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NRW-Schulministerium informiert über Distanzunterricht

Notfallbetreuung in den Schulen wird sichergestellt

Aufgrund der weiteren Fortführung des Lockdowns während der Corona-Pandemie wird der Präsenzunterricht an Schulen bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. Wie das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen am heutigen Donnerstag, 7. Januar, mitteilt, wird es ab Montag, 11. Januar, für alle Jahrgangsstufen einen Distanzunterricht geben. Sollte die Umstellung auf Distanzunterricht eine weitere Vorbereitungszeit an Schulen erforderlich machen, ist auch ein Distanzunterricht erst ab 13. Januar möglich.  Diese Regelung gilt grundsätzlich auch für alle Abschlussklassen, also auch hier wird es keinen Präsenzunterricht geben. Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs in Abschlussklassen können aber bei besonderem pädagogischen Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften der Corona-Betreuungsverordnung im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Schulleitung und zeigt sie unter Angabe der Begründung der oberen Schulaufsicht an.
 
Alle Schulen bieten trotzdem ab Montag, 11. Januar, ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Diese Betreuungsangebote in den Schulen seien aber kein Regelunterricht, so das Schulministerium. Alle Eltern seien aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich –  zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten. Die Betreuung soll nicht das Lehrpersonal, sondern das sonstige Schulpersonal übernehmen.  Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden.

Praktika müssen verschoben oder in digitaler Form durch die Schule durchgeführt werden. Die Schule bietet dann ein Angebot zur Beruflichen Orientierung von mindestens einer Woche, das eine intensive Auseinandersetzung mit dem gewählten Praktikumsberuf ermöglicht. Auf Wunsch der Eltern und bei dem Vorliegen des schriftlichen Einverständnisses der Betriebe können ein- bis dreiwöchige Schülerbetriebspraktika durch die Schulleitungen auch in Präsenz im Betrieb genehmigt werden. Das Langzeitpraktikumkönne aber weiterhin durchgeführt werden, so das Schulministerium weiter.