Stabsstelle Strukturwandel

Stadt bereitet sich auf den Strukturwandel im Rheinischen Revier vor

Vordenken für „die Zeit danach“

Nach dem Willen der Bundesregierung soll der Ausstieg aus der Braunkohle schrittweise bis zum Jahr 2038 abgeschlossen werden. Es ist deshalb höchste Zeit, sich auf eine Zeit „nach der Kohle“ vorzubereiten und durch kluge Maßnahmen zu mehr bzw. neuer Wertschöpfung, zu einer zukunftsfähigen, also klimaneutralen Wirtschaft und zu höherer Lebensqualität zu kommen. 

Im Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, wurde eigens eine Stabstelle „Strukturwandel“ eingerichtet, die diesen Umstrukturierungsprozess sowohl innerhalb der Stadt koordinieren als auch im Zusammenschluss mit der Region abstimmen soll. Anfang April hat das Team der Stabstelle Strukturwandel die Arbeit aufgenommen.

Über die Zeit nach der Kohle haben sich unter Führung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) im letzten Jahr bereits hunderte engagierter Menschen Gedanken gemacht und haben gemeinsam ein „Wirtschafts- und Strukturprogramm für das Rheinische Revier“ entworfen, das sogenannte „WSP 1.0“.  Dieses Programm, das die inhaltlichen Leitlinien für den Einsatz der insgesamt ca. 15 Mrd. Euro an Fördermitteln für das Rheinische Revier vorgeben soll, wird nun einem revierweiten Beteiligungsprozess unterworfen: Träger öffentlicher Belange wie z.B. die Stadt Mönchengladbach, aber auch einzelne Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Unternehmen sind eingeladen, sich an der Weiterentwicklung des Programms zu beteiligen. Weiterführende Infos zum Konsultationsverfahren sind unter www.rheinisches-revier.de/themen/wirtschafts-und-strukturprogramm verfügbar.

Die Stellungnahme der Stadt MG, welcher der Hauptausschuss im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt hat, kann hier eingesehen und in ihrer inhaltlichen Aussage durch die Öffentlichkeit unterstützt werden. Hierfür kann untenstehendes Dokument "Zustimmung Öffentlichkeit" genutzt werden. Sollten Sie eine abweichende Stellungnahmen abgeben wollen, können Sie dies über o.g. Internetseite des Rheinischen Reviers tun. Die Stellungnahme der Stadt Mönchengladbach zum WSP 1.0  betont eine angemessene Berücksichtigung der besonderen Situation der Stadt Mönchengladbach als größte Tagebauanrainerkommune im Rheinischen Revier und gibt wichtige Impulse für die weitere Schärfung des WSP1.0.

Welche Projekte konkret vor Ort entstehen können, wird damit letztlich auch lokal mitbestimmt. In diesem Prozess soll die Stabstelle Strukturwandel eine koordinierende Rolle spielen. Wer Ideen oder Interesse an einer Mitwirkung hat, kann sich schon jetzt unter strukturwandel@moenchengladbach.de melden. Die Stabstelle wird in den nächsten Wochen ein entsprechendes Beteiligungskonzept erarbeiten und öffentlich vorstellen.



Team Strukturwandel

Anette Harings

Tel.: 02161-25-9902

Zimmer 4044

Marja Vogtel

Tel.: 02161-25-9901

Zimmer 4044

Dr. Martin Wirtz

Tel.: 02161-25-9900

Zimmer 4044

Martina Delbos

Tel.: 02161-25-8561

Zimmer 3054

EMail: strukturwandel@moenchengladbach.de

Adresse

Rathaus Rheydt Eingang G
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41236 Mönchengladbach

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