Mobbing & Ausgrenzung

Ausgrenzung und Mobbing können gravierende Auswirkungen auf die soziale und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben – nicht nur für betroffene Schüler*innen, sondern auch für Täter*innen. Mobbing ist aber auch als Problem für das System Schule zu sehen: Unbearbeitete Mobbingsituationen wirken sich negativ auf das Klassen- und Schulklima aus und erhöhen das Risiko für Störungen, Leistungseinbußen und Schulabsentismus. Wenn Ausgrenzung und Gewalt geduldet werden, untergräbt dies massiv die Autorität der (Klassen-)Lehrkräfte und der Schulleitung. Ein Hinnehmen von Mobbing kann bei Schüler*innen einen Vertrauensverlust gegenüber der Schule bewirken, die für sie ein sicherer Lernort sein soll – und damit letztlich auch einen Vertrauensverlust in staatliche Institutionen und unsere Demokratie.

Zur Unterstützung von Schulen bei der Bearbeitung von Mobbing und Ausgrenzung haben wir einen Leitfaden entwickelt, den Sie im internen Bereich für Schulen (unter „Schulische Krise“) herunterladen können. Der Leitfaden ist als grobe Orientierung zu verstehen, um das gemeinsame Handeln in Schule zu strukturieren. Wichtig bleibt die Betrachtung jeder Situation als „Einzelfall“. Gerne unterstützen wir Sie hierbei durch individuelle Beratung und eine gemeinsame Analyse der Klassensituation:

  • Liegt Mobbing vor?
  • Wie verfestigt sind die Strukturen bereits?
  • Welche Schüler*innen sind wie beteiligt?
  • Was könnten geeignete Maßnahmen sein?

Zur Stärkung der Handlungssicherheit im Kollegium bieten wir außerdem Impulsvorträge und Fortbildungen an. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Besser als jede noch so gut umgesetzte Intervention ist die Vorsorge!  

Präventionsprogramm "Gemeinsam Klasse sein" für die Jahrgangsstufe 5