Den größten „Raum“ zur Gestaltung innerhalb dieses Zukunftsfeldes stellen zweifellos die riesigen Tagebauflächen dar, die nach dem Ende der Kohle wieder zur Verfügung stehen. Dabei muss jedes „Loch“ natürlich als Ganzes gedacht werden, weshalb die Stadt Mönchengladbach hier vor allem im Verbund mit den anderen Kommunen des dafür gegründeten Zweckverbands LandFolge Garzweiler vorgeht. Der Masterplan Seentwicklung wurde 2025 unter Federführung des Zweckverband Landfolge Garzweiler vorgestellt Seeentwicklung. Der Tagebau Garzweiler wird nach der bisherigen Planung allerdings der am längsten im Betrieb sein, also noch bis weit in die 2030er Jahre hinein. Vor diesem Hintergrund ist es dem Zweckverband besonders wichtig, schon jetzt das Umfeld des Tagebaus durch das Blau-Grüne-Band attraktiver zu gestalten, mit dem „Innovation Valley Garzweiler“ schrittweise die Zukunft zu gestalten und mit dem „Rheinischen Radverkehrsrevier“ zu einer nachhaltigen Infrastruktur beizutragen, die unter anderem alte Wegeverbinden zwischen den Kreisen und Kommunen wiederherstellen wird.
IGA 2037
Vom Jahr 2037 kann ein Wachstumsschub für den Strukturwandel sowie die Wiederbelebung der Tagebaulandschaft ausgehen: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2037 bietet eine einmalige Gelegenheit, ein Fenster für den Blick in die Zukunft der Landschaftsgestaltung, des Bauens, Wohnens und Arbeitens sowie des Lebens in grünen, urbanen Räumen zu öffnen. Das alles in einem Raum, der nach Jahrzehnten der Nutzung für den Kohlebergbau eine neu geschaffene, einzigartige Topografie und Geländebeschaffenheit besitzen wird. Weitere Informationen unter IGA Garzweiler 2037
