Entscheidungshilfe: Pflegewohngeld oder Sozialhilfe?

Anspruch auf Pflegewohngeld besteht: 

  • wenn Einkommen und Pflegegeld der Pflegeversicherung nicht ausreichen, um den Heimplatz zu finanzieren und kein Vermögen über 10.000 € (bei Ehepaaren: 15.000 €) vorhanden ist 

Anspruch auf Sozialhilfe besteht: 

  •   wenn Einkommen, Pflegegeld der Pflegeversicherung und Pflegewohngeld nicht ausreichen, um den Heimplatz zu finanzieren und kein Vermögen über 5.000 €(bei Ehepaaren: 10.000 €)vorhanden ist.

    Pflegewohngeld

    Pflegewohngeld ist eine Leistung nach dem Alten- und Pflegegesetz NRW (APG
    NRW). Pflegebedürftige, die pflegeversichert sind, mindestens die Pflegestufe 1 erreichen und nicht in der Lage sind, die Kosten der Heimpflege vollständig aus ihrem Einkommen und/oder aus ihrem Vermögen sowie den Leistungen der Pflegekasse sicherzustellen, haben grundsätzlich einen Anspruch auf Pflegewohngeld.

    Das Pflegewohngeld dient der Förderung der Investitionskosten der Einrichtungen. Mit Zustimmung der pflegebedürftigen Person beziehungsweise ihrer Vertreterin oder ihres Vertreters erfolgt die Antragstellung durch die Trägerin oder den Träger der Einrichtung. Soweit die Voraussetzungen für die Gewährung vorliegen, kann das Pflegewohngeld - im Gegensatz zur Sozialhilfe - auch für bis zu 3 Monate vor Antragstellung
    rückwirkend gewährt werden. Die Leistung wird in der Regel für den Zeitraum eines Jahres bewilligt.

    Berücksichtigt werden ein einkommensabhängiger Barbetrag für den Heimbewohner (Taschengeld) und ein zusätzlicher Freibetrag von 50 €.

    Vermögen ist nur einzusetzen, soweit dieses eine Vermögensschongrenze von
    10.000 €überschreitet (bei Ehepaaren: 15.000 €).

    Rechtliche Grundlagen

    • Alten- und Pflegegesetz NRW (APG NRW)

    Gebühren -keine 

    Hilfe zur Pflege in Einrichtungen sowie Grundsicherung in Einrichtungen

    • laufende Hilfegewährung für Personen in stationären und teilstationären Einrichtungen

    Jeder Pflegebedürftige, der nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu helfen und auch von Angehörigen nicht mehr zu Hause gepflegt werden kann, hat die Möglichkeit die notwendige Pflege, Versorgung und Betreuung in einem Alten- und Pflegeheim zu bekommen.

    Wenn die Leistungen der Pflegekasse, das Pflegewohngeld und das Einkommen und Vermögen nicht ausreichen um den Heimplatz voll zu bezahlen, kann ergänzende Sozialhilfe beantragt werden.
    Hilfe zur Pflege im Heim wird gewährt, soweit dem Heimbewohner und ggf. seinem Ehegatten die Aufbringung der Mittel aus dem Einkommen und Vermögen nicht zuzumuten ist.

    Für die Bearbeitung der Sozialhilfeanträge von Personen, die vor der Heimaufnahme in der Stadt Mönchengladbach gewohnt haben, ist der Fachbereich Altenhilfe zuständig.  

    Notwendige Unterlagen

    • Personalausweis
    • Stammbuch
    • Behindertenausweis
    • Krankenversicherungsnachweis 
    • Betreuungsurkunde, falls eine Betreuung eingerichtet ist
    • Vorsorgevollmacht
    • Pflegeeinstufung / Notwendigkeitsbescheinigung des MDK
    • Mietvertrag
    • Wohngeldbescheid
    • Nachweis über Hausrat- und Haftpflichtversicherung 
    • Nachweis, falls Angehörige im Krieg gefallen oder vermißt sind
    • Rentenbescheide
    • Vermögensnachweise 
      ( Sparbücher, Wertpapiere, Grundbesitz, Lebensversicherungen)
    • Kontoauszüge der letzten drei Monate

    Rechtliche Grundlagen

    • Sozialgesetzbuch (SGB XII)

    Gebühren - Keine  

    Formulare & Broschüren:

    Pflegewohngeld (Nr. 11)

    Information zum Antrag auf ungedeckte Heimkosten

    Adresse

    Verwaltungsgebäude Fliethstraße
    Fliethstraße 86-88
    41050 Mönchengladbach

    Fax: (02161) 25 - 6749

    Altenhilfe

     

    Ansprechpartner/innen

    Hilfe zur Pflege in Einrichtungen

    EMail
    Fax    (0 21 61) 25 - 6748 

    Sprechzeiten
    Di. u. Do. 08:30 - 11:30 Uhr 

    A – Bue   
    Frau Wefers, Zimmer 309,
    Telefon (02161) 25- 6730

    Buf – Doa
    Frau Steigels, Zimmer 322,
    Telefon (02161) 25- 6744 *TZ

    Dob – Fin
    Frau Rocholl, Zimmer 321,
    Telefon (02161) 25- 6731 *TZ

    Fio - Hein
    Frau Brosenbauch, Zimmer 320,
    Telefon (02161) 25- 6740 *TZ

    Heio - Kai   
    Frau Pitz, Zimmer 319,
    Telefon (02161) 25- 6732

    Kaj - Kuec
    Frau Schumacher, Zimmer 308,
    Telefon (02161) 25- 6735

    Kued - Mak
    Frau Krack, Zimmer 318,
    Telefon (02161) 25- 6733 *TZ

    Mal - Paw   
    Frau Küppers, Zimmer 317,
    Telefon (02161) 25- 6741

    Pax - Schae
    Herr Int-Veen, Zimmer 310,
    Telefon (02161) 25- 6746

    Schaf - Schul
    Frau Schacht, Zimmer  301,
    Telefon (02161) 25- 6734 *TZ

    Schum - V
    Frau Kostors,  Zimmer  302,
    Telefon (02161) 25- 6742

    W – Z  
    Frau Reifgens,  Zimmer 303,
    Telefon (02161) 25- 6736 *TZ

    *TZ = Teilzeit