Infrastruktur, Technik und Umwelt

Infrastruktur, Technik und Umwelt

Wer kümmert sich eigentlich um die Instandhaltung städtischer Bauten? Wo wird entschieden, wie eine Ampelanlage geschaltet wird? Wie werden Bebauungspläne erstellt und welche Bemühungen der Stadt tragen zum Klimaschutz bei? Hier sind Handwerk und Technik willkommen.

Diese und ähnliche Fragen werden durch den Bereich Infrastruktur, Technik und Umwelt beantwortet. Hier tragen unsere Stadtmacher*innen dazu bei, lebenswerte Räume zu schaffen, ein modernes Mobilitätsmanagement zu etablieren und die Stadt von morgen zu gestalten.

Wie dies funktioniert? Durch ein umfassendes Geodatenmanagement entstehen detaillierte Pläne der Stadt Mönchengladbach. Diese bilden die Grundlage zur Planung und zum Bau von öffentlichen Wegen, Straßen, Plätzen oder Grünanlagen sowie Gebäuden privater oder gewerblicher Nutzung. Dabei ist einerseits stets die Förderung eines nachhaltigen Verkehrssystems zu begünstigen. Andererseits gilt es gesetzliche Vorgaben in Bezug auf die Umwelt sowie umweltpolitische und gesellschaftliche Aufgaben (zum Beispiel Bodenschutz) in Einklang zu bringen.

Diese Bereiche sind unsere Player, wenn es um die Themen Infrastruktur, Technik und Umwelt geht:

Baugenehmigung, Denkmalförderung oder Nutzungsänderung. Das Baurecht ist komplex und beinhaltet eine Vielzahl an Vorschriften. Die Stadtmacher*innen im Fachbereich behalten den Überblick und beraten unsere Bürger*innen zu allen Fragen und Genehmigungsverfahren im Rahmen der Bauordnung NRW (zum Beispiel bei Bauvoranfragen). Außerdem ist es Aufgabe des Fachbereichs, die Einhaltung der Grundlagen aus dem Denkmalschutzgesetz NRW zu prüfen, um den Schutz und die Pflege von Bau- und Bodendenkmälern sicherzustellen.

Das Know-How im Fachbereich stammt von Architekten, Bauingenieuren, Bauprüfern, Kunsthistorikern sowie Verwaltungsexperten. Gemeinsam stellen sie sicher, dass alle zu prüfenden baurechtlichen und denkmalschutzrechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Eine fundierte Datenbasis als Entscheidungsgrundlage bereitstellen. Ob Digitale Karten, Luftbilder, Vermessungsdaten oder 3D-Stadtmodelle – Der Bereich Geoinformation erfasst, verarbeitet und stellt diese Informationen bereit. Sie kommen sowohl verwaltungsintern für Planungs- und Bauvorhaben als auch öffentlich über interaktive Kartendienste zum Einsatz. Auch die Führung des Liegenschaftskatasters, die Entwicklung moderner Geodaten-Infrastrukturen und der Aufbau eines digitalen Zwillings der Stadt gelten als zentrale Aufgabenschwerpunkte. Hinzu kommt ein Gutachterausschuss für Grundstückswerte, der Umlegungsausschuss und der Mietspiegel.

Verwaltungskompetenz und technisches Fachwissen gelten als Grundvoraussetzung. Daher ist die Expertise von Fachkräften aus der Geoinformationstechnologie (z. B. Vermessung, Geodäsie und Geoinformatik) gefragt.

Pläne und Konzepte für die zukünftige räumliche Entwicklung der Stadt Mönchengladbach: Im Fachbereich werden diese erarbeitet und mithilfe diverser Instrumente - beispielsweise der Flächennutzungsplan für das gesamte Stadtgebiet sowie Bebauungspläne für einzelne Teilbereiche der Stadt - gesteuert. Zusätzlich werden städtebauliche Planungen erarbeitet, Entwicklungsstrategien für Quartiere unter sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten entworfen und Ideen für zukunftsfähige Mobilität entwickelt.

Sie möchten mit analytischem Blick und Gestaltungskompetenz die Stadt von morgen mitentwickeln? Ein Einstieg im Fachbereich ist als Stadtplaner*in, Geograph*in, Raumplaner*in, Architekt*in sowie Verkehrsplaner*in möglich.

Planerische, bauliche und verkehrstechnische Aufgaben: Von der Planung und dem Bau von Straßen, Brücken und Verkehrstechnik (z. B. Lichtsignalanlagen oder Parkinformationssysteme) über die Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur bis hin zu vielfältigen administrativen und verwaltungsbezogenen Tätigkeiten. Die Stadtmacher*innen im Bereich Straßenbau und Verkehrstechnik halten Mönchengladbach am Laufen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, eine leistungsfähige Infrastruktur, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden sowie die zukunftsorientierte Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen umzusetzen.

Hier ist Verwaltungskompetenz mit technischem und baulichem Fachwissen gefragt – sowohl von Fachkräften aus dem Bauingenieurwesen und der Elektrotechnik als auch Wirtschafts- und Verwaltungsexpert*innen.

Zum Erhalt der Umwelt ist eine nachhaltige Stadtentwicklung sowie ein ressourcenschonender Umgang in Bezug auf die städtischen Umweltgüter unerlässlich. Hier kommt der Fachbereich Umwelt ins Spiel und bringt die Ressourcen Luft, Klima, Energie, Landschaft, Wasser und Boden, Biodiversität und Artenschutz, gewerblichen Immissionsschutz sowie Abgrabungen und Abwehr von Folgen des Tagebau Garzweiler in Einklang. Das breite Aufgabenspektrum ermöglicht die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen, Stadttöchtern, regionalen Arbeitgebern und der Wissenschaft, um die Ziele erfolgreich umzusetzen.

Der Einsatz von engagierten und umweltinteressierten Geowissenschaftlern und Ingenieuren (zum Beispiel aus der Verfahrenstechnik, der Umweltwissenschaft oder der Landschaftspflege) sowie Verwaltungsangestellten ist im Fachbereich Umwelt gefragt.


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