Kurznachrichten

Stand: Oktober 2019

Auch im zweiten Halbjahr werden wieder WiNetziA-Fortbildungen angeboten.

Am 12.11.2019 heißt das Thema "Informatik ohne PC", welches Ursula Müller-Brackmann behandeln wird.

Und am 10.12.2019 führt der neue Trainer und Netzwerkkoordinator Dirk Lehnen durch die Fortbildung "Technik von hier nach da".

Sie haben Interesse? Dann nutzen Sie das offizielle Anmeldeformular (beachten Sie bitte die verschiedenen Anmeldefristen). Zusätzliche Informationen zu den Fortbildungen finden Sie hier.

WiNetziA - Wissenschaftsnetz in Aktion

Logo: WiNetziA -Wissenschaftsnetz in Aktion

Das Projekt WiNetziA (= Wissenschaftsnetz in Aktion) ist ein Kooperationsverbund zwischen dem Regionalen Bildungsnetzwerk Mönchengladbach und der Stiftung Haus der kleinen Forscher mit Sitz in Berlin (http://www.hausderkleinenforscher.de). Ziel der Stiftung ist es, die pädagogischen Fachkräfte dabei zu unterstützen, den Forschergeist von Mädchen und Jungen im Alter von 3-10 Jahren qualifiziert zu begleiten. ( Hier erfahren Sie mehr über den pädagogischen Ansatz der Stiftung "Haus der kleinen Forscher" )


Seit 2011 nehmen verschiedene Kindertagestätten und Grundschulen/Ogatas der Stadt Mönchengladbach an gemeinsamen Workshops – angeboten durch ein Trainerteam – zu Themen wie Wasser, Luft, Technik oder Akustik teil. Durch die geforderte Kooperation der verschiedenen Einrichtungen kommen unterschiedliche Berufsprofessionen verstärkt miteinander in Kontakt und sichern damit einen nahtlosen Übergang der frühkindlichen, naturwissenschaftlichen Förderung von der Kita in die Grundschule. So unterstützt das Regionale Bildungsnetzwerk auch frühzeitig die MINT-Fächer.


Auch durch den Aspekt „Sprachliche Bildung“, ein Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Bildungsnetzwerkes, fügt sich das Projekt WiNetziA gut in die Aufgabenfelder ein. Wenn auch die Sprachförderung beim Experimentieren mit Kindern nicht im Vordergrund steht, wird doch indirekt der Aufbau eines entsprechenden Wortschatzes gefördert und die Kinder werden zu einem Austausch über ihre Beobachtungen und Erklärungen untereinander angeregt. So werden durch das aktive Forschen und Entdecken nicht nur das Interesse und Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich sondern auch die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen bei den Kindern gefördert.

Das Projekt hat mittlerweile seinen festen Platz in der Bildungslandschaft der Stadt Mönchengladbach.

Beteiligte Einrichtungen

Plakat: kleine Forscher
Plakat: kleine Forscher

Das Projekt WiNetziA umfasst aktuell 65 Einrichtungen. Davon sind 38 Kindertagestätten, die zum Teil auch im U3-Bereich tätig sind. Zudem forschen 27 Grundschulen bzw. interessierte Einrichtungen , die noch nicht zum engeren Teilnehmerkreis der Forscher gehören.

Um die Einrichtungen nicht einzuengen ist ihnen die Organisationsform beim Forschen freigestellt, aber natürlich in starkem Maße von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. So werden zum Teil kleine Forschergruppen gebildet, die einmal in der Woche experimentieren oder aber auch die Versuche so aufgebaut, dass eine ganze Klasse daran arbeiten kann. Zudem gibt es in manchen Institutionen Forscherecken, in denen die Kinder frei an den Versuchen arbeiten können. Im Sinne des Tandemgedankens haben sich auch verschiedene Einrichtungen zusammengetan, die mit Kindern aus der KiTa und der Grundschule/Ogata zusammen forschen.

 

Im Oktober 2012 konnte die erste Einrichtung mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet werden. Wir haben festgestellt, dass mehr das Interesse am Experimentieren und Forschen in unseren Einrichtungen vorherrscht. Die Erlangung der Zertifizierung steht nicht im Fokus. Da die Einrichtungen auch mit temporären, personellen Engpässen arbeiten, versuchen sie mit ihren vorhandenen Möglichkeiten das Experimentieren und Forschen in den Lebensalltag der jeweiligen Institution zu integrieren. Erfahrungsgemäß gibt es auch immer besondere Anlässe, die ein stärkeres Forschen antreiben. Wir ermöglichen den Einrichtungen aus diesen Gründen  auch Ruhephasen und knüpfen mit unseren Workshops an vorhandenem Wissen an. Aufgrund der Personalwechsel werden wir auch zukünftig immer wieder die unterschiedlichen Themenbereiche anbieten.

Forschergeist 2020

Kita-Wettbewerb "Forschergeist 2020" 

 

Der "Forschergeist" ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung "Haus der kleinen Forscher". Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben.

 Am 9. September 2019 startete der Wettbewerb bereits zum fünfen Mal. Die Fachjury aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft wählt aus jedem Bundesland das jeweils überzeugendste Projekt aus und kürt 16 Landessieger, die ihre Preise in ihren Einrichtungen während der großen Deutschland-Tour erhalten. Bei der Bundespreisverleihung am 24. Juni 2020 in Berlin werden zudem fünf Bundessieger bekannt gegeben. Der Wettbewerb ist mit attraktiven Preisgeldern zur Förderung der mathematischen, informatischen, naturwissenschaftlichen und technischen Frühbildung dotiert.

Für weitere Informationen sowie Anmeldeformulare bitte hier klicken.  

Von der Quelle bis zum Meer-Wasser neu entdecken!

Unter diesem Motto steht der Tag der Forscher am 16.06.2020

Selbstverständlich wird es wieder eine Veranstaltung des Regionalen Bildungsnetzwerkes geben. Nähere Informationen, sowie Anmeldeformulare wird es an dieser Stelle ebenfalls wie gewohnt geben, allerdings benötigen Sie noch etwas Geduld.

Allen interessierten Forscherinnen und Forschern bietet die Stiftung Haus der kleinen Forscher verschiedene Informationsmaterialien an. Sobald diese zur Verfügung stehen, teilen wir das an dieser Stelle mit.

Das war der Tag der Forscher 28.05.2019 

Auch in Mönchengladbach wurde am 28.05.2019 der „Tag der Forscher 2019“ mit vielen Aktionen zum Motto „Klein aber oho“ gewürdigt. Auf der Sportanlage „Radrennbahn“ ließen sich über 270 kleine Forscherinnen und Forscher auch nicht von den angesagten Gewitterschauern abschrecken und verwandelten den Kunstrasenplatz in ein großes Freiluft-Forschungslabor.  

Sie experimentierten mit Geräuschen und Gerüchen, überwanden mithilfe von Ferngläsern Entfernungen, fanden heraus, wie Unterdruck entstehen kann und welche Kraft er hat, gewannen Strom aus Zitronen und noch vieles mehr.

 

Leider beendeten starke Gewitter diesen spannenden Tag vorzeitig.

     

 

Kooperation mit der Solawi

Außerschulischer Lernort Solawi

In diesem Jahr hat das Regionale Bildungsnetzwerk Mönchengladbach in Kooperation mit der Solidarischen Landwirtschaft Neuenhoven e. V. (Solawi) ein neues Format gestartet. Pädagogische Einrichtungen aus Mönchengladbach erhielten die Möglichkeit mit Kinder und Jugendgruppen einen Tag auf den Feldern der Solawi zu erleben.

Ziel des außerschulischen Lernorts

Diese Aktion ist mit dem Ziele gestartet, Kindern und Jugendlichen den ökologischen, saisonalen und regionalen Gemüseanbau näherzubringen. Durch das hautnahe Erleben und die praktische Tätigkeit erhalten sie einen bewussten Umgang mit Gemüse. Gleichzeitig erhalten die begleitenden pädagogischen Fachkräfte  Anregungen, Hintergrundwissen und praktische Tipps um sich in ihren Einrichtungen vertiefend mit dem ökologisch, saisonalen und regionalen Gemüseanbau zu beschäftigen und Kindern und Jugendlichen somit für ein nachhaltiges Konsumverhalten zu sensibilisieren.

Die Aktionen

Dieses Angebot haben vier Kindertagesstätten mit 52 Kindern wahrgenommen.

Im  Frühjahr kamen drei Einrichtungen. Jahreszeitlich bedingt standen Pflanzaktionen im Vordergrund. Die Kinder säten Erbsen- und Bohnensamen in Anzuchtplatten ein und pflanzten junge Zucchini- und Kürbispflanzen direkt in die Felder.

Im Herbst der Haupt-Erntezeit  ernteten die Kinder in den praktischen Einheiten verschiedene Gemüsesorten. Es wurden Kartoffeln und Porree ausgegraben, Zucchini und Kürbis gepflückt und Blumenkohl geschnitten. Zur Feldpflege jäteten die Kinder Unkraut.

Neben praktischen Tätigkeiten gab es bei jedem Durchgang eine kleine Bildungseinheit zu einem ausgewählten Thema, sowie eine Einweisung in die Benutzung der Komposttoilette und in den verantwortungsvollen Umgang mit den Arbeitsgeräten.

In den Pausen wurde gespielt. Die Kinder konnten den Umgang mit Gemüse beim Gemüse-Memory und Gemüsefangen üben. Durch die spielerische Auseinandersetzung, indem die Kinder Gemüsesorten benannten und Bildern zuordneten, bannt sich ein Verständnis für Gemüse an.

Am Ende des Tages traten etwas geschaffte aber zufriedene Kinder mit vielen neuen Eindrücken und inspirierte Pädagogen den Heimweg an.

 

Was bringt das neue Jahr?

Aufgrund von personellen Engpässen und Umstrukturierungen im Regionalen Bildungsnetzwerk Mönchengladbach ist eine Fortsetzung der Aktionen im nächsten Jahr noch nicht sichergestellt. Wir arbeiten aber an einer Lösung, da die leuchtenden Augen der Kinder und die Rückmeldungen der pädagogischen Fachkräfte uns gezeigt haben, wie gewinnbringend solche Maßnahmen sind.

 

 

 

Rückblick auf die Kooperation

Das Regionale Bildungsnetzwerk ist bereits 2018 eine Kooperation mit der lokalen Solawi aus Neuenhoven eingegangen.

Es gab Aktionen wie z.B. eine Hofbesichtigung, Informationen über den regionalen, saisonalen und ökologischen Anbau des Vereins Solawi. Möglichkeiten der Kooperationen mit den Bildungseinrichtungen Kitas und Grundschulen wurden erstmalig thematisiert. Und 2019 geht die Kooperation weiter. Das Regionale Bildungsnetzwerk konnte den Wildkräuterpädagogen  des Vereins für eine Fortbildung gewinnen. Im Rahmen einer "Kräuterwanderung" konnten Pädagogen die "Schätze am Wegesrand" sehen und erkennen und dieses Wissen an ihre Kinder weitergeben können. Dazu eignet sich ein nächster Ausflug mit den Kindern ins Grüne.

Der Gemüsekoffer

2018 haben zwei Mitarbeiterinnen des Regionalen Bildungsnetzwerkes, Cäcilie Meurer und Ursula Müller-Brackmann, den sogenannten Gemüsekoffer konzeptionell geplant und organisatorisch umgesetzt.
In dem Koffer sind Memorykarten zum Thema, Gemüsebilder mit Gemüseinfos, Gemüsegeschichten etc.
Am Anfang stand zunächst eine erste Produktauswahl für den Prototypen. Danach und auch 2019 findet die Weiterentwicklung des Gemüsekoffers statt.
Dieser Gemüsekoffer ist dafür gedacht, ihn auszuleihen.
Das Team des Regionalen Bildungsnetzwerkes hofft, dass hiervon rege Gebrauch gemacht wird.

Der Gemüsekoffer war auch bereits auf Reisen. Bei der Jahrestagung des Hauses der kleinen Forscher konnten wir den Koffer präsentieren und stießen auf viel fachlich Anerkennung für dieses Produkt. Und wir haben noch so viele Ideen zur Weiterentwicklung.

Das Experiment "To Go"

Hier entsteht in Kürze die Rubrik "Das Experiment To-Go". Regelmäßig werden kleine Experimentideen, die leicht durchzuführen sind, gepostet. Es wird auch eine Chronik aller vorheriger "Experimente To-Go" geben.

Werden Sie Trainerin oder Trainer im Netzwerk WiNetziA!

Sie interessieren sich für das Netzwerk WiNetziA? Sie können sich mit dem Konzept vom "Haus der kleinen Forscher" identifizieren. Sie sind neugierig und wissensdurstig? Dann bewerben Sie sich als Trainerin im Netzwerk WiNetziA unter 02161-25-53772 oder schreiben eine E-Mail.

Das Magazin "WiNetziA:Forschen-Experimentieren-Ausprobieren"

Es gibt noch einige Restexemplare des Magazins ""WiNetziA:Forschen-Experimentieren-Ausprobieren". Interessierte können per E-Mail Exemplare bestellen.

 

 

Trainerinnen und Trainer...

… sind wir, weil: wir Kindern helfen wollen, die Welt zu erforschen, unbefangen mit ihnen experimentieren und unsere Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene mit ihnen teilen wollen. - Wir, das sind:
 

Netzwerkkoordination und Trainer

 Dirk Lehnen

Weitere Trainerinnen

Michaela Kanters-Peters

(Erzieherin)

Ursula Müller-Brackmann

(Sozialpädagogin und Künstlerin)