Der künftige Hensenplatz

Planzeichnung der Platzgestaltung

An der Stelle, wo sich seit Jahrhunderten sieben Straßen trafen und eine Brauerei am Brunnen des Gladbachs entstand, soll nun ein neuer Platz entstehen: ein Quartiersplatz mit Aufenthaltsqualität, an dem die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer aufeinander treffen und diesen künftig sicher queren können.

In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Arbeitsgruppe und dem Gestaltungs- und Planungsbüro „Freimeister" ist im Jahr 2011 eine erste Ideenskizze als Entwicklungsperspektive erarbeitet worden, die der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zwischenzeitlich weiterentwickelt hat.

Ziel der Planung war es, aus einer Kreuzung einen Quartiersplatz zu entwickeln, indem Raumkanten definiert und zusammenhängende Flächen mit unterschiedlicher Nutzung geschaffen werden. Damit geht die Wiederherstellung des Umfeldes und die Stärkung des Charakters der Brauerei an einem Platz einher. Mit Sichtachsen, Bauminseln und Terrassierungen fließen landschaftliche Motive in den Raum. Durch eine einheitliche Oberfläche, das Wechselspiel von Bordsteinen und Stufen und einen rampenartigem Verlauf des Gehwegbereiches wird trotz der vorgegebenen Zwangspunkte eine nutzerverträgliche Neigung des „Hensenplatzes" erreicht.

Auch die Beleuchtung fügt sich ins Stadtbild ein und stärkt gleichzeitig die abendliche Atmosphäre. Vereinzelte frei platzierte Lichtmasten mit Strahler leuchten den Platz aus.

Mit der Umsetzung des „Hensenplatzes" entsteht an diesem Abschnitt der Roermonder Straße eine platzartige Erweiterung, welche die Qualitäten dieses Raumes erlebbar werden lässt. Innerhalb der Verkehrs- und Busbewegungen und der Fuß- und Fahrradanbindungen wird der „Hensenplatz" selbst zu einem Ort des kurzen Aufenthaltes oder für einen Besuch der Terrassen.  

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Herr de Marie
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