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Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag

Informationen für Anbieterinnen und Anbieter von Leistungen

Der Fachbereich Altenhilfe ist der zuständige Ansprechpartner für die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag.

Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu bei, Pflegepersonen zu entlasten, und helfen Pflegebedürftigen, möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten und ihren Alltag weiterhin möglichst selbständig bewältigen zu können.



Stadtverwaltung Mönchengladbach
Fachbereich Altenhilfe
Fliethstraße 86-88
41061 Mönchengladbach 

Sprechzeiten:
Termine nur nach vorheriger Vereinbarung

Anfahrt:
Der Fachbereich Altenhilfe ist gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Die Haltestellen Fliethstraße und Lüpertzender Straße befinden sich in fußläufiger Entfernung.

Unterstützungsangebote im Alltag

Angebote zur Unterstützung im Alltag könnten sein:

Betreuungsangebote für Pflegebedürftige 

Im Vordergrund stehen insbesondere die Anleitung, Anregung, Begleitung und Unterstützung bei Beschäftigungen und Aktivitäten. Betreuungsangebote können erbracht werden als Betreuungsgruppe oder als Einzelbetreuung.

Angebote zur Entlastung von pflegebedürftigen Personen durch Hilfen bei der Haushaltsführung (hauswirtschaftliche Unterstützung)

Sie sind darauf ausgerichtet, der Versorgung der pflegebedürftigen Personen mit zum täglichen Leben erforderlichen hauswirtschaftlichen Leistungen zu dienen. Demgegenüber zählen haushaltsnahe Dienstleistungen ohne konkreten Bezug zur tägliche Versorgung (beispielsweise Instandhaltung von Gebäuden und Außenanlagen, Handwerkerleistungen) nicht zu den Angeboten im Sinne dieser Verordnung.

Angebote zur Entlastung von pflegebedürftigen Personen durch individuelle Hilfen im Alltag

Sie sind darauf ausgerichtet, vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten der pflegebedürftigen Person zu stärken oder zu stabilisieren. Sie dienen dazu, sie zu unterstützen und zu befähigen, die Anforderungen des Alltags zu bewältigen sowie gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Hierzu zählen insbesondere Kommunikation, Wahrnehmung sozialer Kontakte, Freizeitaktivitäten und Behördenangelegenheiten sowie die Organisation individuell benötigter Hilfen.

Angebote zur Entlastung von pflegenden Angehörigen und vergleichbar nahestehenden Pflegepersonen in ihrer Eigenschaft als Pflegende:

Sie sind darauf ausgerichtet, Unterstützung zu bieten, die Anforderungen des Pflegealltags und der übernommenen Pflegeverantwortung besser zu bewältigen oder besser mit ihnen umgehen zu können. Sie sind eine begleitende Hilfe zur Selbsthilfe und beinhalten sowohl beratende als auch unterstützende Tätigkeiten sowie orientierende Hilfe bei der Inanspruchnahme von anderen Hilfsangeboten.

 

Antragstellung auf Anerkennung

Die Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag (AnFöVO) dient der Weiterentwicklung und dem Ausbau von qualitätsgesicherten Unterstützungsleistungen, die Pflegebedürftigen in der häuslichen Versorgung zugutekommen und pflegende Angehörige entlasten sollen. 

Für das Antrags- und Verwaltungsverfahren nach dieser Verordnung hat das Ministerium ein elektronisches Datenverarbeitungssystem entwickeln lassen. Anbieter sind verpflichtet, dieses Verfahren zu nutzen, es sei denn, sie verfügen nicht über die technischen Voraussetzungen. Für die Anerkennung von Unterstützungsangeboten können Sie sich hier registrieren und einen Antrag stellen:

https://pfaduia.nrw.de/

Hierfür bedarf es auch bestimmter Nachweise, die Sie bei der Antragstellung hochladen müssen.

Auf der Seite des Ministeriums finden Sie weitere wichtige Informationen für die Anerkennung.

https://www.mags.nrw/unterstuetzung-im-alltag

Aktuelles

Am 09.02.2023 fand das erste Austauschtreffen für Anbieter*innen haushaltsnaher Dienste nach AnFöVO im Ratssaal Rathaus Rheydt statt. Der Einladung des Fachbereichs Altenhilfe der Stadt Mönchengladbach folgten 18 Anbieter und Anbieterinnen.

 

Neben aktuellen Informationen aus der Praxis der Genehmigungsverfahren, gab Frau Reher (Fachbereich Altenhilfe) Hinweise auf relevante Fortbildungen und hilfreiche Informationen für die Einreichung von Dokumenten und Konzeptentwürfen. Herr Tonk (Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz) berichtete rund um die Fachkraftkooperationen. Auch verwies er auf unterschiedliche praxisorientierte Online-Broschüren und Veranstaltungen, wie den Azuia-Tag am 13.06.2023.     

Den zentralen Teil des Austauschtreffens prägte ein intensiver Austausch über Chancen und Hausforderungen in der aktuellen Arbeitspraxis vor Ort. Vor allem die Bereiche der Personalgewinnung und Fortbildung standen im Mittelpunkt der regen Diskussionen. Die Teilnehmer*innen haben in einem gemeinsamen Arbeitsprozess eine klare Benennung von Problemstellungen getroffen und Ansätze von Strategien herausgearbeitet. Als übergreifendes Ergebnis des Austauschs stand eine gemeinsame Stärkung der öffentlichkeits-wirksamen Profilbildung durch gezielte Information über die Arbeitsbereiche der haushaltsnahen Dienste. Der Fachbereich Altenhilfe unterstützt die erarbeiteten guten Ideen und freut sich auf den Dialog in einer zukunfts- und qualitätsorientierten Entwicklung.

Das nächste Treffen findet am 28.11.2023 um 16 Uhr im Rathaus Rheydt statt (Raum "Kreis-Saal").