Ab dem 25.05.2020 können wieder Termine für die Belehrung gem. § 43 IFSG telefonisch unter 02161/25 65 66 und ab dem 01.06.2020 online vereinbart werden.

 

Die Teilnahme an der Belehrung gem. § 43 IFSG ist nur unter folgenden Bedingungen möglich:

 

  • Tragen von Mund-Nasen-Schutz

     

  • ca. 45 Minuten vor dem Termin eintreffen

     

  • keine Begleitpersonen erlaubt

    (wenn ein Dolmetscher benötigt wird, muss dieser bei der Anmeldung - nur telefonisch- angegeben werden, da nur begrenzte Plätze vorhanden sind)

     

  • nur EC-Kartenzahlung

     

Belehrung Lebensmittelbetriebe (Bescheinigung des Gesundheitsamtes)

Belehrung für Beschäftigte in Lebensmittelbetrieben nach § 43 IfSG 
Durchführung von Belehrungen nach § 43 IfSG      

Notwendige Unterlagen

Lichtbildausweis, z. B.: Personalausweis, Führerschein, Pass      

Rechtliche Grundlagen

Gebühren

25,00 EUR  

Belehrung Lebensmittelbetriebe (Bescheinigung des Gesundheitsamtes)

 

Laut §§ 42 und 43 Infektionsschutzgesetz (IfSG) benötigen alle Personen, bevor sie eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich, zum Beispiel in der Gastronomie, in Küchen von Kindertagesstätten, Altenheimen, oder Lebensmittel verarbeitenden Gewerbe, ausüben wollen, eine Belehrung durch das Gesundheitsamt. 

Die Belehrung erfolgt mündlich und schriftlich. Sie dient besonders der Information und Aufklärung darüber, bei welchen Erkrankungen oder in welchen Fällen ein Tätigkeitsverbot besteht und welche gesetzlichen Verpflichtungen zu beachten sind.

Diese Belehrung darf an dem ersten Arbeitstag nicht älter als 3 Monate sein.

Die Belehrung setzt eine Verständigung in deutscher Sprache voraus. Sollten Sie die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen, kommen Sie bitte in Begleitung eines Dolmetschers/Übersetzers.

Bitte klären Sie die Betreuung Ihrer Kinder: Kleinkinder bringen Sie bitte während der Zeit der Belehrung zu einer Aufsichtsperson.

Minderjährige Personen, die an der Belehrung teilnehmen möchten, müssen eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen. Das Dokument finden Sie hier.

Die vom Erziehungsberechtigten unterschriebene Einverständniserklärung bringen Sie dann bitte zur Belehrung mit. 

Telefonische Terminvereinbarung: 

Mo - Fr von 9.00 – 12.00 Uhr unter
Tel.: 02161/25 65 66 

Notwendige Unterlagen

Lichtbildausweis, z. B.: Personalausweis, Führerschein, Pass      

Rechtliche Grundlagen

Gebühren

25,00 EUR  

Die Erreger sind Salmonella typhi und paratyphi. Ihre Aufnahme erfolgt vorwiegend durch Wasser und Lebensmittel, die damit verunreinigt sind. Die Erkrankung beginnt mit hohem Fieber, das über mehrere Tage ansteigt und unbehandelt wochenlang anhalten kann. Weitere Symptome sind Kopf-, Bauch- und Gliederschmerzen. Es kann zusätzlich Verstopfung auftreten, später bestehen häufig „erbsbreiartige“ Durchfälle. Aufgrund der guten Wasser- und Lebensmittelhygiene sind die beiden genannten Erreger bei uns nicht verbreitet.

 

Typhus und Paratyphus verlaufen ähnlich; allerdings sind die Symptome bei Paratyphus weniger schwer.

 

Beide Erkrankungen werden in der Regel aus endemischen Gebieten (Afrika, Südamerika, Südostasien) oder aus Gebieten importiert (Reiseerkrankung), in denen sich die hygienischen Verhältnisse aufgrund von Katastrophen oder Kriegseinwirkungen dramatisch verschlechtert haben. Gegen Typhus“ stehen mehrere Schutzimpfungen zur Verfügung. Wenn Sie beruflich oder privat in die betroffenen Länder verreisen wollen, sprechen Sie Ihren Hausarzt, Ihren Betriebsarzt oder Ihr Gesundheitsamt an; dort werden Sie zur Notwendigkeit einer Impfung beraten.

Die Erreger sind Cholerabakterien. Ihre Aufnahme erfolgt durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel; auch direkte Übertragung von Mensch zu Mensch  ist möglich. Die Infektion verläuft in der Regel als Durchfallerkrankung mit Erbrechen und Bauchschmerzen. Der Stuhl ist milchig weiß ohne Blutbeimengungen. Fieber ist nicht typisch. Bei schwerem Verlauf ist der Flüssigkeitsverlust hoch und der Körper trocknet aus (tiefliegende Augen, stehende Hautfalten). Auch dieser Erreger kommt nur in Gegenden mit schlechten hygienischen Voraussetzungen und mangelhafter Trinkwasserversorgung vor (Ostasien, Südamerika, Afrika). Eine Schutzimpfung mit dem in Deutschland im Moment zugelassenen Impfstoff  wird nicht empfohlen. Allerdings sind im Ausland besser verträgliche und wirksamere Impfstoffe verfügbar. Eine Bestellung über eine internationale Apotheke ist möglich. Deshalb sollten Sie bei Reisen in ein Risikogebiet auch dazu Ihren Hausarzt, Ihren Betriebsarzt oder Ihr Gesundheitsamt ansprechen.

Die Erreger sind Shigellabakterien. Ihre Aufnahme erfolgt meist von Mensch zu Mensch (bei mangelhafter Händehygiene), aber auch durch verunreinigte Lebensmittel und Trinkwasser. Shigellen sind hochinfektiös, d. h. um krankzuwerden genügt die Aufnahme von nur wenigen Bakterien! In Kindereinrichtungen sind auch bei uns immer wieder Epidemien beschrieben worden. Die Erkrankung beginnt plötzlich mit hohem Fieber, Kopf- und krampfartigen Bauchschmerzen. Die anfänglich wässrigen Durchfälle sind bald blutig. Der Erreger ist auch in Deutschland heimisch. Die Shigellose ist also keine typische Reisekrankheit; mit ihrem Auftreten muss jederzeit gerechnet werden.

Erreger sind zahlreiche Salmonellenarten, die durch Nahrungsmittel aus infizierten Tieren (z. B. Fleisch, Milch, Eier) aufgenommen werden. Die häufigste Erkrankung durch Salmonellen ist der akute Brech-Durchfall mit Bauchschmerzen und mäßigem Fieber. Allerdings können die Symptome erheblich schwanken.

 

Diese Krankheitserreger sind weltweit verbreitet, mit einer Infektion ist jederzeit zu rechnen; häufig sind Erkrankungen in den Sommermonaten.

Auch andere Bakterienarten (z. B. Staphylokokken, bestimmte Colibakterien, Campylobacter, Yersinien) oder Viren (z. B. Rota-, Adeno-, Norwalkviren) können Durchfall, Erbrechen oder Bauchschmerzen verursachen.

Die Erreger sind Viren. Ihre Aufnahme erfolgt durch Nahrungsmittel, die mit Hepatitis-A- oder -E-Viren behaftet sind. Auch Übertragungen von Mensch zu Mensch sind möglich, da das Virus 1 - 2 Wochen  nach Infektion mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Hauptsächlich Erwachsene erkranken an einer Gelbsucht mit Leberschwellung, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit. Während das Hepatitis A-Virus auch bei uns zirkuliert, kommt das Hepatitis-E-Virus hauptsächlich in Asien, Afrika und Zentralamerika vor (importierte Infektion nach Fernreisen!). Beide Erkrankungen verlaufen ganz ähnlich; die Übertragungswege sind gleich.

 

Gegen Hepatitis A kann man sich durch Impfungen schützen. Vor Reisen in südliche Länder sollten Sie unbedingt an eine Schutzimpfung denken und ihren Hausarzt, Ihren Betriebsarzt oder Ihr Gesundheitsamt darauf ansprechen.

Adresse

Verwaltungsgebäude Gesundheitsamt
Am Steinberg 55
41061 Mönchengladbach

Gesundheitsamt

Ansprechpartner/innen

Fax (0 21 61) 25 - 6599

Katja Stormanns 
Sachbearbeiterin
Telefon (0 21 61) 25 - 6566
Zimmer 003   
mo - fr 09:00 - 12:00 Uhr
Termine ausschließlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

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Zimmer 003   
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Heike Skeip
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Petra Müllers
Telefon (0 21 61) 25 - 6583
Zimmer 007
mo - fr 09:00 - 12:00 Uhr
Termine ausschließlich nach vorheriger telefonischer Vereinbarung