Wasserkraft

Bereits die frühen Hochkulturen der Menschheit z. B. in China oder Ägypten nutzten die Kraft des Wassers. Heute trägt die Wasserkraft mit etwa 3,4 % zur deutschen Stromproduktion bei. Unter Berücksichtigung des Naturschutzes ist ein weiterer moderater Ausbau in Deutschland möglich. Dabei gilt es insbesondere auf die Durchgängigkeit für wandernde Fische und andere Tiere und die Regelung der Wassermengen im Zu- und Ablauf sowie die damit verbundenen Einflüsse auf das Ökosystem zu achten. Hierbei können auch positive Aspekte durch Wasserkraftwerke entstehen.

Auch in Mönchengladbach spielte die Nutzung der Wasserkraft lange Zeit eine bedeutende Rolle. So befanden sich entlang der Bäche und der Niers zahlreiche Mühlen, die zum Teil auch heute noch erhalten sind. Näheres kann man auf der Mühlentour der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH (MGMG) an erfahren.

Zur Stromerzeugung werden Wasserräder oder Turbinen benötigt, die Bewegungs- und Lageenergie (durch die Fallhöhe) des Wassers nutzen. Wasserräder werden nur bei sehr geringen Fallhöhen benutzt; in der Regel werden heutzutage Turbinen eingesetzt.

Wasserkraftwerke werden grob in drei Kategorien unterteilt. Bei einer Leistung von weniger als 1.000 kW spricht man von Kleinwasserkraftanlagen. Diese sind oft an historische Mühlenstandorte gebunden. Große Laufwasserkraftwerke befinden sich an Staustufen in Flüssen. Speicherwasserkraftwerke an Stauseen bilden zum einen eine große Reserve, wenn eine besonders hohe Stromnachfrage herrscht und können zum anderen Stromüberschuss aufnehmen, wenn das Stromangebot die Nachfrage übertrifft.

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Klimaschutzmanager
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