Vorsorgender Bodenschutz

Böden bilden mit ihren vielfältigen natürlichen Funktionen neben den Naturgütern Luft und Wasser die Lebensgrundlage für Flora und Fauna und damit für uns Menschen. Der Schutz der Bodenfunktionen ist seit 1998 im „Gesetz zum Schutz vor schädlichen Bodenveränderungen und zur Sanierung von Altlasten“ (Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG) verankert. Dies betrifft zum einen die Vermeidung mechanisch bedingter Bodenschädigungen in der Land- und Forstwirtschaft im Sinne einer „guten fachlichen Praxis“. Zum anderen wird auch im Zuge von Bauprozessen rund um die eigentlichen Bauobjekte Boden erheblich mechanisch beansprucht, welcher nach Abschluss der Maßnahmen wieder natürliche Bodenfunktionen (z. B. ausreichende Sicker- und Speicherfähigkeit bei Starkregen) übernehmen und als Standort für Vegetation (mit standorttypischer Ausprägung) dienen soll. Diese Böden gilt es zu schützen und zu erhalten oder entsprechend den Anforderungen des Bodenschutzes wieder herzustellen.

 

Für den Eigentümer oder Nutzer dieser Flächen stellen sich Bodenbeeinträchtigungen oftmals als Schädigungen seines Eigentums bzw. Besitzes dar, insbesondere wenn hierdurch die Möglichkeiten der Nachnutzung eingeschränkt werden. Die Stadt achtet deshalb bei der inhaltlichen Ausarbeitung von Planwerken der Bauleitplanung entsprechend des Baugesetzbuches (BauGB) auf die Einhaltung der Ziele des Bodenschutzes. Dazu gehören nach § 1 BBodSchG die nachhaltige Sicherung bzw. Wiederherstellung der Funktionen des Bodens oder - bei Einwirkungen auf den Boden - Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktionen sowie seiner Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte so weit wie möglich zu vermeiden.

Ansprechpartner/innen

Frau Tischler
Vorsorgender Bodenschutz
Tel.: (02161) 25 - 8240

Zimmer 19

Adresse

Rathaus Rheydt, Eingang B
Limitenstraße 40
41236 Mönchengladbach

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Fax: (02161) 25 - 8279

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