Sozialplanung (V/S)

Die Aufgabe der Sozialplanung ist es, den Lebensraum und die Lebensverhältnisse von benachteiligten Bevölkerungsgruppen systematisch zu analysieren, aus dieser Analyse heraus qualifizierte und nachhaltige sozialpolitische Handlungskonzepte zu entwickeln. Zur Umsetzung dieser Handlungskonzepte werden entsprechende Projekte initiiert und begleitet sowie bereits umgesetzte Konzepte hinsichtlich ihrer Wirkung kontrolliert.

Das bedeutet, dass die Sozialplanung regelmäßig prüfen muss, ob die Bürgerinnen und Bürger Beratung und Unterstützung in allen sozialpolitisch relevanten Fragestellungen erhalten, ob soziale Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen in ausreichendem Maße vorhanden sind und ob Veränderungen in der Gesellschaft stattfinden, auf die die Kommune reagieren muss.  


Corona-Virus und seine Folgen:

Informationen für Aktionen und Projekte in Mönchengladbach, die Mittel nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für die Quartiere/Stadtteile (Quartiersbudget) erhalten haben bzw. erhalten sollen

Die Stadt Mönchengladbach hat auf Veranlassung des Landes zur Verhinderung der Weiterverbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen, die nicht aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, zunächst bis einschließlich 19. April 2020 untersagt.

Dies bedeutet, dass geplante Aktionen und Projekte derzeit nicht mehr stattfinden können. Bei Projekten, die bereits ihre Tätigkeit aufgenommen haben, kann die im Zuwendungsvertrag vereinbarte Leistung des Projektträgers derzeit nicht erbracht werden, da die Projekttätigkeit ruhen muss.

Um Klarheit für die Beteiligten zu schaffen und praxisnahe Lösungen zu unterstützen, wurden folgende Regelungen getroffen.

  • Zuwendungen, die von der Sozialplanung im Rahmen des Quartiersbudgets bereits ausgezahlt wurden, werden grundsätzlich nicht zurückgefordert.

  • Bei geplanten Aktionen und Projekten, die noch nicht begonnen haben ist zwischen der Sozialplanung und der/dem Antragssteller/in abzustimmen, ob und wie eine zeitliche Verschiebung der Maßnahme möglich ist.

Für Rückfragen und Anregungen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialplanung telefonisch gern zur Verfügung.

Detaillierte Regelungen für Projektzuschussempfängerinnen und -empfänger:

... werden durch Vorlage des Verwendungsbeweises einschließlich des Sach- und Finanzberichtes bei der Sozialplanung wie vorgesehen abgeschlossen.

Sofern die Umsetzung der Projektmaßnahmen aktuell nicht möglich ist, sollte dies der Sozialplanung umgehend mitgeteilt werden. Gemeinsam ist dann im Einzelfall abzustimmen, ob das Projekt bis zum vorgesehenen Zeitpunkt beendet wird oder ggf. eine Verlängerung der Projektlaufzeit realisiert werden kann, um die Ausgabe der kalkulierten Kosten zu ermöglichen. Hingegen ist eine Erhöhung des Zuwendungsbetrages leider nicht möglich.

Der Antragssteller erläutert im Sachbericht insbesondere, welche Leistungen auf Grund der Corona-Beschränkungen nicht umgesetzt wurden und welche Maßnahmen planmäßig erfolgt sind. Die entstanden Aufwendungen und ggf. Erträge sind im Finanzbericht darzulegen. Je nach Ergebnis soll eine einvernehmliche Lösung zwischen den Beteiligten erzielt werden. Eine zusätzliche finanzielle Belastung soll für die Antragssteller vermieden werden.

... kann der Projektzeitraum über den vereinbarten Abschlusstermin in Abstimmung mit der Sozialplanung verlängert werden. Nach erfolgter Abstimmung wird dies der/dem Antragssteller/in schriftlich von der Sozialplanung bestätigt.

Die/Der Antragssteller/in darf entsprechende Ausgaben und ggf. Einnahmen wie im Zuwendungsvertrag vereinbart tätigen. Eine Erhöhung des Zuwendungsbetrags ist nicht möglich. Sofern im Ergebnis erhebliche Minderausgaben entstanden sind, kann ggf. eine weitere Projektverlängerung vereinbart werden, um geplante Kosten zu realisieren. Je nach Ergebnis soll eine einvernehmliche Lösung zwischen den Beteiligten erzielt werden.

In jedem Fall ist im Sachbericht nachvollziehbar und ausführlich darzulegen, warum und in welchem Umfang die Projekttätigkeit ruhen musste. Zudem, welche Maßnahmen im Verlängerungszeitraum durchgeführt wurden.

... ist zwischen Antragssteller/in und Sozialplanung abzustimmen, ob eine Verschiebung der Aktion oder des Projektbeginns im Jahr 2020 möglich ist.

Hierbei wird eine individuelle Regelung angestrebt.



Gerhard Kalter - Sozialplaner
Britta Sieben
Diana Röhricht
Christian Finke
Karin Bremer-Moneke

Kontakt

Tel.: 02161 / 25 - 3010
Fax: 02161 / 25 - 3019 

sozialplanung@moenchengladbach.de


Sozialplanung

Verwaltungsgebäude Oberstadt

Vorzimmer: Raum 139 / 1. Obergeschoss

Aachener Straße 2
41061 Mönchengladbach

 Zugang barrierefrei

Öffnungszeiten

Termine nach Vereinbarung 

Projekt Bildungspaten

Unterstützung und Begleitung von Rheydter Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 - 12 im Übergang zwischen Schule und Beruf