Windkraft

Windenergieanlagen tragen heute schon einen wesentlichen Teil zu unserer Stromversorgung bei. 2012 lag der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung Deutschlands bei 7,4 %. Aus den ersten Windmühlen, die bereits vom 12. Jahrhundert an Mühlsteine bewegten, wurden über die Jahrhunderte und gerade in den letzten Jahrzehnten hocheffiziente Anlagen zur Stromerzeugung.

Bereits in weniger als einem Jahr, hat eine Windkraftanlage soviel Energie produziert, wie für ihre Herstellung benötigt wird. In ihrer gesamten Lebenszeit trägt sie daher in erheblichem Maße zur Vermeidung von Treibhausgasen bei.

Geeignet für die energetische Nutzung von Windenergie sind nicht nur Standorte in den Küstenregionen, sondern auch viele Standorte im Binnenland, die in Nabenhöhe eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 3 bis 4 Metern pro Sekunde aufweisen.

Windkraftanlagen gibt es in verschiedenen Leistungsbereichen. Eine Anlage mit einer Nennleistung von 3.000 MW produziert je nach Standort Strom für 2.000 bis 3.000 Haushalte (6 – 10 Millionen kWh). Neben diesen großen Anlagen gibt es auch sogenannte Kleinwindanlagen, die mit ihrem Leistungsbereich von wenigen kW, einzelne Gebäude mit Strom versorgen können. Diese Anlagen werden an kleinen Masten oder direkt am Dach eines Gebäudes installiert.