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Stabsstelle Strukturwandel

Vordenken für „die Zeit danach“

Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Ausstieg aus der Braunkohle schrittweise bis zum Jahr 2038 abgeschlossen werden. Es ist deshalb höchste Zeit, sich auf eine Zeit „nach der Kohle“ vorzubereiten und durch kluge Maßnahmen zu mehr bzw. neuer Wertschöpfung, zu einer zukunftsfähigen, also klimaneutralen Wirtschaft und zu höherer Lebensqualität zu kommen.

Über die Zeit nach der Kohle haben sich unter Führung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) im letzten Jahr bereits hunderte engagierter Menschen Gedanken gemacht und haben gemeinsam ein „Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Revier“ entworfen, das sogenannte „WSP 1.0“.  Dieses Programm, das die inhaltlichen Leitlinien für den Einsatz der insgesamt ca. 15 Mrd. Euro an Fördermitteln für das Rheinische Revier vorgeben soll, wurde einem revierweiten Beteiligungsprozess unterworfen: Träger öffentlicher Belange wie z.B. die Stadt Mönchengladbach, aber auch einzelne Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Unternehmen wurden eingeladen, sich an der Weiterentwicklung des Programms zu beteiligen.

Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen

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Wie bauen wir zukünftig? Ressourcenschonend-gesund-klimapositiv!

Ein teils stark überalterter Bestand, ein wachsender Bedarf an neuen oder zu ertüchtigenden kommunalen Gebäuden und ein zunehmender Bedarf an Wohnfläche einer wachsenden Kommune werden in den nächsten Jahren starke Bautätigkeiten auslösen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, mit den Ressourcen entsprechend verantwortungsbewusst umzugehen. Dies betrifft den Umgang mit den zur Verfügung stehenden Flächen, die Planung entsprechend klimapositiver Gebäude und der Einsatz kreislauffähiger Materialien. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, die Weichen für eine nachhaltige Bauweise und die Umsetzung einer zirkulären  Bauwirtschaft zu stellen. Aus diesem Grund unterstützt die Stadt Mönchengladbach entsprechende Ideen, Projekte und Kooperationen, die in diesem Themenfeld aktiv sind. Es finden sich in der Bau- und Immobilienwirtschaft zunehmend Best Practise-Beispiele, die aufzeigen, was bereits umsetzbar ist, aber die Durchdringung des Marktes in der Breite bleibt verhalten. Das Projekt „Exzellenzregion Nachhaltiges Bauen“ soll diesen Prozess beschleunigen und entsprechende Lösungsvorschläge aufzeigen. Ziel ist es durch Vernetzung, Information und konkrete, nachhaltige Bauprojekte in der Region für Kenntnisgewinn und Erhöhung der Akzeptanz zu sorgen.

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Team Strukturwandel

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