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Bibliothek des Stadtarchivs

Die Bibliothek des Stadtarchivs ist eine wissenschaftliche Fachbibliothek mit den Sammelschwerpunkten Stadtgeschichte Mönchengladbach und Regionalgeschichte. Darüber hinaus verfügt sie über einen umfassenden Bestand an Werken zur deutschen Geschichte, Verwaltungs- und Kulturgeschichte sowie zu den Historischen Hilfswissenschaften wie beispielsweise Genealogie (Familienkunde). Zahlreiche, nicht im Buchhandel erschienene Schriften - sogenannte "Graue Literatur" - sind ebenso vertreten wie Festschriften, Examens- und Schülerarbeiten.

Derzeit (Stand Januar 2020) umfasst die Bibliothek ca. 22.000 Bände, davon sind ca. 6.000 Bände Periodika (Zeitschriften und Jahrbücher; 35 laufend gehaltene Periodika). Etwa 2.700 Bände sind im Lesesaal des Stadtarchivs aufgestellt, darunter nahezu die komplette Literatur zur Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Diese Handbibliothek dient den Besucher*innen zur Unterstützung ihrer Forschungen und kann wie auch die überwiegend magazinierten Bestände zu den Öffnungszeiten benutzt werden.

Bei der Archivbibliothek handelt es sich um eine Präsenzbibliothek. Die Bücher werden nicht ausgeliehen, sondern können zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs im Lesesaal eingesehen werden.

Die Datenbank der Bibliothek des Stadtarchivs umfasst die Literatur zu den Sammelschwerpunkten Stadtgeschichte Mönchengladbach und Regionalgeschichte sowie zu allgemeinen und fachlichen Nachschlagewerken mit derzeit (Stand April 2021) ca. 15.800 Datensätzen. Nicht enthalten sind die Bestände der Kreuzherrenbibliothek Wickrath und der Bibliothek Schloss Myllendonk. Die Datenbank unterliegt einer steten Bearbeitung und Weiterentwicklung bezüglich Nacherfassung und Neuzugänge. Die Literatursuche kann sowohl mit der Einfachen Suche (Volltextsuche mit beliebigen Suchbegriffen) als auch mit der Erweiterten Suche (mit Hilfe von Suchfeldern) erfolgen. Es ist außerdem möglich, ohne Bildung von Suchbegriffen oder Nutzung von Suchfeldern in der Datenbank zu "Stöbern". Bitte beachten Sie, dass die Funktionsweisen einzelner Suchfunktionen in der Einfachen Suche und in der Erweiterten Suche zusätzlich am Ende der jeweiligen Zeile unter „i“ erklärt werden.

Es besteht die Möglichkeit, die gewünschten Bücher online in den Lesesaal zu bestellen: Nachdem Sie in der Datenbank recherchiert haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an das stadtarchiv@moenchengladbach.de mit Ihrem vollständigen Namen, der Signatur und dem Titel des Buches. Die Bestellung sollte bis spätestens 14 Uhr bei uns eingegangen sein, um die bestellten Bücher ab dem übernächsten Öffnungstag im Lesesaal einsehen zu können.

Bestände der Klosterbibliothek der Kreuzherren zu Wickrath als Depositum der Katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius Wickrath (heute Sankt Mattias).

Mit der Stiftung des Klosters Wickrath durch Heinrich von Hompesch, Herr von Wickrath, und seine Frau Sophia von Burtscheid im Jahre 1490 beginnt auch die Geschichte der Klosterbibliothek. Sie endet mit der Säkularisation 1802. Unter den noch erhaltenen 432 Bänden befinden sich 10 Inkunabeln (Drucke, die vor 1501 erschienen sind), von denen acht innerhalb eines Projektes zur Digitalisierung Mönchengladbacher Inkunabeln durch die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Die ersten
beiden Digitalisate stehen zur Verfügung.

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ink/content/titleinfo/10893696

Leonardus de <Utino> : Sermones de sanctis fratris Leonardi
de Utino. - Lugduni: Trechsel, 1495 [1496]

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ink/content/titleinfo/10894146

Jonannes <De Sancto Geminiano> : Sermones funebres magistri Johannis
de sancto Geminiano. - Lugduni : Clein, 1499

Online-Katalog http://wickrath.ub.uni-koeln.de/portal/home.html?l=de

Die umfangreiche, 835 Bände umfassende Privatbibliothek der Familien der reichsunmittelbaren Herrschaft Myllendonk gelangte im Zuge des Erwerbs des Archivs Myllendonk durch die Stadt Mönchengladbach 1985 ins Stadtarchiv. Abgesehen von einer groben systematischen und chronologischen Einordnung ist der Bestand weitestgehend noch unbearbeitet. Eine Benutzung ist daher momentan nicht möglich.