Klimaschutz in Mönchengladbach

Skyline Mönchengladbach... für gutes Klima

Mönchengladbach hat sich dem Klimaschutz verpflichtet und zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen alle fünf Jahre um mindestens 10% zu senken. Dazu bedarf es der Hilfe aller: der Bürger - im alltäglichen Leben, als Verkehrsteilnehmer, Hausbesitzer oder Arbeitnehmer - aber auch der Industrie und des Gewerbes, als Verursacher etwa eines Drittels der CO2-Emissionen Mönchengladbachs.

Im Jahr 2009 trat die Stadt Mönchengladbach dem „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ bei. Dadurch verpflichtete sie sich zur Verringerung der CO2-Emissionen um 10% innerhalb von jeweils fünf Jahren. 2011 wurde das Klimaschutzkonzept für die Stadt Mönchengladbach von der pro:21 GmbH aus Bonn, in Zusammenarbeit mit der B. & S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH aus Berlin fertiggestellt. Es zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, mit denen der Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids verringert werden kann. Dabei werden alle Energieverbraucher, aufgeteilt auf die Gruppen „private Haushalte“, „Gewerbe und Unternehmen“, „kommunale Liegenschaften“ und „Verkehr“, betrachtet. Maßnahmen zur Mobilisierung von Einsparressourcen wurden entwickelt, sodass die selbst gesteckten Ziele erreicht werden und auch darüber hinaus der CO2-Ausstoß reduziert wird.

Die Erstellung und Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde unter dem Förderkennzeichen 03KS2219 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative gefördert. Die Umsetzung des Konzeptes wurde im April 2011 durch den Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen und durch den im November 2012 eingestellten Klimaschutzmanager koordiniert.