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Wettbewerbsbekanntmachung: Realisierungswettbewerb Ersatzneubau der Brücke Bettrather Straße als Fuß- und Radwegebrücke

Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt

Bezeichnung des Auftrags:

  • Realisierungswettbewerb Ersatzneubau der Brücke Bettrather Straße als Fuß- und Radwegebrücke
  • Referenznummer der Bekanntmachung: 66-2021-016

Beschreibung der Beschaffung:

Die Brücke Bettrather Straße überspannt die Hermann-Piecq-Anlage östlich der Viersener Straße in Mönchengladbach und diente jahrzehntelang dem Kraftfahrzeugverkehr. Aufgrund des baulichen Zustandes kann die Brücke derzeit nur noch temporär als Fuß- und Radweg genutzt werden. Wegen der fortschreitenden Schädigungen wird ein Abbruch der Brücke erforderlich.

Die Stadt Mönchengladbach beabsichtigt daher die Errichtung eines Ersatzneubaus der Brücke Bettrather Straße als reine Fuß- und Radwegebrücke. Die Brücke verbindet die Mönchengladbacher Innenstadt mit den nördlich gelegenen Stadtteilen, dem Bunten Garten als wichtiger Naherholungsfläche, der Berufsschule "Liebfrauenschule" und mit einer Kindertagesstätte. Über die Brücke führt eine wichtige Radverbindung des Alltagsnetzes für den Radverkehr in der Stadt Mönchengladbach. Das Alltagsnetz für den Radverkehr ist Bestandteil des Masterplans Nahmobilität, der vom Rat der Stadt beschlossen wurde und Maßnahmen zur Steigerung des Radverkehrsanteils beinhaltet.

Die Radroute wird Bestandteil einer Radvorrangroute des übergeordneten Netzes für den Regional und Verbindungsverkehr - hier von Erkelenz kommend über Rheindahlen/Nordpark und die Bettrather Straße in Richtung Krefeld führend.

Die Stadt Mönchengladbach erhält im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland Fördermittel in Höhe von 4,2 Mio. Euro für den Ersatzneubau der Brücke Bettrather Straße als reine Fuß- und Radwegebrücke vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Baukosten für das Brückenbauwerk inkl. Rückbau sind derzeit mit 3,3 Mio. EUR brutto vorgesehen.

Die Planungsaufgabe besteht in der Erneuerung der Brücke Bettrather Straße für eine schnelle und attraktive Fuß- und Radwegeverbindung. Es soll eine funktionale Brücke entstehen, die sich durch ihre bauliche, fachliche, nachhaltige und gestalterische Qualität auszeichnet. Für den Ersatzneubau ist ein etwa 60 Meter langes Brückenbauwerk erforderlich. Die erforderliche Breite der Brücke von 9 Meter ergibt sich aus den Mindestbreiten der Radschnellverbindung und den daneben beidseitig vorzusehenden Gehwegen.

Die Tragfähigkeit für Betriebsfahrzeuge von maximal 12 Tonnen zur Unterhaltung ist jedoch zu gewährleisten. Die Vergabe der Planungsleistungen wird im Rahmen eines nicht offenen Realisierungswettbewerbes mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb) und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren durchgeführt.

Der Wettbewerb wird nach RPW 2013 durchgeführt. Insgesamt sind 15 Teilnehmer zur Auswahl vorgesehen. Davon werden fünf Teilnehmer von der Ausloberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen, die übrigen zehn werden im vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ermittelt. Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber der Fachdisziplin Bauingenieurwesen in Verbindung mit der Fachdisziplin Architektur und /oder mit der Fachdisziplin Landschaftsarchitektur. Die Federführung liegt beim Bauingenieur aus dem Bereich des Konstruktiven Ingenieurbaus.

Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gemäß VgV. Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die Preisträger des Wettbewerbs.

Die ausgeschriebenen Leistungen (Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Verkehrsanlagen, Technische Ausrüstung und ggf. Freianlagen) betreffen den Ersatzneubau der bestehenden Brückenanlage einschließlich der anschließenden Verkehrsanlagen, der erforderlichen Anpassungen im Bereich Bettrather Straße sowie aller mit der Herstellung des Bauwerks verbundenen Rückbaumaßnahmen und Bauzustände. Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der erforderlichen Grundleistungen sowie besonderen Leistungen.

Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Der Wettbewerb ist anonym.

Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.

Voraussichtlicher Terminplan:

  • Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 04.05.2021
  • Auswahl der Teilnehmer: 12.05.2021
  • Benachrichtigung der Teilnehmer: 17.05.2021
  • Versand der Auslobung an die Wettbewerbsteilnehmer: 31.05.2021
  • Bearbeitungszeitraum bis: 17.08.2021
  • Rückfragenkolloquium: 08.06.2021
  • Preisgericht: Anfang/Mitte September 2021

Angaben zu einem besonderen Berufsstand

  • Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
  • Beruf angeben: Ingenieur*in/Architekt*in/Landschaftsarchitekt*in

Art des Wettbewerbs

  • Nichtoffen
  • Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15

Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

  • SCHLAICH BERGERMANN PARTNER, Stuttgart
  • SCHÜßLER PLAN, Düsseldorf
  • DKFS Architects, London
  • KNIPPERS HELBIG, Stuttgart
  • BERGMEISTER INGENIEURE, München

Die komplette Ausschreibung finden Sie hier:

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