Aktuelles

ANDREA BOWERS grief and hope – verlängert bis 25. Oktober

Seit 20 Jahren verfolgt Andrea Bowers in ihrer künstlerischen Arbeit das Engagement von gesellschaftlichen Aktivist*innen. Unter dem Titel GRIEF AND HOPE, Trauer und Hoffnung, zeigt das Museum Abteiberg nun erstmalig in einer großen Überblickschau den Bereich ihres Werks, der von Ökologie, Ökofeminismus und den Aktivist*innen der Klimaschutzbewegungen handelt.

Das Projekt von Andrea Bowers im Museum Abteiberg wurde gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Hans Fries Stiftung und den Museumsverein Abteiberg e.V. Weitere Infos unter www.museum-abteiberg.de.


RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #1

Samstag, 18. Juli, 16:00 - 18:00 Uhr

RADICAL RESILIENCE

Filmvorführung und Publikumsgespräch

Nach vielen Jahren des Engagements in Bewegungen für Klimagerechtigkeit sind die niederländischen Filmemacherinnen Lina Otter und Delila Hatton überzeugt, dass eine Auseinandersetzung zu bestimmten Fragen von grundlegender Bedeutung ist, wenn Aktivismus jene Veränderungen erzeugen will, die in der Welt nötig sind. Fragen sind z.B.:

Wie nachhaltig sind aktivistische Bewegungen? Wieso ist es für viele Aktivist*innen so schwer länger dabei zu bleiben? Stärkt Aktivismus oder brennt er aus? In Radical Resilience berichten Aktivist*innen über ihre Erfahrungen mit Burnout und Resilienz.

Anschließend findet ein Publikumsgespräch mit den Filmemacherinnen, moderiert von Lisia Schmerl  (f*akt), statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei und offen für Alle.

Im Anschluss gibt es ab 18:00 Uhr ein Safe Space speziell für FINT (Frauen, Inter- und Non-binary-Personen und Transfrauen). Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über  www.museum-abteiberg.de unter Veranstaltungen - Praktische Kurse für Erwachsene erforderlich.

RUNNING UP THAT HILL. Feministische Freiräume ist ein Programm zur Andrea Bowers Ausstellung. Von Juli bis Oktober findet jeweils am dritten Samstag ein zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg statt. Das neue Format wird realisiert in Kooperation mit f*akt - Feministische Aktion Mönchengladbach, Kulturkram e.V., One Billion Rising, freeflow e.V. und der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach.

Hilfe und Beratung

Frauenberatungsstelle

Das Team der Frauenberatungsstelle tut ihr Bestes im Hinblick auf Schutz und Prävention in Corona-Zeiten. Die Versorgung der Klientinnen und der Frauen in Notsituationen soll sichergestellt bleiben.

Sie erreichen die Beratungsstelle auch weiterhin während der telefonischen Sprechzeiten (montags von 14 – 16 Uhr, donnerstags von 9 – 11 Uhr) unter Tel. 02161 – 23237. Auch kann gerne per E-Mail Kontakt aufgenommen werden (info@frauenberatungsstelle-mg.de).  Es wird versucht möglichst zeitnah zu antworten. Dies gilt auch für Rückrufe auf Nachrichten, die auf dem Anrufbeantworter hinterlassen  werden.

Beratungen werden so lange wie nötig hauptsächlich telefonisch angeboten.

 

Frauenhäuser

Telefon 02161/15449 frauenhaus@skf-mg.de
Telefon 02166/16041 frauenhaus-rheydt@gmx.de
Frauen können unter www.frauen-info-netz.de schnell und unkompliziert über freie Frauenhausplätze in NRW informiert werden. Darüber hinaus können weitere wichtige Informationen über Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen abgerufen werden.

Informationsbroschüre Trennung, Scheidung - Was nun?

(Neuauflage, April 2020)

Die Broschüre bietet viele Auskünfte und Adressen und richtet sich an Paare, die sich mit dem Gedanken einer Trennung und Scheidung befassen. Verantwortlich für die Herausgabe dieser Broschüre ist eine Arbeitsgruppe aus Sozialarbeitern, Psychologen, Juristen und Pädagogen, die sich regelmäßig trifft, um die Zusammenarbeit in diesem Bereich zugunsten der betroffenen Eltern und Kinder zu verbessern. Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich. 


 

 

 

Der "Mädchenmerker"

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die 14. Ausgabe des Mädchenmerkers für Schülerinnen erschienen, der jährlich in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird.

Der kostenlose Din-A6-Taschenkalender „Just for girls“ bietet ein abwechslungsreiches Angebot. Mädchen und junge Frauen erhalten neben einem ansprechenden Kalendarium, interessante Einblicke in Ausbildungsberufe Fachangestellte für Bäderbetriebe und Schreinerin sowie das Studium Textilbekleidungstechnik. Auch Adressen und Ansprechpartner/innen von Beratungs- und Freizeiteinrichtungen in Mönchengladbach sind im Kalender enthalten.

 


Die neue FRAU: ZUR ZEIT ist erschienen

Die Gleichstellungsstelle hat einen umfassenden Frauenwegweiser herausgegeben, der Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach eine Orientierungshilfe bietet. In dieser Broschüre werden Vereine, Organisationen, Initiativen, Beratungsstellen etc. anschaulich dokumentiert, insbesondere auch solche, die speziell Frauen eine Unterstützung bieten. 

Die Broschüre liegt in der Gleichstellungsstelle, den Berzirksverwaltungsstellen sowie in städtischen Bibliotheken aus und ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Broschüre FRAU: ZUR ZEIT


„100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“

Am 19.Januar 1919 konnten Frauen erstmals zu den Wahlen der Verfassungsgebenden Nationalversammlung als Kandidatinnen antreten und wählen. 82 Prozent der Frauen nahmen damals ihr Wahlrecht wahr und der Frauenanteil in der Nationalversammlung betrug 9 Prozent. Am 30. November 1918 wurde nach jahrzehntelangem hartnäckigem Kampf von Frauen gegen enormen Widerstand in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Diese historischen Daten markieren Meilensteine im Kampf für gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und gibt uns heute 100 Jahre später Anlass weiterhin für Frauenrechte und eine gleichberechtigte Gesellschaft zu streiten.

Aus diesem Anlass wurde die Broschüre „100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“ mit kommunalem Bezug von der Mönchengladbacher Frauengeschichtsgruppe „FrauenVita e.V.“ gemeinsam mit  Frauen der Viersener Geschichtsgruppe „Euregia – Frauenwege zwischen Rhein und Maas“, dem Frauengeschichtskreis Dinslaken und „Frauen plus für Monheim“ sowie mit Unterstützung der Gleichstellungsstellen der Städte Mönchengladbach und Viersen erstellt. Die Broschüre als PDF finden Sie hier

Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich.


Copyright: Pinkstinks

Pinkstinks - Das Projekt Werbemelder*in  

Pinkstinks ist eine Protestorganisation, die sich gegen Sexismus engagiert. „Wir finden Vielfalt schön“

Von 2013 bis 2017 setzte sich Pinkstinks für eine Gesetzesnorm gegen Sexismus in der Werbung ein. Die Kampagne wurde in der Presse stark thematisiert und eine Petition wurde unterschrieben. Dennoch fand das Thema keinen Eingang in das Wahlprogramm 2017. Stattdessen wurde ein Monitoring (das Beobachten, Überwachen und Protokollieren) sexistischer Werbung in Deutschland beschlossen, um festzustellen, wie verbreitet diese ist. 

Über die App kann jede*r Werbemotive einreichen, die einfach nur ärgern. Auf einer Deutschlandkarte wird dann notiert, wo diese Werbung gesehen wurde. So entsteht eine Landkarte mit sexistischer Werbung, die deutlich macht, wie verbreitet Sexismus in der Werbung ist, und dass dagegen etwas getan werden muss. Das Projekt - die Meldungsfunktion mit Deutschlandkarte, die Bildungsarbeit sowie die Datenbank - wird bis Juli 2019 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Vulvarines sind „notheidisgirl“

Die Vulvarines sind eine Gruppe von jungen feministischen Aktivistinnen in Mönchengladbach. Und derzeit protestieren sie mit ihrer Kampagne #notheidisgirl gegen unrealistische Schönheitsnormen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der somit durch die Mode- und Werbeindustrie auf Mädchen und junge Frauen ausgeübt wird.

Die Kampagne will unter dem Hashtag #notheidisgirl auf Instagram und Twitter darauf aufmerksam machen, dass es nicht o.k. ist, welche utopischen Schönheitsideale Germany´s Next Topmodel vertritt und wie dieses vorgegebene Ideal Menschen jeglichen Geschlechts unter Druck setzt. Die Vulvarines wollen „Menschen darin bestärken, (körperliche) Vielfalt zu zeigen und zu leben“. Deshalb starteten sie den Aufruf im Internet, Fotos mit persönlichen Statements zu posten. Mit den Fotos zeigen junge Frauen - und auch Männer-, dass sie ganz sie selbst sein wollen und gerade deshalb wertvoll sind. Je mehr sich der Aktion anschließen, desto stärker die Botschaft.

Fotos

  


Was sonst so läuft

Donnerstag, 16. Juli, 19:00 Uhr und 20:30 Uhr

DRITTER DONNERSTAG im Museum Abteiberg

ANDREA BOWERS, HANS HAACKE
Kunstgespräch / Führung /  Diskussion  

Ab sofort gibt es wieder ein interessantes Programm an den Dritten Donnerstagen im Museum mit langer Öffnungszeit bis 22 Uhr. Im Juli führen Ulrike Engelke und Haris Giannouras durch die aktuellen Ausstellungen von Andrea Bowers und Hans Haacke, und laden das Publikum ein zum Gespräch. Infos unter www.museum-abteiberg.de.


Samstag, 15. August, 16:00 Uhr

RUNNING UP THAT HILL
Feministische Freiräume #2

Zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg


Where can I get help? Où trouver de l’aide? Куда мне обратиться за помощью? The Violence against Women Helpline provides advice for affected women in 17 foreign languages. Anonymously, free of charge and 24/7 by calling 08000 116 016, more info: www.hilfetelefon.de.