Konzept Kita Mühlenstraße

Veränderte Lebensbedingungen

In unserer heutigen Gesellschaft gibt es viele Formen der Familie, oft durch unterschiedliche Kulturen geprägt. Das Kind in der Stadt lebt, spielt und lernt in einem Umfeld mit vielen Straßen und einem Spielplatz als Hauptbewegungsmöglichkeit.
Es benötigt Freiräume zu unbeaufsichtigtem Spiel und das unmittelbare Erleben der Natur, damit es seine eigenen Kräfte ausprobieren, immer neue Fähigkeiten entdecken und entfalten kann.

Verkehr, Fernsehen, Werbung und Konsum gehören ebenso zur Lebenswelt der Kinder wie das Erleben von verschieden Sprachen und kulturellem Brauchtum.
Einflussnahmen auf die Entwicklung des Kindes zu erkennen und auf ein kindgerechtes Maß zurückzu- führen ist eine wesentliche Grundbedingung um den eigentlichen Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden.

Dem Kind soll die Möglichkeit gegeben werden, in eine wache, sich entfaltende Persönlichkeit hinein zu wachsen, der die Komplexität der Umwelt in kindgerechten Schritten erlebbar gemacht wird.

viele Kinder, viele Sprachen, viele Nationalitäten, viele Kulturen

Unser großes Haus bietet viel Platz für Ihre Kinder. Viele können auch über Mittag versorgt und betreut werden (Tageskinder).

Die 5 ½Gruppen verteilen sich auf 3 Flure. Wir haben ein großes Außengelände, das zum Spielen und Bewegen einlädt und wo die Natur erlebt werden kann.
Die Kinder unserer Einrichtung sind durch ihre Herkunft aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Familien geprägt.

Ein großes Haus mit viel Platz für Ihre Kinder


Außer den Möglichkeiten, die jeder einzelne Flur bietet, hat unser haus einen Werkraum mit Brennofen und einen Mehrzweckraum, in dem musisches Tun und gezielte Bewegung angeboten werden. Zudem bieten die Räume des Familienzentrums Platz für kulturelle Feste und andere Elternveranstaltungen. Darüber hinaus gehört zum Haus ein großes Außengelände mit altem Baumbestand und einem Kräutergarten. Hier können Kinder mitten in der Stadt ein Stück Natur erfahren. Zusätzlich machen Ihre Kinder an der Wasser/Matsch Anlage wichtige Erfahrungen mit denm Element Wasser.
Besonderen wert legen wir in der Einrichtung auf interkulturelle Erziehung. Zweisprachigkeit wird hier akzeptiert und gefördert, so dass Kinder Sicherheit und Halt in ihrer Muttersprache erfahren und gleichzeitig die Kenntnisse der deutsche Sprache erwerben, was für alle eine Chancengleichheit beinhaltet. Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber verschiedenen Sprachen, Religionen und Traditionen sind uns im Umgang mit Kindern und deren Familie wichtig. So unterstützen wir alle  Kinder unserer Kita sich in unserer heutigen multikulturellen Gesellschaft zurechtzufinden.

Sprachbildung ist Alltag und Alltag ist Sprachbildung

Verschiedenste Situationen beinhalten wichtige Spracherlebnisse:

  • gemeinsames Essen
  • Tischdecken
  • gemeinsames Spiel
  • Natur erleben ( z. B. ein Kind entdeckt eine Raupe)
  • Ausflüge u. Erlebnisse
  • Fotos und Bilder
  • Kochen u. Backen
  • einkaufen gehen
  • matschen u. experimentieren
  • Gespräche unter Kindern
  • interessierte Fragen

Darüber hinaus bietet der Erzieher Ihrem Kind gezielte Sprachanlässe über Bewegung, Rhythmik, Reimspiele, Musik, kreatives Gestalten und Das Buch.

Literacy – Erziehung

Ein Schwerpunkt unseres Hauses

Literacy- Erziehung bedeutet Interesse an Buch- u. Schriftkultur zu wecken mit dem Ziel einen vertrauten Umgang mit dem Buch zu leben. Lange, bevor Kinder formal lesen und schreiben, können sie die verschiedensten Facetten von Erzähl –Schrift -  u. Lesekultur erfahren. Diese Erfahrungen wirken sich nachhaltig aus auf:

  • Sprachzuwachs und Ausdrucksfähigkeit
  • das Wissen des Kindes über Buchkultur
  • die grundsätzliche Einstellung zur Literatur

Kinder mit Literacy- Erfahrungen haben Entwicklungsvorteile in Sprachkompetenz, Lesen und Schreiben. Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, erleben, dass das Buch in vielfältiger Art und Weise den Alltag unseres Hauses prägt.

Beispiele dafür sind:

  • klar abgegrenzte Leseecken
  • regelmäßige Büchereibesuche
  • Bücher zum Ausleihen nach Hause aus der Hausbücherei
  • Vorlesetage in verschiedenen Sprachen durch muttersprachliche Lesepaten


Kommunikation statt Konsum

Ausgesuchtes Spielmaterial regt die Kinder zum Spielen, Sprechen und Lernen an. Hierbei gilt:"Weniger ist oft Mehr" 
Die bewusste Reduktion des Materials fördert neben der Wertschätzung
vor allem die Absprachen untereinander.

“Sprache wird gesprochen nicht gelehrt oder gelernt “

Erzieher/innen:
.........sind Sprachvorbilder

Die eigene Sprachfreude ist Grundvorausetzung die Kinder zum Sprechen anzuregen. Wir nehmen uns Zeit zum geduldigen Zuhören und geben korrektives Feedback. Wir nutzen den gezielten Einsatz von Sprachlehrstrategien in der alltagsintegrierten Sprachbildung der Kinder. Wir gehen bewusst mit unserer eigenen Sprache um, die wir korrekt und differenziert einsetzen.. Durch regelmäßige Fortbildungen, Medien u. Literatur bringen wir uns auf den neuesten Stand des kindlichen Spracherwerbs.
Unsere Einrichtung nimmt am Bundesprogramm Sprach- Kitas teil. Dieses Programm finanziert eine zusätzliche Fachkraft, die die Sprachbildungsarbeit der pädagogischen Mitarbeiter inhaltlich unterstützt und die Zusammenarbeit mit Familien begleitet.



SIE als Eltern:
...........sind kompetente Partner in Erziehung und Bildung Ihres Kindes.
Sie formulieren mit uns Ziele zur Sprachbildung Ihres Kindes. Sie werden informiert im aktiven Austausch an Elternabenden, Sprechtagen, beim Bringen und Abholen, beim regelmäßig stattfindenden Elterncafé und durch Informationsmaterial auch in verschiedensten Landessprachen. Sie bringen sich in unseren Alltag aktiv ein durch Erzählen, Vorlesen, Singen und Spielen in Ihrer Familiensprache.

Besonderheit: Zweisprachigkeit
Für das Erlernen der Zweitsprache Deutsch ist die Erstsprache eine wichtige Voraussetzung. Aus diesem Grund wird die Muttersprache Ihres Kindes anerkannt und gepflegt. Dies geschieht z. B. dadurch, dass Kinder gleicher Familiensprache gemeinsam eine Gruppe besuchen um ihre Sprache sprechen zu können.
Viele Sprachen bedeuten auch viele Kulturen, deren Feste, Lieder, Geschichten oder landestypische Gegenstände in unserem Haus willkommen sind.

Das Kind zeigt uns den Weg
Um Ihr Kind da abzuholen, wo es sprachlich steht, beobachten wir seine Sprachentwicklung. Hierzu verwenden wir das Beobachtungsverfahren BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen). In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen mit Ihnen entsteht ein ganzheitliches Sprachbild Ihres Kindes, welches Grundlage ist für eine individuelle Bildung und Förderung.

Interkulturelle Erziehung

Eine auf Zukunft orientierte Erziehung, die soziale und gesellschaftliche Integrationskraft von Kinder und Jugendlichen entwickeln muss, damit gegenseitige Akzeptanz und kulturelle Vielfalt zur wechselseitigen Bereicherung genutzt werden kann.

Die Kinder der Tageseinrichtung Mühlenstraße wachsen in einer multikulturellen Vielfalt auf. Die Konzeptionserstellung erforderte eine intensive Auseinandersetzung jeder Erzieherin mit dem Thema “Multikulturelle Gesellschaft- Interkulturelle Öffnung“
In vielen Teamsitzungen werden Standards zur Umsetzung der interkulturellen Orientierung entwickelt. Als Wissensgrundlage wird einschlägige Literatur z.B. Veröffentlichungen von Fthenakis genutzt, Multiplikatorentätigkeit einer Mitarbeiterin zur Fortbildung: “Erziehungsvielfalt in orientalischen Kulturen“. Das Buch: “Der Vielfalt Raum geben“ wird von allen Erzieherinnen gelesen. Intensive Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Migrationsberatungsstellen, eine Fachtagung mit dem Schwerpunkt “Interkulturelle Erziehung-(k)ein Kinderspiel?“ tragen ebenso zur Entwicklung von  pädagogischen Handlungszielen bei.

Grundlage der pädagogischen Arbeit ist die Respektierung der kulturellen Identität aller Menschen und die Bereitschaft sich in die Rolle eines anderen Menschen hineinzuversetzen. Wichtig ist die Auseinandersetzung jeder Erzieherin mit der Tatsache, Überzeugungen und Verhaltensweisen gegenüber, die sich von den eigenen unterscheiden, Respekt zu gewährleisten um so unterschiedliche Lebensweisen auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen. Um dieser Situation gerecht zu werden, bedarf es das Wissen und Verstehen über uns fremde Kulturen und Werte ebenso wie die Fähigkeit Sprachbarrieren zu umgehen. Es bedarf eines intensiven Austauschs über Auftrag und Methoden der Tageseinrichtung um abzuklären inwieweit die häusliche Erziehung mit der Erziehung in der Tageseinrichtung übereinstimmt. Das sind Voraussetzungen, um Vertrauen zu entwickeln und ein Forum der Begegnungen und des Austauschs zu schaffen. Der Erwerb der interkulturellen Kompetenz ist ein permanenter Prozess, der nur gelingt, wenn alle Mitarbeiterinnen bereit sind die dazu notwendigen Dialoge und Reflexionsprozesse mitzugestalten.

Die erarbeiteten Standards sind Bestandteil unserer Konzeption und somit Orientierung im alltäglichen Miteinander. Ziel ist es, dass Kinder die Welt in ihrer Vielfalt kennenlernen und als etwas Selbstverständliches und Positives erleben.
Dies ist ein grundlegender Beitrag zum Aufbau von Toleranz und ein Einwirken gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit hin zu einem sozialen Miteinander.
Die Stärkung der Muttersprache ist für die Identitätsentwicklung aller Kinder wichtig. Diese Inhalte sind in der Sprachkonzeption der  Tageseinrichtung festgehalten.

Interkulturelle Begegnungen werden in Form von Elternfrühstücken, Frauenforen, Spielenachmittagen in den Alltag der Tageseinrichtung eingebunden. Es werden Begegnungen gefördert um Gemeinsamkeiten zu entdecken. Elterninformationen sind in den unterschiedlichsten Sprachen verfasst.


Im Anamnesegespräch wird versucht die jeweilige Migrationsbiographie zu erfahren, die als Grundlage für das gemeinsame Miteinander die Basis bildet.
Interkulturelle Orientierung wird nach Außen sichtbar gemacht durch Veröffentlichung von Konzeptionen und  Flyer, der Flur - und Raumgestaltung, gemeinsamen unterschiedlichen kulturellen Festen.

zertifiziert seit Sommer 2008

Wir bewegen uns:
klettern, springen,  hüpfen, laufen, balancieren

Der ureigene Drang sich zu bewegen ist bei jedem Kind vorhanden. Dem Bewegungsdrang des Kindes zu entsprechen bedeutet nicht nur die motorischen Fähigkeiten zu entwickeln sondern auch die Intelligenz zu fördern.
Unsere Sprache drückt diesen Zusammenhang aus:
Bevor ein Kind etwas be-greifen kann, muss es seine Umwelt greifen können.
Bevor es etwas er- fassen kann, muss es die Dinge fassen können.
Dies erfährt das Kind mit seinem ihm angeborenen Bewegungsdrang.
Bewegungsanreize stimulieren diesen Vorgang.

Bewegung bringt:

  • Intelligenz: Die geistige Entwicklung basiert vor allem auf
  • Bewegungs- und Wahrnehmungsaktivitäten.
  • Bewegung und geistige Entwicklung hängen untrennbar zusammen.
  • Selbstbewusstsein: Über die Bewegung gewinnt das Kind Vertrauen in seine Fähigkeiten. Es setzt sich mit Können und Nichtkönnen auseinander.
  • Soziale Stärke: Im bewegten Spiel setzt das Kind sich mit seinen
  • Spielpartnern auseinander, handelt Regeln aus, löst Konflikte.
  • Gesundheit: Bewegung unterstützt eine gesunde Lebensführung. Muskeln und Knochen werden gestärkt und Übergewicht wird vorgebeugt. Bewegung schult die Wahrnehmungsfähigkeit und die Geschicklichkeit.


Bewegte Kindheit

Wir setzen uns ein für eine bewegte Kindheit. Die Förderung der kindlichen Bewegung ist elementarer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Um Kinder optimal zu fördern bedarf es ganzheitlicher Bewegungserfahrungen d.h. das Kind erlebt mit allen Sinnen.

  • Drinnen und Draußen bieten wir vielfältige Gelegenheit zur individuellen Bewegung.
  • Kreative Bewegungsangebote sind fester Bestandteil im Tagesablauf
  • Unsere Räume sind Spielräume. Sie bieten Platz zur Bewegung und sind veränderbar.
  • Unser Mehrzeckraum ist Bewegungsraum. Die Kinder können zu bestimmten Zeiten an offenen Bewegungsangeboten teilnehmen.
  • Unsere Fachkräfte haben eine qualifizierte Ausbildung.


Eltern in Bewegung
Eltern stark machen für eine bewegte Kindheit ist Ziel unserer Arbeit.
Unsere Elterninformationsveranstaltungen zum Thema, Mitmachaktionen, Gespräche sowie Spiel- und Bewegungsfeste machen Eltern sensibelfür ein entwicklungsförderndes Bewegungsverständnis.
Eltern werden unterstützt Bewegung in ihren Familienalltag einzubinden.

mit dem Pluspunkt Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt Kinder in ihrer Entwicklung, dem Wachstum und dient der Gesunderhaltung. Sich “ rundum“ wohlfühlen ist nicht zuletzt eine Frage der richtigen Ernährung. Die Kindertagestätte Mühlenstraße übernimmt einen bedeutsamen Teil in der Ernährungsbildung von Kindern. Bei der Auswahl und Zusammensetzung der angebotenen Speisen richten wir uns nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. ( DGE) und des Forschungsinstitutes für Kinderernährung ( FKE)  Dortmund.

Die Kindertagesstätte als Lernort für gesunde Ernährung

Den  natürlichen Lern- und Forscherdrang der Kinder aufgreifen und ihnen Möglichkeiten verschaffen positive Erfahrungen und Erlebnisse mit Essen und Trinken zu machen fördert die Entstehung/ Entwicklung  einer gesundheitsbewussten Lebensweise.

Lust und Freude am Zubereiten, Kochen  und Essen von gesunden Lebensmitteln entwickeln Kinder, wenn Sie sich selbstbestimmt in den Ernährungsalltag einbinden können und nach eigenen Fähigkeiten mitgestalten. Dazu zählen beispielsweise:  Aussaat, Pflege, Ernte und Weiterverarbeitung von Obst, Gemüse und Kräutern aus dem hauseigenen Nutzgarten, gemeinsame Einkäufe auf dem Markt, Teig kneten, Gerichte kochen, Tische decken etc. Sie entwickeln Mut und Neugierde, ihnen unbekannte Lebensmittel und Speisen zu probieren.

Eingebunden im sozialen Miteinander lernen sie Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und entwickeln Sensibilität in der Wahrnehmung von Hunger und Sättigung. Sie erlangen in Kultur und Technik der Lebensmittelzubereitung Selbstsicherheit.
Aktivität, Sinneserfahrung und Genuss in entsprechender Atmosphäre, ermöglichen ganzheitliches Lernen und bringen Nachhaltigkeit für den Ausbau von Ressourcen in Gesundheit.

Weitere Zielsetzungen:
Die Kinder kennen gesunde und vollwertige Lebensmittel.
Sie erlangen im Laufe der Zeit Kenntnis über Inhalte und Zutaten von Speisen und können differenzieren, welche gesund bzw. ungesund sind.
Die Kinder kennen die Herkunft von Lebensmitteln
Sie wissen, wo was wächst und haben Kenntnis über einheimische Lebensmittel. Sie unterscheiden die verschiedenen Obst- und Gemüsessorten und wissen was zu welcher Jahreszeit wächst.
Sie kennen Getreidearten und deren Weiterverarbeitungsmöglichkeiten.
Die Kinder wissen, was ihr Körper braucht, um gesund wachsen zu können
Die Kinder kennen die aid-Ernährungspyramide und ordnen
die Lebensmittel den Bausteinen zu.
Sie wissen was und wie viel sie trinken sollen. 

in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte

Seit dem ersten 1. August 2007 ist die Städtische Tageseinrichtung für Kinder Mühlenstraße ein Familienzentrum. Das Familienzentrum Mühlenzentrum gibt Familien aus vielen verschiedenen Kulturen Raum in einem lebendigen Miteinander den Alltag zu gestalten. Ein Ort, wo man Kontakte zu anderen Familien findet und sich austauschen kann. Zielsetzung des Familienzentrums Mühlenstraße: Familien aus dem Stadtteil durch eine gezielte Angebotsstruktur möglichst früh beratend, fördernd und unterstützend im Alltag zu begleiten.

Dies wird ermöglicht durch:

  • Familien- und Erziehungsberatung vor Ort
  • Beratung in Integrationsfragen
  • Information und Kontaktvermittlung zu anderen Institutionen
  • Begleitung zu Fachstellen ( Kinderärzte. Therapeuten etc.)
  • Sprachkurse für Eltern mit unterschiedlichem Niveau
  • Sprachförderung für Kinder
  • Lern- und Freizeithilfe für Schulkinder aus dem Stadtteil
  • Informationsreihe zur Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Schaffung eines Kontaktcafès
  • Eltern- Kindkurse
  • Sport- Bewegungs- –und Freizeitangebote für Mütter und Väter
  • Ernährungskurse und Kochaktionen
  • Kreativworkshops für Eltern
  • Netzwerk mit Kooperationspartnern


Durch die Vernetzung mit der Fachstelle Tagespflege wird dieVereinbarkeit von Lebensgestaltung und Beruf und den individuellen Betreuungsbedarf weit möglichst abgedeckt. Die gemeinsame Ausgestaltung der Kindertagespflege gewährleistet eine Qualitätssicherung und Wertschätzung.


Zur Verwirklichung haben wir kompetente Partner zur Seite, die uns in der Arbeit unterstützen. Viele Kooperationspartner sorgen durch ihre Ressourcen für umfangreiche Dienstleistung und Unterstützung, so dass möglichst viele Angebote in den Räumen des Familienzentrums angeboten werden.

Im laufenden Jahr werden die jeweiligen Angebote je nach Bedarfslage in der bestehenden Form weitergeführt, modifiziert und erweitert. Zudem werden für die Auswahl der Angebote die Eltern der Tageseinrichtung durch regelmäßige Befragungen eingebunden.

Die Entwicklung der Leistungen des Familienzentrum Mühlenstraße erfolgt im Rahmen einer kontinuierlichen und prozesshaften Auseinandersetzung und Partizipation mit den Menschen aus dem Sozialraum Rheydt-Mitte.

In den jährlich erscheinenden Programmheften, am Infobord im Eingangsbereich sowie vor den jeweiligen Gruppen finden sich die aktuellen Angebote. Zudem sind alle pädagogischen Mitarbeiter stets kompetente Ansprechpartner und vermitteln weiter.

Inklusion bedeutet, dass kein Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden darf.

Als Menschenrecht ist Inklusion verknüpft mit den Ansprüchen auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität / UN- Menschenrechtskonvention aus dem Jahr 2008

Inklusion ist ein Fundament von Werten und Haltungen allen Menschen gegenüber.

Inklusiv denken heißt von Lebenswelten ausgehen, in denen alle Menschen in ihrer Verschiedenheit willkommen sind.

Inklusion berücksichtigt die Diversität in den Kategorien:

  • Sozialer Ungleichheit (sozialökonomischer Status, Familienkonstellation)

  • Kulturelle Ungleichheit (Ethnie, Migration, Religion, Sprache, Erziehungsstil, kulturelle Praxis,)

  • Special needs (Beeinträchtigungen, Behinderungen)

  • Begabungen ( Hochbegabung, Teilleistungsbegabung)

  • Gender (soziales Geschlecht)

  • Alter

  • Regionaler Unterschied (Stadt- Land) 

    “Du bist willkommen!“

    Diese Grundhaltung spiegelt sich in der Konzeption und in der Haltung des pädagogischen Personals des Städt. Familienzentrums Mühlenstraße wieder durch:


  • Bereitschaft und Möglichkeit des pädagogischen Personals der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team (mit Heilpädagogen, Ergotherapeuten, Logopäden, Motopäden) sowie externen Fachkräften und Institutionen. Es finden regelmäßig interdisziplinäre Gespräche statt.
  • Bereitschaft der pädagogischen Fachkräfte zum stetigen Kompetenzerwerb durch entsprechende Literatur und themenbezogenen Fortbildungen
  • Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Wertehaltung und persönlichen Grenzen und die Fähigkeit mit Belastungssituationen professionell umzugehen. In regelmäßigen kollegialen Fallbesprechungen unterstützt sich das Team zur Professionalisierung des Arbeitsebene.
    .
  • Aktive Förderung der Vernetzung von KiTa und Gesellschaft. Dies erfolgt durch die Teilnahme an Netzwerktreffen sowie an Trägerarbeitskreisen zum Schwerpunkt Inklusion.
     
  • Bildungspartnerschaft mit den Eltern leben. Gemeinsam mit Familien begleiten wir den Bildungsweg des Kindes.  

Die Umsetzung der inklusiven Haltung in der Konzeption ist ein Prozess, der nicht abgeschlossen wird, sondern er bedarf regelmäßiger Reflexion.

als gesetzliche Grundlage

Den Rahmen für die Grundlage der pädagogischen Arbeit der Tageseinrichtung Mühlenstraße 47 ergeben sich aus dem Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern Kinderbildungsgesetz - KiBiz - Viertes Gesetz zur Ausführung des Kindes- und Jugendhilfegesetzes - SGB VII I-

Das Gesetz ist seit dem 1.August 2008 in Kraft.

Das Kind
Ich als KInd möchte als eigenständige, selbständige, aktive Persönlichkeit akzeptiert werden. Sieh mich als als ernstzunehmenden Partner mit eigenen Bedürfnissen, Stärken und Schwächen und auch einer eigenen Meinung! Ich lebe und lerne in meier eigenen Kinderwelt nach einem eigenen Rhythmus. Dabei sind das ganzheitliche Lernen - das Wahrnehmen und ERfahren mit allen Sinnen- im Vordergrund. Deshalb darf ich auch "Fehler" machen!

In unserer Arbeit mit dem Kind sind wir täglich darum bemüht, diese Vorstellung Kindgerecht umzusetzen.

Die Erzieherin
Partner Ihres Kindes zu sein bedeutet für uns auf ihr KInd individuell einzugehen, es sowohl liebevoll als auch konsequent zu begleiten. Unsere Aufgabe ist es, das Kind zu beobachten um die Bedürfnisse des Kindes wahrzunehmen und auf zugreifen. Dadurch können wir auf verschiedene Lebenssituationen mit Verständnis uns Sensibilität reagieren. Ihrem Kind eröffnen wir Handlungsspielräume in denen es mit uns viele neue Erfahrungen sammeln kann. Lernen bedeutet sich auf Neues einzulassen und gleichzetig loszulassen. Hier geben wir Ihrem Kind einen stabilen Rückhalt durch eine tragende Beziehung. Unserer Vorbildfunktion sind wir bewusst und sehen es auch als unsere Aufgabe an, die Rechte des Kindes anderen gegenüber zu vertreten. Für Sie als Eltern heißt das, das wir Vermittler sind zwischen Ihnen, dem Kind und unserer Einrichtung.

 

 

...basieren auf drei Grundpfeilern.


1.Sachkompetenz
Durch das Spiel werden Neugierde und Lernfreude geweckt. Ein breites Angebot an Erfahrungsmöglichkeiten vermittelt den Kindern elementare Kenntnisse über ihre Umwelt und ihren Körper. In unserer multikulturellen Einrichtung fördern wir gezielt die Sprachentwicklung.

2.Selbstkompetenz
Das Kind wird in seiner Persönlichkeit gefördert, um über gestärktes Selbstbewusstsein zur Selbstständigkeit zu kommen. Es soll den Mut haben, es selbst zu tun, seine Stärken und Schwächen anzunehmen, um so Lebenskompetenz zu erwerben.

3.Sozialkompetenz
In jeder Gruppe wird jedem Kind ein partnerschaftliches und gleichberechtigtes Miteinander ermöglicht. Durch die Vielfältigkeit der verschiedenen Kulturen und Weltanschauungen lernen die Kinder Toleranz und Konfliktfähigkeit.

Spiel
 

Das Spiel ist eine freiwillige Beschäftigung, die dem Kind Freiraum bietet.
 
Im Spiel kann das Kind seine Phantasie entfalten, es kann die Welt der Eindrücke mit der Welt der Wünsche, Vorstellungen und Gefühle zusammenbringen.
So werden Alltagserfahrungen und –erlebnisse nachgestaltet, zukünftige Ereignisse vorweggenommen, Wünsche und Gefühle geäußert, Probleme dargestellt und verarbeitet und Phantasien ausgelebt. Unerlaubtes, Belastendes oder Unmögliches wird im Spiel ausgedrückt und ist dort möglich:  
Die heilenden Kräfte des Spiels.
 
Spielen fördert das Selbstvertrauen und das Selbst- bewusstsein des Kindes.
Es lernt sich selbst kennen, es erlebt seine wachsenden Möglichkeiten und Fähigkeiten, seine Grenzen. Es erlangt Selbstbestätigung, indem es das tut, was es leisten kann.   
Im Spiel entwickelt das Kind seine geistigen Fähigkeiten:
über die Sinneserfahrungen baut es beim erforschenden und hantierenden Tun seine Vorstellungswelt auf, es lernt Gesetzmäßigkeiten erkennen, Ordnungen herzustellen (sortieren), zu planen, etwas zu erfinden, mit Zahlen und Mengen umzugehen.      
Das Spiel ist eine Quelle sozialer Erfahrungen:
Das Kind erfährt Geborgenheit, Nähe und Zuwendung. Es lernt Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen, Rücksicht zu nehmen, Dinge zu teilen, Ordnungen und Regeln einzuhalten, zu helfen, sich selbst helfen zu lassen, zu verlieren, zu verzichten, sich mit andern zu freuen...   Im Spiel erwirbt das Kind Hand- und Körpergeschicklichkeit.    
Was brauchen Kinder zum Spiel ?

  • Zeit
  • Raum
  • Material
  • Partner
  • und die Bejahung des Spiels durch Erwachsene    

 

 

Unser Weg

Am Anfang des gemeinsamen Weges steht die Eingewöhnungszeit des Kindes in die neue Lebenswelt- Kindergarten.
Eine Beteiligung der Eltern am Eingewöhnungsprozess ist wichtig. Zu unserem Eingewöhnungsmodell gehört es, dass Eltern ihr Kind in den ersten Tagen begleiten und zwar solange, bis das Kind erfolgreich eine Beziehung zu seiner Erzieherin aufgebaut hat. Erst nach einer Grundphase der Eingewöhnung wird mit Trennungsversuchen gestartet.
Wie lange die Eingewöhnungsphase dauert entscheidet das Verhalten des Kindes. Lässt es sich von der Erzieherin trösten und zuverlässig beruhigen, um sich anschließend interessiert und in guter Stimmung Aktivitäten zuzuwenden, kann man davon ausgehen, dass die Eingewöhnung zu einem großen Teil abgeschlossen ist. Zusätzlich muss beachtet werden, dass das Kind auch eine Phase der Eingewöhnung braucht um in den Umgang mit den Möglichkeiten der Spiel- und Arbeitsformen der Kindertagesstätte eingeführt zu werden.

Die räumlichen Gegebenheiten unseres Hauses ermöglichen innerhalb von drei Einheiten offen zu arbeiten.
Alle drei Einheiten verfügen über mehrere Räume, die für die kindliche Entwicklung in bedeutsame Bereiche eingeteilt sind. Die Bereiche sind klaren Funktionen zugeordnet, z.B. Bauen / Konstruieren, Rollenspiel, kreatives Gestalten, Experimentieren, Kindercáfe, Entspannen und Rückzug.
Ausgewählte Materialien, Werkstoffe und Utensilien sind von wesentlicher Bedeutung für die Schaffung einer Umgebung in der das Kind aktiv werden kann. Dadurch eröffnen sich dem Kind in den einzelnen Bereichen eine Fülle von Handlungsspielräumen bestimmt von eigenen entwicklungsspezifischen Fähigkeiten.
Die Funktionsbereiche werden von den Kindern frei gewählt. Die Auswahl des Kindes richtet sich nach seinem Interesse, Themen und Spielpartnern innerhalb eines verbindlichen Zeitrahmens.

Funktionsbereiche sind Orte wo Kinder: 
• Freundschaften schließen,
• Interessensgemeinschaften bilden
• sich Raum, Material und Partner aktiv zuwenden
• Herausforderungen finden

Dies geschieht mit der individuellen pädagogischen Begleitung durch den Erzieher.
Er bietet eine tragende Bindung und gibt dem Kind die notwendige Sicherheit sich auf Neues einzulassen. Er unterstützt und fördert die Bildungsprozesse der Kinder durch die gezielte Vorbereitung der Umgebung und das entsprechende Angebot pädagogischer Impulse.
Arbeitsgrundlage für das pädagogische Arbeiten des Erziehers sind die Auswertungen seiner Beobachtungen. Ziel der Beobachtungen ist es das Kind in seiner Gesamtheit wahrzunehmen und die individuellen Themen des Kindes aufzugreifen und durch pädagogisches Handeln Bildungsprozesse beim Kind zu fördern.
Dies setzt einen regelmäßigen Austausch und Absprachen der Erzieher untereinander voraus. Ein begleitendes Instrument, was zum einen die Bildungsprozesse für alle Beteiligten beschreibt und sichtbar macht und zum anderen den Prozess an sich weiter unterstützt, sind die Lerngeschichten nach M. Carr.
Gebündelt in einem Portfolio wird Erlebtes, Erfahrenes, Gelerntes mit dem Kind gesammelt. Eine Bildungsdokumentation entsteht.

Bildung braucht Beteiligung und Selbstbestimmung

"Partizipation heißt, Entscheidungen, die das eigene Leben und das Leben der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden." (Richard Schröder)

Kinder sind aktive und selbständige Menschen, die ihre Welt eigenständig entdecken und erforschen. Partizipation ermöglicht dem Kind entsprechend seinem Alter und seinen Fähigkeiten an Prozessen die seine Lebenswirklichkeit betreffen:

  • selber zu bestimmen
  • mitzubestimmen
  • mit zu handeln

Partizipation bedeutet für das Kind:

  • das seine Meinung zählt und Einfluss nimmt
  • das Interessen und Ideen in einer Gruppe vielfältig und different sein können
  • das die Auseinandersetzungen mit Vielfalt das Zusammenleben der Gruppe gestaltet, Beziehungen untereinander stärkt und der Einzelne wertgeschätzt wird
  • Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen

Die Aufgabe der Erzieher des Familienzentrums Mühlenstraße besteht darin, das Kind in seiner selbstbestimmten Bildung zu unterstützen, zu begleiten und im Dialog wahrzunehmen mit welchen Bildungsthemen es sich auseinandersetzt und Strukturen zu schaffen in denen es sich in demokratischen Prozessen die Welt aneignen kann. 

 

  

Darstellung der Funktionsbereiche

Rollenspiel

In diesem Bereich wird den Kindern durch entsprechende Gestaltung des Raumes verstärkt die Möglichkeit geboten Gesehenes nachzuahmen und Erlebtes nachzuspielen. Benötigte Requisiten können sein:
• Kleider, Hüte, Taschen, Schuhe, Tücher, Haarspangen, Schminke,
• wohnraumähnliche Ausstattung mit Kinderküche, Bett, Decken, Kissen, Puppe, CD-Player, Computer, Telefon;
• Material zu Themen wie: Arzt- krank sein, Büro, Polizei, Verreisen, Schule  
Wichtig sind Spiegel. Diese unterstützen die Körperwahrnehmung:
• wie sehe ich aus wenn ich lache?
• wie gucke ich gefährlich?
• wie sehe ich verkleidet aus?
• möchte ich so aussehen?
• wie bewege ich mich beim Tanzen?
Die Kinder erleben sich in verschiedenen Rollen. Fantasievoll setzen sie sich mit ihrer Lebenswelt auseinander, verarbeiten Erlebtes und bringen ihre inneren Themen zum Ausdruck. Sie verändern im Spiel die Wirklichkeit um eigene Handlungs- und Verhaltensmuster zu entwerfen. Geschlechtsspezifische Verhaltensmuster können geübt, verändert und verlassen werden. Das spontane, selbst erdachte Rollenspiel der Kinder nimmt einen wesentlichen Zeitraum ein. Die Kinder spielen neben- und miteinander, treffen Absprachen und erfinden eigene Regeln für ihr Spiel. Die Erzieherin beobachtet die gespielten Inhalte und unterstützt und erweitert das Spiel durch entsprechend notwendige Requisiten. Theaterspiele, Tanzspiele, Schattenspiele etc. können in Projektarbeit aufgegriffen werden.

Atelier

Über das traditionelle Mal – und Bastelangebot hinaus, finden die Kinder im Atelier eine großzügige Materialauswahl.
Von den Naturmaterialien Ton, Holz, Sand und Schafwolle über Papier und Karton, bis zu wertfreien Materialien, arbeiten die Kinder mit verschiedenen Techniken in der Fläche sowie im plastischen Gestalten.
Das frei zugängliche Material- und Werkzeugangebot stärkt die Lust der Kinder am Experimentieren. So werden die Kinder angeregt, im eigenen Tempo ihre Fähigkeiten zum Gestalten und Erfinden zu entwickeln. Die Vielfalt der Materialien und Techniken, die im Atelier zum Einsatz kommen, sprechen bei den Kindern unterschiedliche Sinneskanäle an. Sie ermöglichen ganzheitliches Lernen durch das Zusammenwirken von Sinnestätigkeiten und fördern so Bewegung und Sprache, sowie soziale und emotionale Kompetenz. In Projekten können die künstlerischen Gestaltungsprozesse der Kinder durch Ausstellungen dokumentiert und präsentiert werden. Die Arbeit des Kindes wird dadurch in den Mittelpunkt gerückt und erhält Wertschätzung.

Bauen und Konstruieren

In diesem Bereich bauen die Kinder mit vielfältigen Materialien z.B. Holzbausteinen in verschiedenen Größen, Naturmaterialien, Kapplasteine etc. Belebungsmaterial, z.B. Tiere, Autos und Figuren unterstützten das Spiel der Kinder.
Eisenbahn und Kugelbahn sind weitere Spielmöglichkeiten.
Beim Bauen werden für die Kinder geometrische und physikalische Gesetzmäßigkeiten erlebbar.
Das Kind setzt sich mit der gebauten Umgebung der Erwachsenenwelt auseinander. Schritt für Schritt plant es Konstruktionen, vergleicht und setzt in Beziehung.
Es werden zunehmend komplexere Werke gebaut.
Aus der Erfahrung „ Was funktioniert und was nicht“, werden logische Schlussfolgerungen gezogen. Bauliche Gesetzmäßigkeiten werden erfahrbar.
Der Einsatz von großen Alltagsmaterialien z.B. Tische, Bretter und Podeste verändert den Baubereich in eine bewegte Baustelle und ermöglicht dem Kind vielfältige Körpererfahrungen.
Das Arbeiten mit Holz an der Werkbank und der Umgang mit dazugehörigem Arbeitsmaterial fördern das Kind in seinem praktischen Tun. Das Kind misst ab, hämmert, schraubt und sägt.
Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst.
Der Bau- und Werkbereich fordert das Kind heraus die Materialien nach Form, Funktion und Material in ein Ordnungssystem einzugliedern.

Natur und Umwelt

Natur pur finden die Kinder auf dem Außengelände.
Eine Welt lädt ein zum Verstecken, Toben, Beobachten und Entdecken. Erlebnisse in der Natur berühren die Gefühlswelt der Kinder. Mut, Angst, Lust und Neugierde bestimmen das Spiel. Wasser, Erde, Lehm, Holz, Sand, Steine, Stöcke und Pflanzen regen die schöpferischen Kräfte der Kinder an. Die Natürlichkeit des Materials fördert das kreative und phantasievolle Spiel. Der naturnahe Spielraum bietet eine Vielfalt sinnlicher Eindrücke.
Visuelle, akustische, körperliche, atmosphärische und emotionale Erlebnisse sind für die Kinder ganzheitlich erfahrbar.
Eine Matschanlage fordert auf zum Experimentieren mit Wasser.
Die Wahrnehmung und das Beobachten der jahreszeitlich bedingten Veränderung und der entsprechende Umgang mit Pflanzen und Tieren sensibilisieren die Kinder für ihren Lebensraum. Eine Beziehung entsteht und weckt das Gefühl der Verantwortung.
Die Gestaltung des Außengeländes macht es zu einem idealen Spielort für Kinder unterschiedlichen Alters.
Erweitert werden die Natur- und Umwelterfahrungen der Kinder durch regelmäßige Ausflüge zu nahegelegenen Parks und Waldgebieten.

Wahrnehmung 

Wahrnehmung bedeutet die Aufnahme von Umweltreizen über die Sinnesorgane. Die Raumgestaltung in diesem Bereich ist von einer klaren Linie geprägt, durch ausgewähltes Spielmaterial werden die Sinnessysteme, vor allem in den Wahrnehmungsbereichen Körperschema, Körperspannung, Gleichgewicht, auditiv und visuell, gefördert und regen zum Spielen an.
Aufgrund wechselnder pädagogischer Angebote und wechselndem Material, wie Tücher, Massagebällen, Sandsäckchen, Federn, Licht, Spiegel, Kissen, Decken, Zauberstäbe, Pinsel, Bürsten, Klangschale, Entspannungsmusik und vieles mehr, werden alle Sinnessysteme angesprochen. Der Erzieher ist gefordert dem Kind die Handhabung des Materials zu erschließen z. B. mit einem Igelball massieren.
Die Gestaltung und das Angebot unterstützen die Kinder eine Balance zwischen Bewegung und Ruhe herzustellen.

Kindercafè

Im Kindercáfe werden Frühstück, Mittagessen und die Zwischenmahlzeit am Nachmittag eingenommen.
Durch die Gestaltung des Raumes wird für eine harmonische Atmosphäre gesorgt. Es gibt verschiedene kleine Tischgruppen, Schränke für Geschirr und Besteck und eine Anrichte für das Buffet. Tischdecken, Sets, Servietten und jahreszeitliche Dekorationen runden das Gesamtbild ab.
Jedes Kindercafé ist mit einer funktionsfähigen Küche ausgestattet.
Das Mittagessen besteht aus Mischkost, d.h. ein Teil Tiefgefrorenes mit frisch zubereiteten Beilagen. Diese Mahlzeit wird von Küchenkräften zubereitet. Wir legen Wert auf eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, orientiert an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der aid-Ernährungspyramide.
Das Frühstücksbuffet wird gemeinsam mit den Kindern zubereitet und ästhetisch angerichtet. Mit allen Sinnen machen sie vielfältige Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln und deren Zubereitung. Dabei erleben sie im natürlichen Zusammenhang mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse. Beim Zerteilen eines Apfels werden z.B. Mengeneinheiten erfasst oder beim Spülen werden Grunderfahrungen mit dem Element Wasser erlebt .Ebenso werden Farben, Formen und Ordnungssysteme erlebt und vermittelt.
Die Kinder werden von der Erzieherin in ihrem Tun ermutigt und erlangen Vertrauen in ihre Fähigkeiten und werden Schritt für Schritt selbständiger. Selbstbestimmt entscheiden die Kinder wann sie frühstücken. Sie wählen mit welchem Erzieher und mit welchen Kindern sie das Frühstück einnehmen. Es wird berücksichtigt, dass jeder individuelle Geschmacksvorlieben, Ess- und Trinkgewohnheiten mit sich bringt.
Das Kindercáfe ist ein Ort der Kommunikation wo Gemeinschaft erlebt und Sprache in vielfältiger Form gefördert wird.
Die Vermittlung von Regeln und Tischkultur bieten Struktur und geben Orientierung und Sicherheit

Kinder unter 3 Jahren

Die Eingewöhnung

Kinder brauchen Zeit. Dies gilt in besonderem Maße für die Eingewöhnung. Die zeitweise Trennung von seiner Familie und die Annahme der Erzieherin als weitere Bindungsperson verlangt dem Kind ein hohes Maß an Anpassungsleistung ab.
 In enger Interaktion von Familie und KiTa und im individuellen Zeitrhythmus des Kindes wird dieser Übergang behutsam und sensibel gestaltet. Ziel ist es, dass sich das Kind geborgen und sicher fühlt und dass sich die Eltern auf diesem gemeinsamen Weg verstanden fühlen.

Schon beim ersten Kontakt werden die Eltern über die Bedeutung ihrer Anwesenheit für das Kind und über Einzelheiten der Eingewöhnung informiert. Besuchstage vor der Eingewöhnung ermöglichen das Kennenlernen der Erzieherinnen, Räumlichkeiten geben Einblicke in den Tagesablauf. Erste Kontakte können sich ergeben.

Grundphase der Eingewöhnung
• In den ersten Tagen bleibt das Kind für max. 2 Stunden in der Kita. Die Eltern sind mit im Gruppenraum, sodass das Kind sich jederzeit ihnen zuwenden kann. Das Kind kann vom “sicheren Hafen“ aus, die neue Umgebung beobachten und agieren. Die Erzieherin nimmt Kontakt zum Kind auf und achtet emphatisch auf das entsprechende Maß ihrer Zuwendung.
• Im Anschluss an diese Zeit werden erste Trennungsversuche angestrebt. Nun Bedarf es feinfühliger Beobachtung, ob das Kind sich von der Erzieherin beruhigen lässt und sich seiner Umgebung zuwendet. Gelingt dies nicht, beginnen nochmals Tage von Elternanwesenheit vor einem erneuten Trennungsversuch.

Stabilisierungsphase
• In dieser Phase wird die Anwesenheit des Kindes in der Gruppe ausgeweitet und die Anwesenheit der Eltern schrittweise reduziert. Im Austausch mit den Eltern und auf der Grundlage entsprechender Beobachtung, sind die Signale des Kindes sorgsam zu beachten.

 
Abschlussphase
• Die Eingewöhnung ist dann erfolgreich, wenn sich das Kind beim Abschied und bei Kummer trösten lässt und in den Tagesablauf findet. Die neue Bindungsperson ist akzeptiert und gibt dem Kind die notwendige emotionale Sicherheit sich der neuen Umgebung aktiv zuzuwenden.
Eine gute und gelungene Eingewöhnung ist maßgeblich für komplexe Lernprozesse des Kindes verantwortlich.

Raum und Material
Kinder unter 3 Jahren lernen unermüdlich und wie wissenschaftlich belegt, in dieser Zeit auch das Meiste. Dies tun sie sinnlich und mit ihrem ganzen Körper. In den ersten Lebensjahren ist dies eng an die Wahrnehmung und Motorik gebunden. Fühlen, Denken und Wissen entwickeln sich über Körpererfahrungen. Wir bieten Räume und Materialien, die ihnen das ermöglichen.
Eine für dieses Alter entsprechende Gruppenstärke und ein differenziertes Raumangebot, unterstützen die Entwicklung des Kindes zur Eigenaktivität, Kommunikation und sozialem Miteinander. Notwendige Sicherheitsansprüche werden bei der Raumgestaltung und bei der Materialauswahl berücksichtigt, wobei wir auf größtmögliche Entfaltungsfreiheit des Kindes achten.

Beispiele:
• Bewegungsraum mit 2 Ebenen und unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, Stufen, Treppenwellen und Rutsche
• Bewegungsraum mit Freiflächen und Schaukel
• schräge Ebenen
• Höhlen und kleine Tunnel bieten individuellen Rückzug
• Spiegelwände mit Haltestange
• Wasserrinnen für Wasserspiele
• Kreativbereich für altersentsprechende Aktionen
• naturnahes Außengelände mit gesonderter Spielzone für Kinder unter 3 und entsprechendem Bewegungsmaterial
Das Angebot an Spielmaterial wird je nach Entwicklungsbedarf verändert oder erweitert.

Essen, Ruhen, Körperpflege
sind für Kinder von prägender Bedeutung zur Anregung aller Sinne und nehmen einen großen Teil des Tages ein.

Essen
Ein abgegrenzter, ansprechend und liebevoll gestalteter Bereich mit körpergerechten Sitzgelegenheiten und passenden Tischen, bietet den Kinder die Möglichkeit in ruhiger Atmosphäre ihr Essen zu genießen. Zum Frühstück, Mittagessen und den Zwischenmahlzeiten steht den Kindern ein ausgewogenes Angebot an Nahrungsmitteln und Getränken zur Verfügung. Bei Bedarf werden Mahlzeiten von zu Hause mitgebracht. Die Kinder essen selbstständig und bestimmen ob und wie viel sie essen. Je nach Alter gibt die Erzieherin die entsprechende Hilfestellung. Besteck wird den Kindern angeboten, sobald sie motorisch dazu in der Lage sind dies zu gebrauchen. Sie entscheiden ab wann sie es benutzen. Vorhandene Regeln und Rituale wie Essenszeiten, Händewaschen, Portionieren, Sitzen bleiben, etc. werden dem Entwicklungsstand des Kindes individuell angepasst. Kleinkinder haben die Möglichkeit etwas zu Essen zu bekommen wenn sie zum Ausdruck bringen, dass sie Hunger haben.

Ruhen und Schlafen
Das Schlafbedürfnis der Kinder ist sehr unterschiedlich. Um dem individuellen Schlafrhythmus eines Kindes gerecht zu werden haben wir Schlafräume, in denen für jedes Kind ein eigener Schlafplatz ständig zur Verfügung steht. Je nach Bedarf und Alter ist dies ein Kinderbett, ein Korb oder eine Matratze mit Schlafsack. Die Bezugserzieherin begleitet das Einschlafen durch Streicheleinheiten, liebevolle Worte etc. Ein vertrautes Kissen, Kuscheltier, Schnuller, oder Spieluhr erleichtern den Kindern das Einschlafen in gemütlicher Atmosphäre. In der Eingewöhnungsphase begleiten Eltern und Erzieher gemeinsam das Einschlafen, damit der Übergang für das Kind behutsam und entspannt gestaltet wird.

Wickeln
Das Wickeln ist ein besonderer Moment der individuellen Zuwendung. Emphatisch und respektvoll beantwortet die Erzieherin das Bedürfnis des Kindes nach Nähe, freudvollem Körperkontakt und Kommunikation. Liebevolle Gesten, Streicheln und die sprachliche Zuwendung geben dem Kind wichtige emotionale und sprachliche Erfahrungen. Es lernt seine Bedürfnisse, Wünsche und sein Befinden mitzuteilen. Dies geschieht in separaten Wickelbereichen, die durch ihre Gestaltung Wohlfühlatmosphäre geben. In der Eingewöhnungsphase übernimmt die Erzieherin schrittweise das Wickeln. Zu Anfang ist sie Begleiter und beobachtet die Rituale der Eltern. Behutsam bringt sie sich immer weiter in die Aufgabe ein, bis das Kind signalisiert, dass es sich wohl fühlt. Notwendige Utensilien für Körperpflege werden von Zuhause gestellt und mit Namen versehen. Jedes Kind hat einen festen Platz für seine persönlichen Dinge.

Elternzusammenarbeit
Das Kind in seiner Entwicklung professionell zu begleiten, zu fördern und ihm gute Startbedingungen für seinen Lebensweg zu geben, ist unsere Aufgabe. Dies gelingt, wenn Eltern und Erzieher Hand in Hand arbeiten, gemeinsam zum Wohle des Kindes. Eltern sind und bleiben die wichtigsten Bezugspersonen im Leben des Kindes. Sie sind die Experten für ihr Kind. Wie wichtig eine gut funktionierende Zusammenarbeit ist, zeigt die Phase der Eingewöhnung.
In dieser Zeit haben Eltern und Erzieher die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen und gegenseitiges Vertrauen wachsen zulassen. Ziel ist es, dass sich Eltern mit ihren Sorgen und Gedanken verstanden fühlen und sich als wichtigen Partner in der Erziehungsarbeit der Kita wahrnehmen. Eine hohe Transparenz in der pädagogischen Arbeit und ausreichende Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung lässt Eltern am Erziehungsprozess teilhaben.
Schon vor Beginn der Kindergartenzeit laden wir die Eltern zu einem Informationsabend ein.
An diesem Abend haben die Eltern Gelegenheit, Personal, Räume und das Materialangebot kennen zu lernen. In einer anschließenden Informationsrunde stellen wir die pädagogische Arbeit vor. Im Gespräch können Fragen und Gedanken besprochen werden. Erste Kontakte entstehen. Im nächsten Schritt vereinbaren wir einen Termin für das Anamnesegespräch und legen Besuchstage fest.
Nach der Eingewöhnungszeit, in der wir im engen Kontakt zur Familie stehen, laden wir regelmäßig zum Eltern- und Entwicklungsgespräch ein. Um der Familie Sicherheit und Vertrauen zu geben, richten wir uns nach dem individuellen Gesprächsbedürfnis.
Täglicher Austausch gibt wechselseitig wichtige Informationen für den Umgang mit dem Kind und Rückmeldungen über Zufriedenheit mit der Betreuung und der Erziehung ihrer Kinder.

Dokumentation
Die Entwicklung der Kinder begleiten wir von Anfang an in einer systematischen Beobachtung und Dokumentation. Sie ist Grundlage für die pädagogische Begleitung und Förderung der Kinder. Entwicklungs- und Lernprozesse werden festgehalten und für Eltern erlebbar und transparent. Sie sind Bestandteil der Entwicklungsgespräche. Eltern erfahren zusätzlich über ein persönliches Buch ihres Kindes, die Erlebnisse und Besonderheiten des Tages. Das Tagebuch unterstützt das Gespräch mit den Eltern und ist ebenso eine Hilfe für den kollegialen Austausch.

Darstellung eines Tagesablaufes

7.30h – 8.00h

Ankommen im Frühdienst
Der Frühdienst findet immer in der gleichen Gruppe, jeweils unten und oben, statt. Von dort gehen die Kinder mit den Bezugspersonen in ihre Stammgruppen.

8.00h – 9.00h - 11.00h 
Ankommen in der Stammgruppe
Bevor ein Kind sich für einen Funktionsbereich entscheidet wird es in seiner Stammgruppe Willkommen geheißen. Die Funktionsbereiche werden geöffnet.

Ab 11.00h Aufräumen der Funktionsbereiche
Je nach Arbeitsaufwand und Tätigkeit haben die Kinder ab ca. 11.00 h die Aufgabe ihre genutzten Materialien und Werkstoffe aufzuräumen bzw. auf Seite zu stellen. Zum einen können die Kinder so zu einen späteren Zeitpunkt an ihren Arbeiten weitergestalten oder sie hinterlassen für die anderen Kinder einen nutzbaren Spielbereich.

11.30h – 12.00h
Verabschiedung in der Stammgruppe
Diese Zeit wird genutzt um mit den Kindern den Morgen zu besprechen oder Planungen vorzunehmen. Geschichten, Lieder u. Spiele werden angeboten. Die Kinder, die nach Hause gehen, werden verabschiedet.

12.00h-12.30h
In dieser Zeit werden die Kindergartenkinder abgeholt
.
12.15h – 13.00h
Für die Kinder, die die Tagesstätte besuchen, beginnt die Mittagszeit.
In den Kindercafés decken Kinder gemeinsam mit den Erziehern die Tische für das Mittagessen ein. Nun wird das Essen gemeinsam eingenommen. Eine gute Gelegenheit für intensive Tischgespräche. Die jüngeren Kinder speisen mit ihrer Bezugserzieherin in ihren Stammgruppen. Die Mittagsrunde ist überschaubarer und die Betreuung auf die Anforderungen jüngerer Kinder abgestimmt.

13.00h –14.00h
Ruhezeit
Die Gestaltung der Ruhephase orientiert sich an dem individuellen Ruhe- und Erholungsbedürfnis des Kindes. Die jüngeren Kinder benötigen eine intensivere Entspannungszeit. Sie ruhen in einem dafür vorbereiteten Nebenraum. Der Nebenraum ist abgedunkelt und jedes Kind ruht in einem eigenen Schlafkorb oder Matratzenbett mit Schlafsack. Die Erzieherin sorgt für eine entspannte und ruhige Atmosphäre. Je nach Situation wird eine Geschichte vorgelesen oder leise Entspannungsmusik leitet die Ruhezeit ein. Ältere Kinder nutzen diese Zeit um im Kontakt mit der Erzieherin Geschichten zu erzählen, Erlebtes vom Vormittag auszutauschen oder Bücher zu betrachten. Auch in dieser Kindergruppe sorgt die Erzieherin für eine entspannte und erholsame Stimmung.

14.00h –15.15h
Ankommen in der Stammgruppe
Die Funktionsbereiche sind geöffnet. Die Kinder entscheiden in Absprache welche Bereiche sie für ihr Spiel aufsuchen. Je nach Bedarf wird in dieser Zeit oder während der Verabschiedung ein Snack angeboten.

15.30h –15.45h
Verabschiedung
Die Kinder treffen sich zum gemeinsamen Ausklang des Tages in einer Gruppe. Lieder werden gesungen oder Geschichten erzählt. Verabredungen für den kommenden Tag werden besprochen. 15.45-16.00h / 16.30h Abholzeit In dieser Zeit werden die Kindergartenkinder abgeholt. Die Tagesstättenkinder werden bis 16.30h abgeholt.

Unsere Tagesstätte ist ein Ort für Kinder und deren Eltern. Als Eltern haben Sie bei uns die Möglichkeit:

  • Einen Elternrat zu wählen, bzw. sich wählen zu lassen
  • Unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen
  • Kontakte zu knüpfen
  • An Elternsprechtagen teilzunehmen
  • Zu hospitieren = Ihr Kind im Spiel zu erleben
  • An Ausflügen teilzunehmen
  • Sich mit anderen Eltern auszutauschen
  • Sich Jederzeit zu informieren Kritik zu üben
  • Ein Aufnahmegespräch zu führen
  • Anregungen zu geben
  • Elternabende zu besuchen
  • Internationale Feste zu feiern und Mitzugestalten
  • Immer offen zu sein
  • zum Austausch mit den Erzieher/innen

Das Kind in seiner Entwicklung professionell zu begleiten, zu fördern und ihm gute Startbedingungen für seinen Lebensweg zu geben, ist unsere Aufgabe.

Dies gelingt, wenn Eltern und Erzieher Hand in Hand arbeiten, gemeinsam zum Wohle des Kindes. Eltern sind und bleiben die wichtigsten Bezugspersonen im Leben des Kindes. Sie sind die Experten für ihr Kind.

Wie wichtig eine gut funktionierende Zusammenarbeit ist, zeigt die Phase der Eingewöhnung. In dieser Zeit haben Eltern und Erzieher die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen und gegenseitiges Vertrauen wachsen zulassen. Ziel ist es, dass sich Eltern mit ihren Sorgen und Gedanken verstanden fühlen und sich als wichtigen Partner in der Erziehungsarbeit der Kita wahrnehmen. Eine hohe Transparenz in der pädagogischen Arbeit und ausreichende Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung lässt Eltern am Erziehungsprozess teilhaben. 

Schon vor Beginn der Kindergartenzeit laden wir die Eltern zu einem Informationsabend ein.
An diesem Abend haben die Eltern Gelegenheit, Personal, Räume und das Materialangebot kennen zu lernen. In einer anschließenden Informationsrunde stellen wir die pädagogische Arbeit vor. 
Im Gespräch können Fragen und Gedanken besprochen werden. Erste Kontakte entstehen.
Im nächsten Schritt vereinbaren wir einen Termin für das Anamnesegespräch und legen Besuchstage fest.
Nach der Eingewöhnungszeit, in der wir im engen Kontakt zur Familie stehen, laden wir regelmäßig zum Eltern- und Entwicklungsgespräch ein. Um der Familie Sicherheit und Vertrauen zu geben, richten wir uns nach dem individuellen Gesprächsbedürfnis. Täglicher Austausch gibt wechselseitig wichtige Informationen für den Umgang mit dem Kind und Rückmeldungen über Zufriedenheit mit der Betreuung und der Erziehung ihrer Kinder.

Das Team
Damit eine gute pädagogische Betreuung Ihrer Kinder gewährleistet ist, werden verschiedene Möglichkeiten des Austausches genutzt. In jeder Gruppe findet 1x wöchentlich am Nachmittag eine Verfügungszeit (Vorbereitungszeit) statt. Hier werden gruppeninterne Themen, wie z.B. Gruppensituation oder Kinderbeobachtungen besprochen, die bei der Planung der pädagogischen Arbeit einfließen.

Jeden Montagmorgen findet von 7:30 bis 8:15 Uhr eine gruppenübergreifende Wochenplanung statt. 2x monatlich finden Teambesprechungen statt. 

1x montags von 16:30 – 18:30 Uh ( gruppenübergreifende Flurteams) 
1x freitags von 14:00 – 18:00Uhr (alle Gruppen gemeinsam / pädagogischer Nachmittag)

Bei Bedarf werden zusätzlich Teamstunden durchgeführt.

An 2 Samstagen im Jahr finden Teamtage zur Überarbeitung der Konzeption, Planung von umfangreicheren Projekten oder die Durchführung gemeinsamen hausinternen Fortbildungen statt.
Alle Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Diese Mitarbeiter sind Ansprechpartner für alle anderen um Fachinformationen weiterzugeben.
Es gibt es regelmäßige Treffen mit Mitarbeitern anderer städtischer Einrichtungen und der Fachberatung zum Austausch pädagogische Belange.
Zusätzlich zum festen Team gehören auch Praktikantinnen. Wir bilden Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen aus, die bei uns ein „Wochenpraktikum“, evtl. auch ein Anerkennungsjahr (Berufspraktikum) ableisten.

Bei der Erfüllung unserer Aufgaben und zur Erweiterung des Leistungsspektrums arbeiten wir mit Kooperationspartnern zusammen.
Durch die Vernetzung der Arbeitsfelder werden Energien gebündelt und Ressourcen frei, die den Kindern und Familien eine frühe Bildung, Beratung und Unterstützung sicherstellen.
Als gesonderten Auftrag ist an dieser Stelle die Zusammenarbeit mit den zuständigen Schulen zu erwähnen. Die Gestaltung des Übergangs vom Elementarbereich in den Primarbereich liegt in der gemeinsamen Verantwortung von Kindertagesstätte und Schule.( Verankert im § 14 des KiBiz) Mit den nachfolgend aufgeführten Partner bestehen zum Teil langjährige Kontakte. Die Vereinbarungen sind Ergebnisse von regelmäßigen Arbeitsgesprächen und Interaktionen. 

Unsere Kooperationspartner:      

  • Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung ·       
  • Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Mönchengladbach e.V.        
  • DJK Sportfreunde 08 Rheydt e.V.
  • Dr. J. Mossakowski u. Dr. R. Köllges Kinder- u. Jugendarztpraxis Rheydt    
  • Erziehungsberatungsstelle der Stadt Mönchengladbach        
  • Erziehungs-und Familienberatung des diakonischen Werkes MG        
  •  Fachstelle für Kindertagespflege der Stadt Mönchengladbach
  •  Familienbildungsstätte Mönchengladbach        
  • Familienzentrum Haus für Kinder       
  • Familienzentrum Stadtoase        
  • Frühe Hilfen der Stadt Mönchengladbach        
  • Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach        
  • Grundschule Nordstraße        
  • Grundschule Pahlkestraße        
  • Grundschule Waisenhausstraße        
  • H.O.M.E  der Stadt Mönchengladbach        
  • Heilpädagogische Frühförderung des Caritasverbandes        
  • Jobcenter Mönchengladbach        
  • Polizeipräsidium Mönchengladbach Verkehrsunfallprävention        
  • Praxis für Ergotherapie Rainer Wassong        
  • Profamilia Beratungsstelle Mönchengladbach        
  • Rheydter Turnverein 1847 e.V.        
  • Seniorenzentrum Lindenhof        
  • SKM- Sozialdienst katholischer Menschen        
  • Städt. Musikschule Mönchengladbach        
  • Stadtsportbund Mönchengladbach        
  • Stadtteilbibliothek Rheydt        
  • Verbraucherzentrale NRW -. Beratungsstelle Rheydt        
  • Zahnarztpraxis Frau Dr. Sieben