Push-Nachrichten von http://moenchengladbach.de mit iOS empfangen

iOS-Endgeräte können aufgrund von Software-Restriktionen keine Push-Nachrichten aus Web-Apps empfangen. Daher stellen wir unsere Nachrichten auch über den Dienst PPush zur Verfügung, für den Sie eine native App aus dem Apple-App-Store laden können. Folgen Sie dort dem Kanal "moenchengladbach.de".

InfoseiteNicht mehr anzeigen

Das Loch in unserer Wahrnehmung

Mönchengladbach, die Braunkohle und der Strukturwandel im Rheinischen Revier

Das Ende der Braunkohle im „Rheinischen Revier“ ist ein prominentes Thema für Klimaschützer und RWE-Mitarbeiter*innen. Für viele Menschen in Mönchengladbach allerdings scheint sich das Ganze weit weg abzuspielen. Dabei werden der Kohleausstieg und seine Folgen unsere Stadt massiv beeinflussen. Aber wie?

Wanlo

Der Ortsteil Wanlo liegt unmittelbar am Rande des Tagebaus Garzweiler. Was viele heute vergessen haben: Ohne den Einsatz aus Mönchengladbach läge Wanlo heute im Tagebau, wäre also abgebaggert worden. Doch der Tagebau beeinflusste natürlich dennoch das Leben der Wanloer Bürger*innen massiv und hat das Dorf geprägt. Die Tagebaurandlage Wanlos macht jedoch Mönchengladbach insgesamt zu einer Anrainerkommune des Tagebaus. Und tatsächlich gingen die Auswirkungen des Tagebaus schon immer über Wanlo hinaus.

Wasser

Durch Effekte, den die Tagebauaktivitäten auf das Grundwasser haben, ist praktisch nämlich nicht „nur“ Wanlo durch den Tagebau beeinflusst, sondern das gesamte Stadtgebiet. Das aber ist vielen Mönchengladbacher Bürger*innen im Alltag kaum bewusst.

Wandel

Wenn bis 2038 der Betrieb der drei Tagebaue des Reviers endet, werden die Folgen dieses Ausstiegs in der ganzen Region zu spüren sein: So werden einerseits tausende Arbeitsplätze in Zuliefererbetrieben und anderen Unternehmen, die unmittelbar mit dem Tagebau verbunden sind, wegfallen. Um diesen Wegfall zu kompensieren, sind aber umfassende Gegenmaßnahmen nötig, die von einer alternativen Stromversorgung über neue Industriearbeitsplätze bis hin zu nachhaltigen Infrastrukturen, Wirtschaftskreisläufen und Bildungsansätzen reichen. Ganz zu schweigen vom Umgang mit den riesigen Braunkohlelöchern in dieser Region zwischen Aachen, Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach. Dieser Wandel dürfte daher auch für die Menschen in Mönchengladbach deshalb deutlich greifbarer werden, als es die Lage am Tagebaurand je war.

Fördermittel abrufen!

Damit der Wandel gestaltet werden kann, haben Bund und Länder für das Rheinische Revier Fördermittel in Höhe von 14,8 Mrd. Euro eingeplant. Als Tagebaurandkommune haben auch die Stadt Mönchengladbach bzw. die hier lebenden und arbeitenden Menschen die Möglichkeit Ideen einzureichen. Der Prozess hat bereits begonnen, die ersten Fördermittel fließen bereits. Was ist geplant? Wer steckt dahinter? Und wer kann mitmachen? Antworten darauf liefert das Team der Stabsstelle Strukturwandel auf dieser Website oder im direkten Kontakt unter strukturwandel@moenchengladbach.de .