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3. Änderung Landschaftsplan

Trägerbeteiligung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum vom 22.07.2021 bis Ende 03.09.2021 zum Vorentwurf

Im Landschaftsplan werden die Ziele für die Entwicklung von Natur und Landschaft, Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele und die besonders geschützten Teile von Natur und Landschaft (z.B. Naturschutzgebiete) rechtsverbindlich festgesetzt. Der Geltungsbereich des Landschaftsplans erstreckt sich auf den Außenbereich im Sinne des Bauplanungsrechts. Unter bestimmten Voraussetzungen sind aber auch Darstellungen im Bereich von Bebauungsplänen möglich. Der Landschaftsplan wird von der Stadt Mönchengladbach als Satzung beschlossen.

Am 16.05.2018 hat der Rat der Stadt Mönchengladbach die 3. Änderung des Landschaftsplanes der Stadt Mönchengladbach beschlossen (Vorlagen-Nr. 2995/IX). Am 10.06.2021 hat der Ausschuss für Umwelt und Mobilität auf der Grundlage des Landschaftsplan-Vorentwurfs die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 15 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) und der Bürgerinnen und Bürger gemäß § 16 LNatSchG beschlossen (Vorlage-Nr. 0712/X).

Im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahrens haben die Träger öffentlicher Belange sowie die Bürgerinnen und Bürger in der Zeit vom 22.07.2021 bis 03.09.2021 die Möglichkeit eine Stellungnahme zum Landschaftsplan-Vorentwurf abzugeben und der Stadt Mönchengladbach ihre Anregungen und Bedenken zu der vorliegenden Planung schriftlich, textlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Mönchengladbach mitzuteilen.

Am Donnerstag, dem 26.August und am Mittwoch, dem 01. September 2021 findet jeweils um 16.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt, Markt 11, 41236 Mönchengladbach, eine öffentliche Erörterung und Informationsveranstaltung über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung statt, in der die Gelegenheit zur Äußerung besteht.

Besonderer Hinweis: Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist für die Teilnahme an der Informationsveranstaltung eine vorherige Anmeldung per Telefon (02161/25-8221) oder per E-Mail bis spätestens zum 20.08.2021 erforderlich.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit zu Nachfragen und der Abgabe von Anregungen und Bedenken in der Bürgersprechstunde Landschaftsplan am 05., 12. und 19. August 2021 von 15 Uhr bis 17 Uhr, die online als Zoomkonferenz stattfindet.

Hierzu wird um Anmeldung per Email bis spätestens zwei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung gebeten. Die Zugangsdaten werden den Teilnehmern per Email übermittelt.


Daneben besteht die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planunterlagen sowie zur Äußerung und Erörterung für die Öffentlichkeit – dazu gehören auch Kinder und Jugendliche – in der Zeit vom 22.07.2021 bis zum 03.09.2021 im Fachbereich Umwelt in der Dienststelle Rathaus Rheydt (Eingang B), Limitenstraße, 41236 Mönchengladbach, Eingang B, 2. Etage im Flur, in den Zeiten

Montag bis Donnerstag   von 08.30 Uhr bis 16.00 Uhr,                                                        

und Freitag                           von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

Besonderer Hinweis:

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist der Zutritt zu den Dienststellen der Stadtverwaltung nur nach Terminvereinbarung per Telefon (02161/25 -8221, -8265, -8267, -8260) oder per E-Mail und unter Einhaltung der aufgrund der Pandemie geltenden Abstands- und Hygieneregelungen möglich.


Gegenstand des 3. Änderungsverfahrens sind die bezeichneten Änderungsbereiche, und nur für diese können Anregungen und Bedenken geltend gemacht werden. Dort, wo der Landschaftsplan nicht geändert wurde, bleiben die aktuellen Festsetzungen weiterhin gültig, da es sich nicht um eine Neuaufstellung handelt, sondern um eine Änderung, die auf Teile des Plangebiets und Teile der Festsetzungen beschränkt ist.

Redaktionelle Korrekturen aufgrund neuer Sortierung (Änderung der Bezeichnung und Nummerierung der Festsetzung), rechtskräftiger Bebauungspläne und Flächennutzungsplanänderungen zählen nicht zu den Änderungen.

Gegenüber dem gültigen Landschaftsplan weist der Vorentwurf im Wesentlichen folgende Arten von Änderungen auf:

  • Einarbeitung verbliebener schutzwürdiger Flächen aus den Landschaftsschutz- Altverordnungen der Städte Mönchengladbach und Rheydt und des Kreises Grevenbroich auf der Grundlage einer naturschutzfachlichen, landschaftlichen und stadtökologischen Bewertung
  • Überprüfung der aktuellen Schutzwürdigkeit einzelner besonders geschützter Teile von Natur und Landschaft
  • Aktualisierung der Rechtsbezüge des Landschaftsplans und nachrichtliche Darstellung landesweit unter Schutz stehender Flächen und Objekte nach dem Landesnaturschutzgesetz in Text und Karten
  • Qualitätssicherung bei der Entwicklung der Landschaft vornehmlich durch die Einbeziehung von geeigneten städtischen Grünachsen in Verbindung mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt in den Landschaftsplan, u.a. durch die Ausweisung von Maßnahmenräumen
  • Neuausweisung einzelner Schutzgebiete aufgrund aktueller fachlicher Erkenntnisse
  • Redaktionelle Überarbeitung mit aktualisierter Systematik des Landschaftsplans (Text und Karten), einschließlich der Anpassung des Geltungsbereichs an das aktuelle Baurecht.

 

Das Plangebiet der 3. Landschaftsplanänderung ist daher beschränkt auf folgende Teilflächen, die unter Nutzung des unten angeführten Links im Internet auf der Entwicklungskarte und den Festsetzungskarten I und II einsehbar sind:

  • geänderte Entwicklungsziele,
  • Planerweiterung um schutzwürdige Flächen aus den Altverordnungen der Städte Mönchengladbach und Rheydt und des Kreises Grevenbroich,
  • Naturschutzgebiete, neu ausgewiesen oder erweitert,
  • Landschaftsschutzgebiete, neu ausgewiesen oder erweitert,
  • Geschützte Landschaftsbestandteile, erweitert,
  • die Maßnahmenräume:
    • Fließgewässer und ihre Auen,
    • Grünverbindungen in einer vielfältig ausgestatteten Landschaft,
    • für Feldvögel und Offenlandarten.

Die Festsetzung dieser drei Maßnahmenräume erfolgt gemäß § 13 Abs. 3 LNatSchG in abgegrenzten Landschaftsräumen und ist nicht an bestimmte Grundstücksflächen gebunden. Der Verzicht auf die Flächenbindung ermöglicht die erforderliche Flexibilität, um entsprechende Maßnahmen einvernehmlich mit den Bewirtschaftenden und den Eigentümerinnen und Eigentümern auch auf wechselnden Flächen umsetzen zu können.

 

Bestandteile des Entwurfs der 3. Landschaftsplanänderung sind

  • die Entwicklungskarte: Darstellung der Entwicklungsziele für die Landschaft (§ 10 LNatSchG),
  • die jetzt zweiteilige Festsetzungskarte:
  1. Festsetzungskarte I: besonders geschützte Teile von Natur und Landschaft (§§ 23, 26, 28 und 29 BNatSchG) einschließlich nachrichtlich übernommener Schutzkategorien nach Landesrecht,
  2. Festsetzungskarte II: Entwicklungs-, Pflege und Erschließungsmaßnahmen (§ 13 LNatSchG) einschließlich der Maßnahmenräume,
  • der aktualisierte Satzungstext mit den Ergänzungen und Überarbeitungen in den textlichen Darstellungen und Festsetzungen zu den oben genannten Inhalten.

Interaktive Karten mit den Änderungsbereichen

Unter den Links Änderungsbereiche Festsetzungskarte und Änderungsbereiche Entwicklungskarte können zwei interaktive Karten aufgerufen werden, in denen die Bereiche gekennzeichnet sind, die von der 3. Landschaftsplan-Änderung betroffen sind.

Bei der Festsetzungskarte ist für eine bessere Lesbarkeit zunächst nur der Layer „Änderungen Schutzgebiete und Geltungsbereich“ aktiviert. Durch klicken auf die Karteninhalte linksunten auf dem Bildschirm und anschließend auf den Pfeil neben „Änderungen Festsetzungskarte“ können die beiden weiteren Layer „Änderungen forstliche Festsetzungen“ und „Änderungen Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen“ aktiviert werden, indem man die vorgestellten Kästchen anklickt.

Durch die Eingabe des Straßennamens oder durch das Verschieben der Karte gelangt man zu den gewünschten Grundstücken.

Änderungsbereiche Festsetzungskarte

Änderungsbereiche Entwicklungskarte


Fortgang des Landschaftsplanverfahrens - nächste Schritte

Anhand der eingehenden Anregungen und Bedenken wird der Vorentwurf des Landschaftsplans überarbeitet und in der angepassten Form den Bezirksvertretungen sowie den zu beteiligenden Fachausschüssen, dem Hauptausschuss und dem Rat zum Offenlagebeschluss nach § 17 LNatSchG vorgestellt. Nach dem Offenlagebeschluss wird der geänderte Landschaftsplan-Entwurf für die Dauer von einem Monat öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum haben die Träger öffentlicher Belange sowie die Bürgerinnen und Bürger noch einmal die Möglichkeit den Landschaftsplan einzusehen und bei Bedarf ihre Anregungen oder Bedenken mitzuteilen. Werden durch die Änderung oder Ergänzung die Grundzüge der Planung nicht berührt, kann von einer erneuten öffentlichen Auslegung abgesehen werden und der Landschaftsplan kann unter Beteiligung der politischen Vertretungen und Ausschüsse abschließend vom Rat der Stadt Mönchengladbach als Satzung beschlossen werden.

Nach dem Satzungsbeschluss wird der Landschaftsplan der höheren Naturschutzbehörde vorgelegt, die prüft, ob der Landschaftsplan ordnungsgemäß zustande gekommen ist. Sofern sie dies bestätigt, wird die 3. Änderung des Landschaftsplans im Amtsblatt öffentlich bekannt gemacht. Damit tritt der geänderte Landschaftsplan in Kraft.

Stellungnahme abgeben

Die Träger öffentlicher Belange und die Bürgerinnen und Bürger können ihre Stellungnahmen auf folgenden Wegen einreichen:

  • Beteiligungsformular
     
  • Email
     
  • Post / Brief:
    Stadt Mönchengladbach
    Fachbereich Umwelt
    Stichwort Landschaftsplan
    41050 Mönchengladbach
     
  • Niederschrift durch persönliche Vorsprache:
    Stadt Mönchengladbach
    Fachbereich Umwelt
    Limitenstraße 40
    41236 Mönchengladbach
    (Terminabsprache erforderlich)

 


Ansprechpartner

Georg Esser
Tel.: (02161) 25 - 8260

Zimmer 207

 

Marcus Klancicar
Tel.: (02161) 25 - 8265

Zimmer 209