Reiten in Mönchengladbach

Am 1. Januar 2018 sind die neuen Regelungen des § 58 des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) zum Reiten im Wald in Kraft getreten. U.a. ist das Reiten im Wald über den bisherigen Umfang hinaus auf befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege ausgeweitet worden. 

Die Kreise und kreisfreien Städte können in Waldgebieten, die im besonderen Maße für Erholungszwecke genutzt werden, das Reiten weiterhin auf die gekennzeichneten Reitwege beschränken (§ 58 Abs. 4 LNatSchG NRW). Von dieser Möglichkeit hat die Stadt Mönchengladbach Gebrauch gemacht. In der Sitzung am 22.12.2017 hat der Rat der Stadt beschlossen in nachfolgenden Waldgebieten das Reiten auf die dort vorhandenen gekennzeichneten Reitwege zu beschränken.

Die vom Rat beschlossene Allgemeinverfügung wurde am 15.02.2018 im städtischen Amtsblatt veröffentlicht und ist ab diesem Zeitpunkt gültig.  

Neu ist auch, dass das Führen von Pferden dem Reiten gleichgestellt wurde und ab sofort auch das geführte Pferd ein Reitkennzeichen benötigt. Die Kennzeichnungspflicht gilt im Übrigen auch für Ponys und Esel.  

Unverändert ist das Reiten in der freien Landschaft. Über den Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus ist dort das Reiten auf privaten Straßen und Wegen und auf gekennzeichneten Reitwegen auf eigene Gefahr gestattet.  

Das Reiten kann dort eingeschränkt werden, wo die erhebliche Beeinträchtigung anderer Erholungssuchender oder erhebliche Schäden entstehen können. In diesem Fall sind die Wege mit einem Reitverbotsschild (Zeichen 258) gekennzeichnet.

Ansprechpartner/innen

Herr Klancicar
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