Lachende Kinder

Schülerbeförderung

Schülerinnen und Schüler, welche die nächstgelegene Schule des gewählen Bildungsganges besuchen und diese nicht auf eine zumutbare Weise erreichen können und deswegen z. B. auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, erhalten einen Zuschuss zu ihren Schülerbeförderungskosten, wenn die Kosten nicht von anderer Seite übernommen werden.

In Nordrhein-Westfalen werden Schülerfahrtkosten bereits grundsätzlich nach der Schülerfahrkostenverordnung erstattet. Diese Ansprüche gehen einem Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe vor.
Eine Erstattung der Kosten kommt daher nur dann in Betracht, wenn kein Anspruch nach der Schülerfahrkostenverordnung besteht oder ein Eigenanteil, der nicht aus der Regelbedarfsleistung gedeckt werden kann, zu zahlen ist (§ 2 Abs. 3 Schülerfahrkostenverordnung).

Die zumutbare Entfernung zur Schule bestimmt sich nach der Schülerfahrtkostenverordnung. Grundsätzlich muss die günstigste Beförderungsmöglichkeit genutzt werden.

In der Regel werden Schülerinnen und Schüler erst ab der Sekundarstufe II einen Anspruch auf diese Leistung haben, da die schulrechtlichen Bestimmungen des Landes Nordrhein-Westfalen überwiegend eine vollständige Kostenübernahme bis zum Abschluss der Sekundarstufe I vorsehen.

Wie wird der Zuschuss berechnet?

Ein Bedarf kann nur berücksichtigt werden, wenn für den Weg zur Schule tatsächlich kostenpflichtige Verkehrsdienstleistungen (in der Regel der Öffentliche Personennahverkehr, zum Beispiel Schulbus, Linienbus, SBahn, Straßenbahn etc.) genutzt werden.

Zuschüsse Dritter zu den Schülerbeförderungskosten mindern die Leistung ebenfalls.

Der Zuschuss zu den Schülerbeförderungskosten wird als Geldleistung erbracht.    

Antrag Schülerbeförderung

hier herunterladen:

Antrag als PDF

Antrag als Word-Datei

(Stand Aug. 2017)