Neugestaltung Martin-Luther-Platz

Künftiger Blick Richtung Pavillon

Der Martin-Luther-Platz liegt zentral in Odenkirchen an der Straße Burgfreiheit. Er wird baulich vor allem durch die Evangelische Kirche sowie durch einen Gastronomiepavillon geprägt und dient als Marktstandort. Eine klare räumliche Trennung zwischen Straße und Platz fehlt heute jedoch. Lediglich eine niedrige Bordsteinkante trennt die unterschiedlichen öffentlichen Bereiche voneinander. Motorisierte Verkehrsteilnehmer nutzen den Platz daher zum Kurzzeitparken oder als Wendemöglichkeit. Diese platzfremde Nutzung führte zu starken Beschädigungen des Belags.

Unter dem Motto „Wir räumen auf und setzen Akzente“ soll der Platz nun umgestaltet werden, dabei aber seine Funktion als Wochenmarkt erhalten und sich zudem für neue Nutzungen öffnen. Kirche und Platz sollen dabei eine Einheit bilden. Dadurch wird eine stärkere Belebung des Odenkirchener Zentrums erwartet.

Der Entwurf sieht daher zunächst vor, den heutigen Kirchgarten zu öffnen und in den Platz einzubeziehen. Dieser Bereich soll um eine Boulebahn und eine Sitzgruppe mit integriertem Schachspiel bereichert werden. Durch neues Mobiliar soll der Platz eine klare, angenehme Gliederung erhalten, die auch eine räumliche Trennung zur Straße schafft. Die Blickachse zur Kirche wird dabei geöffnet. Durch die Wahl der Materialien soll ein harmonisches Zusammenspiel mit der Umgebung entstehen.

Der Entwurf sieht ferner mehrere einladende Sitzelemente vor, welche dem Platz eine konsequente, aber dennoch transparente Trennung zur Straße ermöglichen. Erreicht wird dies durch blockartige Sitzelemente mit integrierten Solitärsträuchern. Der Platz wirkt dadurch heller, freundlicher und offener. Durch die klare Gliederung erfährt der Platz eine Aufwertung in puncto Aufenthaltsqualität und Sicherheit.

Die vorhandene, rein funktionale Beleuchtung des Platzes soll durch eine neue Atmosphäre spendende LED-Beleuchtung ersetzt werden. Diese nach Rheydter Vorbild gestalteten Straßenlaternen setzen den Platz stärker in Szene. Sie sollen dem öffentlichen Raum nicht nur eine bessere Wirkung geben, sondern auch die Platzbegrenzung stärker zur Geltung bringen.

Insgesamt wird der neue Platz durch die Verwendung hochwertiger Möbel überzeugen und, nicht zuletzt durch seine klarere Struktur, enorm an Aufenthaltsqualität gewinnen. Aus einem Platz an der Straße wird künftig ein Platz an der Kirche.

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