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Förderantrag für Sanierungsmaßnahmen Gebäude und Außenanlagen „Haus des Sports“ Anfang 2021

Die Stadt bewirbt sich für die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes und der Außenanlagen des „Haus des Sports“ um Fördermittel aus dem Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020 und 2021“. Dies hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Die Verwaltung wird nun einen entsprechenden Förderantrag für das Jahr 2021 bei der Bezirksregierung stellen. Dies wird Mitte Januar passieren.

Damit das „Haus des Sports“ langfristig als sportliche Begegnungsstätte für möglichst breite Bevölkerungsgruppen genutzt werden kann, sind dringende Sanierungen und Modernisierungen an den vorhandenen Außensportanlagen notwendig. Das Kleinspielfeld auf der Außenanlage ist genauso wie die Gymnastikwiese in einem sehr schlechten Zustand. Risse und Aufwölbungen im Tartanboden sowie ein mittlerweile extrem unebenes Rasenfeld lassen eine gefahrlose Nutzung als Sportfläche nicht mehr zu.

 

Folgende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind daher geplant:

Das vorhandene Tartan-Spielfeld wird grundlegend saniert und erhält einen neuen Tartanbelag. Zudem wird das Spielfeld mit einer Trainingsbeleuchtungsanlage versehen, damit es auch in den Abendstunden und insbesondere in den Wintermonaten genutzt werden kann.

Auch die Boule-Anlage soll wieder genutzt werden können. Die vorhandene Gymnastikwiese wird geebnet und neu eingesät. Auf einer Teilfläche der heutigen Gymnastikwiese wird ein neues Beachvolleyballfeld gebaut. Neben dem Spielfeld werden zwei Sitzblöcke aus Beton zum Aufenthalt errichtet. Die umlaufenden Wegeflächen werden teils mit wassergebundener Wegedecke, teils mit Pflasterfläche erneuert.

Im Eingangsbereich zum „Haus des Sports“ werden 18 überdachte Fahrradstellplätze geschaffen. Hierdurch sollen Nutzer zu einer umweltfreundlichen und bewegungsreichen Anreise mit dem Fahrrad animiert werden.

Neben der vorhandenen Kraftsportfläche befindet sich derzeit noch ein veraltetes Kneipp-Becken. Im Rahmen der Maßnahme soll das Kneipp-Becken zurückgebaut werden und die daran angrenzende Kraftsportfläche erweitert werden.

Außerdem sind energetische Sanierungen am Gebäude des „Haus des Sports“ geplant. Die Fensteranlagen des Gebäudes sollen erneuert werden und die Beleuchtung auf LED-Beleuchtung umgestellt werden. Zudem soll die Sporthalle eine Beschattungsanlage erhalten, damit diese auch in den Sommermonaten uneingeschränkt genutzt werden kann. Das Gebäude soll außerdem eine elektronische Schließanlage erhalten damit es flexibler durch unterschiedliche Nutzergruppen genutzt werden kann.

Eine Sanierung und Modernisierung des Gebäudes und der Außensportanlagen führt dazu, dass das „Haus des Sports“ zukünftig weiterhin für die unterschiedlichsten Sport- und Bewegungsarten und nahezu alle Altersgruppen nutzbar bleibt. Die Außensportanlagen sollen darüber hinaus zukünftig nicht nur für zahlreiche Angebote des Stadtsportbundes, sondern auch für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen. Somit stellen sie ein niederschwelliges Angebot an Sportflächen für den Freizeit- und Breitensport im Quartier dar, welches insbesondere Kindern, Jugendlichen, Familien und Freizeitsportlern zu Gute kommen wird.

Mit der Übernahme des ehemaligen „Altensportzentrums“ hat der Stadtsportbund das “Haus des Sports“ zu einem Ort der Begegnung und der sportlichen Betätigung für alle Generationen weiterentwickelt. Das SportBildungswerk bietet neben Reha-Sportkursen, Sport- und Bewegungsangebote für die unterschiedlichsten Altersklassen an, angefangen beim Aereobic über Jumping-Fitness, Kindertanz, Fitnesszirkel bis hin zu Yoga, ist für jeden etwas dabei. Der Stadtsportbund Mönchengladbach nutzt das „Haus des Sports“ für sein vielfältiges Aus- und Fortbildungsprogramm, als Versammlungsstätte für Vereine und Verbände sowie für Maßnahmen des J-Teams. Darüber hinaus werden Ferienfreizeitaktionen im und am „Haus des Sports“ sowie Veranstaltungen wie das Kinderbewegungsabzeichen (KiBaZ), der Bewegungspokal für die Bewegungskindergärten und Aktionstage „Nachbarn treffen Nachbarn“ (Quartiersarbeit) durchgeführt.

Die Gesamtkosten der geplanten Maßnahme betragen 530.000 Euro. Bei einer Förderung läge der städtische Eigenanteil bei 53.000 Euro.