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Förderzusage: Neugestaltung des Brunnenhofes kann beginnen

Treffpunkt Brunnenhof: Der Vorstand des Münsterbauvereins mit dem Vorsitzenden Dr. Bodo Assert (re.), Annette Bonin (3.v.l.) und Anne Baus (2.v.l.), Wolfgang Thome (Vorsitzender des Kirchenvorstandes, 3.v.r.), Propst Peter Blättler und Oberbürgermeister Felix Heinrichs. ©Stadt MG

Das Land NRW unterstützt den Münsterbauverein bei der Neugestaltung des Areals

Die Arbeiten am Brunnenhof, angrenzend an Münsterkirche und Rathaus Abtei, können beginnen. Der Münsterbauverein als Bauherr macht den alten Klosterhof an der Münsterkirche für die Öffentlichkeit zugänglich und erhält für dieses Projekt rund 750.000 Euro, die das Land NRW im Rahmen des Förderprogramms „Heimat-Zeugnis“ zur Verfügung stellt. Damit ist der Weg frei für die insgesamt rund 900.000 Euro umfassende Neugestaltung des Brunnenhofes, der zum neuen Kleinod im Innenstadtbereich werden soll. „Wir freuen uns sehr über diese Zusage und wollen jetzt zügig mit der Umsetzung beginnen. Um die Fördermittel in Anspruch nehmen zu können, ist eine Fertigstellung bis Ende 2022 erforderlich“, betont Dr. Bodo Assert, Vorsitzender des Münsterbauvereins. Begeistert ist auch Oberbürgermeister Felix Heinrichs über die Förderzusage des Landes: „Der Abteiberg prägt seitjeher markant und imposant unsere Stadt. Der neu gestaltete Brunnenhof wird ein Aushängeschild sein.“ Das Rathaus Abtei und der Brunnenhof seien baulich eng miteinander verbunden. „Mit der Neugestaltung können wir dieses Areal in die Stadt hinein weiter öffnen. Darüber hinaus freue ich mich, dass ein direkter Zugang zwischen Rathausinnenhof und Brunnenhof ein Bestandteil der Planungen ist.“

Der Brunnenhof, der vom Rathaus Abtei, der Münsterkirche und der ehemaligen bischöflichen Akademie umschlossen wird, ist Mönchengladbachs Wiege. Hier wurde die Vitusstadt gegründet und hier wird mit der Neugestaltung der Parkanlage Stadtgeschichte wieder lebendig. Die neue Wegeführung soll an den alten Kreuzgang angelehnt werden und wird durch Rampen und Beleuchtungselemente nachempfunden. Auch die Brunnenanlage wird als „Lavatorium“ (Brunnenhaus) mit eingebunden. Mittig zwischen dem Kreuzgang und dem ehemaligen Klostergarten wird durch eine Freifläche der Verlauf der alten bedeutenden Bibliothek und einer kleinen Kapelle nachgebildet und als Platz für Veranstaltungen ausgebildet. Auf der anderen Seite ist ein kleiner Platz geplant, der mit seinen Sitzgelegenheiten über eine hohe Aufenthaltsqualität verfügen wird. Ein wichtiger Baustein im Planungskonzept ist auch die Präsentation der Stadtgeschichte direkt am Ort mit Hinweistafeln oder im digitalen Format. Zukünftig wird der Brunnenhof, wo einst die Mönche als Urväter der Stadt die Brunnenanlage nutzten und sich in ihre Studien vertieften, neben einem Zugang zum Rathausinnenhof über drei Zugänge (Abteistraße, Münsterkirche und Abteigarten) erreichbar sein. Durch den dann öffentlich zugänglichen Brunnenhofpark und die dort möglichen Veranstaltungen wird auch ein Beitrag zur Attraktivierung der Innenstadt geleistet. Der Brunnenhof ist Eigentum der Kirchengemeinde St. Vitus. Auf dem Gelände ist auch der Neubau der Sakristei durch die Pfarre Bestandteil der Planungen.

Auch wenn der Münsterbauverein Fördermittel erhält, ist er nach wie vor auf Spenden angewiesen, um das Projekt stemmen zu können. „Jeder Betrag hilft, um den dann zugänglichen Brunnenhof zu einem Ort der Ruhe und der Kultur zu verwandeln“, so Assert. Mehr Infos zum Verein gibt es auf der Website unter www.muenster-bauverein-mg.de.