Wirtschaftsstruktur der Stadt Mönchengladbach

Wirtschaftsstruktur

Von einem nahezu monostrukturell geprägten traditionellen Standort der Textil- und Bekleidungsindustrie hat sich Mönchengladbach in den letzten drei Jahrzehnten zu einem äußerst vielseitigen Standort mit einem ausgewogenen Branchenmix entwickelt.

5 - Säulen Modell der Branchen

Die von der WFMG-Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH entwickelte Branchenstruktur bezieht sich auf ein 5-Säulen-Modell:

  • Maschinen- und Anlagenbau / Elektronik
  • Textil und Bekleidung
  • TIMES Branchen
  • Logistik
  • Gesundheit / Medizintechnik
  • Individuelle Angebote sowohl an GE- als auch an GI-Flächen zu günstigen Preisen
  • Die Fachbereiche Maschinenbau / Verfahrenstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen der Hoch-schule Niederrhein bieten einen hochqualifizierten Fachkräftepool sowie branchenrelevante F&E-Einrichtungen
  • Mit dem kostenlosen Kooperationsnetzwerk "maex-online" haben Unternehmen die Möglichkeit, mit Partnerunternehmen unkompliziert in Kontakt zu kommen und hierdurch neue Märkte zu erschließen sowie nicht zuletzt die eigenen Produktionskosten durch die Reduzierung von Stillstandszeiten zu senken
  • Regelmäßige, meist kostenlose Veranstaltungen für die Unternehmen der genannten Branchen wie z.B. der "Treffpunkt Zukunft" oder die dt.-nl. B2B-Veranstaltung bieten ideale Voraussetzungen um mit potenziellen Partnern und/oder Kunden in Kontakt zu kommen sowie neue Märkte wie die Niederlande zu erschließen.
  • Standortprägende Branche bis Mitte 20. Jh.
  • Sitz zahlreicher und namhafter Unternehmen aus den Bereichen Textilmaschinenbau, Textil, Bekleidung/Mode
  • Heute vielfach keine Produktion mehr, aber Verwaltung, Kreativabteilungen, Marketing, Vertrieb, etc.
  • Sitz der Hochschule Niederrhein, FB Textil- und Bekleidungstechnik (größte universitäre Ausbildungsstätte ihrer Art in Europa)
  • Mönchengladbach ist als Textilstadt in der Branche überregional bekannt.
  • 1/3 der weltweiten Textilmaschinenexporte kommen aus Deutschland, davon 50 % vom Niederrhein.
  • 70.000 Hosen verlassen täglich den Standort Mönchengladbach.
  • Sehr gut ausgebaute Telekommunikations-Infrastruktur (flächendeckendes DSL-Netz)
  • Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ der Hochschule Niederrhein sorgt regelmäßig für neue hochqualifizierte Arbeitskräfte im IT-Sektor.
  • Kooperation der WFMG mit EDV-Schulungsanbietern eröffnet TIMES-Unternehmen am Standort großes Reservoir an Auszubildenden und Praktikanten sowie gute Weiterbildungs- möglichkeiten für bisherige Mitarbeiter.
  • Große Zahl mittelständischer Unternehmen am Standort bedeutet für TIMES-Sektor große Zahl potenzieller Kunden.
  • Günstige Konkurrenzsituation
  • Hochattraktive Gewerbeparks (Denkmalbereich Nordpark, An der Eickesmühle) zu günstigen Preisen
  • Möglichkeit, bestehende Netzwerke (z.B. Internet-Kommunikationsplattform „TIMES-MG“ mit ca. 100 Unternehmen) zwecks Anbahnung von Kontakten zu Branchenkollegen/ Solution Partners zu nutzen
  • „TIMES-MG“ schafft auch kostenlose Werbeplattform für die Mönchengladbacher TIMES Unternehmen
  • Regelmäßige kostenlose Veranstaltungen für TIMES-Unternehmen („Branchentalk Multimedia“, „Treffpunkt Zukunft“)
  • Mönchengladbachs Lage mitten in Europa, zwischen Ruhrgebiet und Rheinschiene auf der einen und den Benelux Ländern auf der anderen Seite bietet einen hervorragenden Standort, um Warenströme innerhalb Deutschlands und Europas zu verteilen.
  • Als größte deutsche Stadt linksseits des Rheins bietet Mönchengladbach ein enormes Absatzpotential: rund 600.000 Menschen leben im Einzugsgebiet Mönchengladbachs und im Umkreis von 100 km sind 15 Millionen Konsumenten erreichbar.
  • Die benötigte Infrastruktur wird durch die unmittelbare Anbindung an 4 Autobahnen und einen eigenen Flughafen sichergestellt.
  • Durch die Nähe zu den Niederlanden liegt Mönchengladbach günstig zu den Warenströmen (Flows), die zwischen Mainports und Zielregionen bewegt werden.
  • Durch die gute Infrastruktur kann Mönchengladbach als Drehscheibe bei der Verteilung der Waren in Richtung Benelux Länder, Frankreich und innerhalb Deutschlands genutzt werden.
  • Bestandsimmobilien in autobahnnaher Lage sind zu vergleichsweise günstigen Preisen zu bekommen.
  • Altlastenfreie Gewerbeflächen sind mit unmittelbarer Autobahnanbindung und in verschiedenen Größen erhältlich (größte zusammenhängende Fläche 120 ha).
  • Ca. 200 Unternehmen aus dem Logistikbereich nutzen bereits die Vorteile Mönchengladbachs. Darunter sind namhafte und international agierende Unternehmen wie Birkart Globistics, Nellen & Quack, Nippon Express, MSG Speditionsgesellschaft, das C & A Logistikzentrum für Textilien sowie die Deutsche Post mit einem Brief- und einem Paketverteilzentrum für die Region.
  • Mit der LCE – Langen Consulting Engineering GmbH und Vanderlande Industries GmbH haben zwei bekannte Unternehmen ihren Standort in Mönchengladbach, die Logistik- und Lagerverwaltungssysteme entwickeln.
  • Als Standort für Medizintechnik und Biotechnologie wird Mönchengladbach zunehmend attraktiver: neben einer vielfältigen Krankenhauslandschaft hat die Gesundheitsministerin des Landes NRW Mönchengladbach offiziell erste Priorität als Versorgungsschwerpunkt für Stammzellentransplantationen zugestanden.
  • Durch den Borussiapark und das Hockeystadion ist ein Sportpark entstanden, der auch als Magnet für Rehabilitation und Medizin gilt.