Fachbereich Stadtentwicklung und Planung (FB 61)

Abteilung Stadterneuerung und Stadtentwicklung

Unter Konversion versteht man die Umwandlung von ehemals zumeist militärisch genutzten Flächen in Flächen für eine zivile Nutzung.
Aufgrund zahlreicher Faktoren wie u. a. dem Abzug der NATO-Partner oder der Schließung von Standorten der Bundeswehr sind in Deutschland in den vergangenen Jahren zahlreiche militärische Flächen sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum für eine Umnutzung freigeworden.
Die zentrale Aufgabe der Konversion ist es, zeitnah eine bedarfs- und marktorientierte zivile Nachnutzung der aufgegebenen Militärflächen herbei zu führen. Dadurch sollen einerseits die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen abgefangen werden, die durch die Schließung der militärischen Einrichtungen in den Kommunen entstehen. Zum anderen bietet die Konversion die Chance für eine nachhaltige und flächensparende Stadtentwicklung.
Basis jeder erfolgreichen Konversion ist eine partnerschaftliche und transparente Zusammenarbeit aller Beteiligten. Diese verfolgt das Ziel, einen Interessenausgleichs herbei zu führen, der die strukturpolitischen und städtebaulichen Ziele der Kommune, die wirtschaftlichen Interessen der Flächeneigentümer – bei ehemals militärischen Flächen ist in der Regel der Bund vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) der Flächeneigentümer - sowie die Interessen potentieller Käufer und Nachnutzer berücksichtigt.

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