Klimaschutz durch Zimmerpflanzen

Gerade in der kalten Jahreszeit mit niedrigen Außentemperaturen, wird die Heizung hochgedreht. Aber mit jedem zusätzlichen Grad Raumtemperatur nimmt die Luftfeuchtigkeit ab, die Raumluft wird trockener. Dadurch wird die Zimmertemperatur niedriger empfunden und die Heizung noch höher gedreht. Im Idealfall hat die Raumtemperatur eine Feuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent. In geheizten Räumen kann die Luftfeuchtigkeit jedoch schnell auf nur 25 bis 30 Prozent sinken. Wird die Raumtemperatur um ein Grad erhöht, muss mit rund sechs Prozent mehr Heizkosten gerechnet werden. Das strapaziert nicht nur den Geldbeutel, sondern erhöht den klimaschädlichen CO2-Ausstoß.

Der Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung empfiehlt daher, die Luftfeuchtigkeit mit Zimmerpflanzen natürlich zu erhöhen. Grünlilie, Zimmerlinde, Zyperngras und die Papyrus-Pflanze sind besonders gut geeignet, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Etwa 98 Prozent des Wassers, das die Pflanzen aufnehmen, geben sie wieder ab. In einem Raum von 30 Quadratmetern sorgen schon drei bis sechs größere Zimmerpflanzen dafür, dass die ideale Luftfeuchtigkeit erreicht werden kann. So verdunsten zum Beispiel bei einer Papyrus-Pflanze von 1,5 Metern Höhe ein bis zwei Liter Wasser pro Tag. Setzt man zur Erhöhung der Luftfeuchte Befeuchter an der Heizung ein, so weist der Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung darauf hin, dass diese regelmäßig gereinigt werden müssen, damit sie nicht zu Keimschleudern werden.

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Herr Antti Olbrisch
Klimaschutzmanager
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