Projekt „Entwicklung altengerechter Quartiere“

Die typischen Phänomene des demografischen Wandels, wie der Trend zur Singularisierung und das nachlassende familiäre Unterstützungspotenzial im sozialen Umfeld, erfordern eine Förderung tragfähiger sozialer Netzwerke für gelingendes Altern im Sozialraum, in der Gemeinde und im Quartier. Ältere Menschen wollen solange wie möglich selbstbestimmt im eigenen Zuhause und in ihrem vertrauten Wohnumfeld bleiben. Insbesondere im Alter kommt dem Quartier eine herausragende Bedeutung zu, denn das Wohnumfeld trägt in besonderem Maße zur Lebensqualität im Alter bei.

Mit dem Projekt "Entwicklung altengerechter Quartiere" am Beispielquartier Hardterbroich-Pesch soll unter dem Leitgedanken von Teilhabe und Selbstbestimmung ein möglichst langes Leben in der eigenen Wohnumgebung ermöglicht werden. Damit sich die Strukturen auch nach Projektende weiter tragen und nachhaltig wirken, soll den Bürgerinnen und Bürgern mit Hilfe von verschiedenen teilhabeorientierten Maßnahmen, wie zum Beispiel Stammtischen oder Quartierskonferenzen, ermöglicht werden, ihren eigenen Stadtteil aktiv mitzugestalten.

Nachdem das Projekt mit der  Tochtergesellschaft Stadt Mönchengladbach der Sozial-Holding an den Start gegangen ist, wird es nun durch die Sozialplanung der Stadt selbst fortgesetzt und im gesamtstädtischen Entwicklungsprozess eingebunden.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter fördert das ab November 2015 gestartete Projekt bis Februar 2018 und begleitet zusammen mit dem Landesbüro altengerechte Quartiere NRW die Quartiersentwickler/innen mit regelmäßigen Austauschtreffen und Workshops.

Ihre Ansprechpartnerin

Katharina Schott

Tel.: 02161 / 25 – 3237
Fax: 02161 / 25 – 3019