Schon im Bauch unserer Mutter war ihr Herzschlag Musik in unseren Ohren. Manche sagen, dass wir unser Leben lang in der Musik diesen Puls wiederfinden wollen. Unterbewusst spüren wir in jedem gleichmäßigen Rhythmus etwas von diesem Gefühl der Ruhe, Nähe und Geborgenheit.
Der Schlagzeuger ist das pochende Herz der Band oder des Orchesters. Dabei ist die Bezeichnung Schlagzeug ähnlich ungenau wie das Wort Hund. Ist er schwarz, weiß, groß, klein, bissig, langhaarig? Über 40 Instrumente gehören zum Schlagwerk - von Tom Tom über Becken, Pauke, Xylophon, Gong, Triangel bis hin zu Rassel und Schellenkranz. Eingeteilt werden die Schlaginstrumente in vier Gruppen: Die erste ist das Drumset‚ das klassische Schlagzeug. Die zweite Gruppe sind die Pauken, die oft im Sinfonieorchester eingesetzt werden. Sie können übrigens nicht nur dröhnend laut spielen, sondern auch ganz leise grummeln. Stabspiele sind die dritte Gruppe. Das Xylophon ist eines von ihnen. Es eignet sich gut, um Kindern musikalische Grundlagen zu vermitteln. Auf seiner großen Schwester Marimbaphon sieht es wie Hexerei aus, wenn ein Musiker mit je zwei Schlägeln pro Hand in irrem Tempo über die Klangplatten huscht. Percussion-Instrumente beginnen eigentlich schon bei der Babyrassel. Doch wie bei allen Schlaginstrumenten gilt: Was die Artistik des Musikers angeht, gibt es keine Grenzen nach oben - auch in Mönchengladbach. Regelmäßig gewinnen Schlagzeuger der Musikschule Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.





