Persönlicher Schulbedarf

Die Leistungen für den persönlichen Schulbedarf müssen für den Personenkreis der Leistungsberechtigten von Wohngeld oder Kinderzuschlag für jedes Kind gesondert beantragt werden. Auf Verlangen ist ein Nachweis über den Schulbesuch vorzulegen (Schulbescheinigung).

Für Leistungsberechtigte des SGB II (Arbeitslosengeld II) und SGB XII (Grundsicherung) ist ein zusätzlicher Antrag nicht erforderlich. Wer bereits Leistungen bezieht, bekommt für seine Kinder diese Leistung automatisch, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind. 

Da es sich um eine zweckbestimmte Geldleistung handelt, kann der zuständige Leistungsträger (Jobcenter, Fachbereich Soziales und Wohnen) Nachweise über die Verwendung verlangen. Bitte bewahren Sie insofern Quittungen und Zahlungsbelege sorgfältig auf.

Schülerinnen und Schüler, die eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen, wenn sie jünger als 25 Jahre sind und keine Ausbildungsvergütung erhalten sind leistungsberechtigt. Berufsschüler, die eine Ausbildungsvergütung erhalten, sind von der Leistung ausgeschlossen.

Zum persönlichen Schulbedarf gehören neben der Schultasche und dem Sportzeug auch Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien, wie z. B. Füller, Malstifte, Zirkel, Geodreieck und Radiergummi.

Diese Leistung erhalten Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu ihrem Regelbedarf zur Beschaffung der benötigten Schulausstattung zu Beginn eines Schulhalbjahres. Ausgaben für Verbrauchsmaterialien, die regelmäßig nachgekauft werden müssen, z. B. Hefte, Bleistifte und Tinte, sind mit aus der monatlichen Regelleistung zu bestreiten.

Zweimal im Jahr, jeweils zu Beginn eines Schuljahres und zum Schulhalbjahr werden 70,00 € und 30,00 €= jährlich 100,00 € gezahlt.

Antrag Persönlicher Schulbedarf

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(Stand Aug. 2017)