Breitbandförderung für Mönchengladbach

Bild: Deutsche Glasfaser
Bild: Deutsche Glasfaser

Der reine Glasfaseranschluss bis ins Haus ist die Voraussetzung, um heute und künftig alle Annehmlichkeiten und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters nutzen zu können. Mit einem Förderprogramm zum Breitbandausbau schafft das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Voraussetzungen für einen Gigabitausbau im ländlichen Raum und kleinen bzw. mittleren Gemeinden. Mönchengladbach ist Teil dieses Förderprogramms, so dass der Netzausbau in Gebieten mit einer Unterversorgung, d.h. einer Download-Rate von weniger als 30 Mbit/s, erfolgen kann.

Damit ist der Weg frei, für annähernd 1.000 Haushalte in Mönchengladbach mit einer entsprechenden Unterversorgung einen Zugang zum nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetz zu ermöglichen. Die Deutsche Glasfaser hat in einem europaweiten Vergabeverfahren das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und den Zuschlag erhalten.

Der Ausbau einer komplett neuen Glasfaser-Infrastruktur ist ein großes Bauprojekt, das mit viel Koordinationsaufwand und Detailplanung verbunden ist. Mindestens genauso aufwendig sind die Ausbauarbeiten. Rund 160 Kilometer Glasfaserkabel müssen verlegt werden. Dabei kann es kurzzeitig zu Einschränkungen in den Straßenzügen kommen.

Fragen und Antworten zur Breitbandförderung

Alle Anbieter mussten im Vorfeld der Förderung Ihre Versorgungsdaten und die Planungen bis Ende 2019 preisgeben. Alle Adressen, bei denen die Anbieter keine Versorgung mit mindestens 30 Mbit/s im Download angegeben haben, sind als förderfähig ins Förderprogramm einbezogen worden.

Der kleinste Tarif für private Endkunden umfasst 200 Mbit/s im Download und 100 Mbit/s im Upload. Standardmäßig sind Verträge bis 1000 Mbit/s im Download und 500 Mbit/s im Upload buchbar. Eine Übersicht über private Endkundenverträge finden Sie unter https://www.deutsche-glasfaser.de/tarife/.

Damit Sie einen kostenfreien Hausanschluss erhalten, müssen Sie diesen bis zum 13.05.2019 beim Anbieter Deutsche Glasfaser beauftragen.  Hierbei wird das Haus ans Glasfasernetz angeschlossen und ein Übergabepunkt im Gebäudekeller installiert. Mieter in Mehrfamilienhäusern sollten bezüglich der Weiterleitung der Signale in die Wohnung Kontakt mit den Vermietern aufnehmen.

 

 

Wenn kein Anschluss gebucht wird, wird kein Hausanschluss gebaut. Die Glasfasern werden dann nur in die Straße gelegt. Bei nachträglichen Beauftragungen wird ein Eigenkostenzuschuss für den Bau eines nachträglichen Hausanschlusses fällig.

Es kann verschiedene Gründe haben, warum die Adresse nicht einbezogen wurde:

  1. Bei Ihrem oder einem anderen Anbieter sind an Ihrer Adresse 30 Mbit/s oder mehr möglich. Unter folgenden Links können Sie die verfügbaren Internetprodukte für Ihren Standort prüfen:
    VDSL:           https://www.telekom.de/zuhause/dsl-vdsl-und-lte-verfuegbarkeit
    TV-Kabel:    https://www.unitymedia.de/privatkunden/beratung/unser-kunde-werden/verfuegbarkeit-pruefen/ 
    Glasfaser:    https://www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/verfuegbarkeitscheck/
  2. Sie befinden Sich in einem Nahbereich der Telekom. Für diese hat die Deutsche Telekom eine Aufrüstung bis Ende 2019 auf über 30 Mbit/s angekündigt.
  3. Sie sind ‚homes passed‘ an das TV-Kabelnetz von Unitymedia angeschlossen. Dies bedeutet, dass der Anbieter die Adresse bei Bedarf kurzfristig versorgen kann.
  4. Ein Anbieter hat für Ihre Adresse fälschlicherweise eine Versorgung mit mindestens 30 Mbit/s angegeben. Um dies zu überprüfen, wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Standortes an schmidt@wfmg.de.

Die Baumaßnahmen sollen in den Jahren 2019 und 2020 durchgeführt werden.

Da die unterversorgten Adressen mit Fördermitteln von Bund und Land erschlossen werden, können in diesem Zuge keine weiteren Adressen angeschlossen werden. Der Anschluss von Adressen mit mehr als 30 Mbit/s würde einen förderschädlichen Eingriff in den Markt bedeuten, welcher das gesamte Förderprojekt gefährden kann.

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