerin Sonja Oberem. Das Geburtshaus des Begründers der weltweit bekannten Fitnessbewegung Pilates, Joseph Pilates, steht im Herzen der Gladbacher Altstadt.

Sportbegeisterten stehen vielfältige Sportflächen zur Verfügung: 62 Turn- und Sporthallen, 32 Außensportanlagen sowie das Grenzlandstadion als Leichtathletikstadion mit Kunststoffrundlaufbahn, 1 Freibad, 1 Kombibad, 4 Hallenbäder, 55 Groß-Spielfelder, davon 18 Kunststoffrasenspielfelder, 2 Judoräume, 2 Krafträume, 2 Sportkegelbahnen, 6 Beach-Volleyball-Felder, 1 Beach-Soccer-Feld, 33 Basketball-Anlagen, 72 Bolzplätze und verschiedene Skater-Anlagen.  

Im Sportverein, in einer Interessengruppe oder ganz individuell findet hier jeder, was er braucht. Mit dem Bildungspaket für soziale Teilhabe wird der Mitgliedbeitrag für Kinder aus finanziell schlecht gestellten Familien bezahlt, im Seniorenkalender gibt es Informationen zu speziellen Sportangeboten für unsere betagen Bürger.

44 Stadtteile. 150 Nationen. Eine Stadt. Gemeinsam Vielfalt.