Der am 30. September 1934 in der Tschechischen Republik geborene Bezušek war von 1975 bis 2005 Dirigent von Brass in Concert. Zu Beginn trat das Orchester noch als Werkskapelle der Firma Mannesmann SMS Meer auf, bevor es sich 2002 in Brass in Concert umbenannte und von Mannesmann löste. Zdenek Bezušek studierte im Hauptfach Cello und im Nebenfach Klarinette am Prager Konservatorium für Musik. Seine Ausbildung zum Dirigenten erhielt er ebenfalls am Prager Konservatorium für Musik. Nach seinem Studium war er Solo-Cellist bei den Prager Symphonikern und spielte Klarinette und Saxophon in verschiedenen Musical-Orchestern und Big Bands in der Tschechischen Republik. Aufgrund seiner Ausbildung als Klarinettist absolvierte er seinen Militärdienst im Repräsentationsorchester der tschechoslowakischen Volksarmee. 1968 nahm er eine Stellung als Solo-Cellist bei den Nürnberger Symphonikern an und zog nach Süddeutschland. Neben seiner Anstellung in Nürnberg spielte er als Klarinettist im Bayerischen Rundfunkorchester. Als man ihm 1972 eine Stelle als Solo-Cellist bei den Niederrheinischen Sinfonikern anbot, zog er mit seiner Familie an den Niederrhein. Ebenfalls war Bezusek ein gefragter Dozent bei Workshops mit namhaften Musikern der Jazz- und Swing Szene, u.a. bei Hugo Strasser und Martin Holzleitner. Im Jahre 1974 übernahm er die Leitung der Gladbacher Big Band, in der er auf einen Trompeter des damaligen Mannesmann Werksorchesters traf. Dieser überzeugte ihn, auch die Leitung dieses Orchesters zu übernehmen. Bezusek war bereits während seiner Zeit bei den Niederrheinischen Sinfonikern auch Dozent für Cello an der Musikschule Mönchengladbach. Außerdem leitete er auch hier einige Jahre die Schülerbigband.




























