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Willkommen in Rheydt

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Die Stadt Mönchengladbach ist seit 2010 in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden. Ziel ist es, eine nachhaltige Aufwärtsentwicklung der Rheydter Innenstadt einzuleiten und zu sichern.

Auf verschiedenen Handlungsebenen sollen Schritte unterstützt werden, die zu einer positiven Entwicklung in der Innenstadt beitragen. Durch die Bündelung privater und öffentlicher Gelder, durch das Zusammenwirken aller Akteure vor Ort und vor allem durch die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger soll die Zukunft Rheydts gestaltet werden.

Mit dem Informationsangebot auf diesen Seiten soll sowohl den Akteuren vor Ort als auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit gegeben werden, sich von den Inhalten und der Umsetzung des Programms, der Arbeit der beteiligten Akteure und den vielfältigen Projekten, die im Rahmen des Gesamtprojekts durchgeführt werden, ein Bild zu machen.

Pandemien begleiten uns durch die Geschichte - das neue Rheydter Jahrbuch ist da

Die Corona-Pandemie ist bei weitem nicht die erste ihrer Art, die große Auswirkungen für die Menschen hat. Dies ist eins der zahlreichen Geschichts-Themen in der 33. Ausgabe des Rheydter Jahrbuchs, die jetzt im Buchhandel erhältlich ist.

Alle zwei Jahre gibt es wieder Geschichten aus der Geschichte Mönchengladbachs zu lesen. Wobei es sich dabei nicht um irgendwelche Erzählungen handelt, sondern um fundierte historische und kunsthistorische Aufsätze. Das macht es dabei aber nicht weniger spannend.

So zeigt die 33. Ausgabe des Rheydter Jahrbuchs unter anderem, dass die Corona-Pandemie bei weitem nicht die erste ihrer Art ist, die große Auswirkungen für die Menschen hat. So geht es in einem Aufsatz von Lukas Kellers und Helge Kleifeld um die Spanische Grippe in Mönchengladbach.

"Anders als heute war das damals aber gar kein großes Thema. Nicht weil die Auswirkungen nicht dramatisch gewesen wären, sondern weil es Kriegszeiten gewesen sind. Und so wurde in den Ländern, die am Krieg beteiligt waren, auch alles dafür getan, dass es keine öffentlichen Äußerungen dazu gab. In Spanien war das anders und das ist der Grund, warum es überhaupt zu dem Namen Spanische Grippe gekommen ist", erklärt Dr. Karlheinz Wiegmann, Direktor des städtischen Museums Schloss Rheydt, der die Otto von Bylandt-Gesellschaft in der Herausgabe des Rheydter Jahrbuchs mit unterstützt.

Schon beim Titel des Aufsatzes zur Spanischen Grippe in Mönchengladbach wird dabei deutlich, dass sich die Inhalte des Buches nicht nur auf Rheydt beziehen. Dies betonen der Vorsitzende der Otto von Bylandt-Gesellschaft Dr. Rolf Keuchen sowie sein Stellvertreter Ulrich Elsen gleichermaßen: "Ganz bewusst sind es Themen aus dem gesamten Stadtgebiet."

So trägt die Reihe auch den Untertitel "Für Geschichte und Kultur der Stadt Mönchengladbach." Eine Umbenennung des Haupttitels, sei dabei laut Elsen, nie in Frage gekommen: "Es geht darum, die Waage zu halten und auch an guten Traditionen festzuhalten und dazu gehört nun einmal der Titel Rheydter Jahrbuch."

Neben der Spanischen Grippe gibt es im Band 33 noch ein breites Spektrum weiterer Themen: Zum Beispiel die Wickrather Lederfabrik, das Leben des Malers Johann Wilhelm Preyer oder die alte Orgel aus St. Marien in Rheydt, die vergessen und wiedergefunden wurde.

Das 33. Rheydter Jahrbuch ist seit Dienstag, 17. November, für 25 Euro im örtlichen Buchhandel erhältlich (prolibri, Wackes, Degenhart, Antiquariat St. Vith, Mayersche Rheydt, Mayersche MG). Außerdem kann es an der Museumskasse Schloss Rheydt erworben werden, sobald das Museum wieder geöffnet hat.

Rheydter Jahrbuch für Geschichte und Kultur der Stadt Mönchengladbach - Band 33.
Im Auftrag der Otto von Bylandt-Gesellschaft herausgegeben von Werner Goertz, Dr. Rolf Keuchen, Dr. Dr. Helge Kleinfeld, Christoph Nohn, Dr. Karlheinz Wiegmann
Pagina-Verlag Goch
ISBN: 978-3-946509-34-9