Verfügungsfonds nach Nr. 14 FRL "Gewerbetreibende"

Der Verfügungsfonds nach Nr. 14 der Förderrichtlinien zur Sozialen Stadt NRW ermöglicht die Förderung von Projekten zur Stabilisierung, Erneuerung und Aufwertung der Rheydter Innenstadt und der angrenzenden Wohnbereiche innerhalb des Fördergebiets. 

Antragsteller können alle Akteure, Gruppen oder Einzelpersonen sein, die sich für das Programmgebiet engagieren wollen. Der Fokus des Verfügungsfonds liegt auf Gewerbetreibenden, Gastronomen und Immobilieneigentümern – für andere Gruppen wie Privatpersonen oder Vereine kann ggf. die Aktive Mitwirkung der Beteiligten ein besserer Förderzugang sein.

Bis einschließlich 2020 stehen jährlich im Verfügungsfonds bis zu 40.000 Euro zur Verfügung. Pro Projekt können bis zu 50 % der Kosten durch die Soziale Stadt Rheydt finanziert werden. Die weiteren 50 % muss der Antragsteller finanzieren.

Die Bandbreite an Projekten, die gefördert werden können, ist groß:

  • Projekte zur Identitäts- und Imagebildung des Stadtteils sowie zur Stärkung der Stadtteilkultur,

  • Projekte zur Belebung des Einzelhandels und Förderung der lokalen Ökonomie,
  • Projekte zur Qualitätssicherung und Aufwertung der Innenstadt, des Stadtbildes und des Wohn- und Arbeitsumfelds,
  • Projekte zur Möblierung des öffentlichen Raumes, bspw. durch Bepflanzungen oder Kunst/Skulpturen, insofern sie auf die übergeordneten Gestaltungsrichtlinien abgestimmt sind,
  • Mitmach-Aktionen und Festivitäten in der Innenstadt,
  • Maßnahmen zur wirkungsvollen Öffentlichkeitsarbeit.

Zu beachten ist, dass der bis zu 50 %ige Förderanteil der Projekte nur für investive oder investitionsvorbereitende und -begleitende Maßnahmen ausgegeben werden darf. Die Gegenfinanzierung der Antragsteller kann auch in nichtinvestive Maßnahmen fließen.

Investive Maßnahmen haben einen längerfristigen Nutzen für Rheydt und seine Bewohnerinnen und Bewohner. Das sind z.B. bauliche Maßnahmen, dauerhafte Gestaltungen oder der Kauf von Gegenständen. Investive Maßnahmen können sowohl durch den privaten als auch den öffentlichen Anteil des Verfügungsfonds finanziert werden. 

Im Vorfeld investiver Maßnahmen sind manchmal investitionsvorbereitende oder -begleitende Maßnahmen notwendig. Das sind z.B. Analysen, Konzepte oder Befragungen die notwendig sind, um die investive Maßnahme später umsetzen zu können. Auch diese Maßnahmen können sowohl privat als auch öffentlich finanziert werden.

 Nichtinvestive Maßnahmen hingegen sind z.B. Veranstaltungen, Stadtteilfeste, Marketingaktionen oder Fachvorträge von Experten. Es handelt sich also um temporäre Aktionen, die i.d.R. nur kurz- oder mittelfristig im Stadtteil stattfinden. Wichtig ist, dass sie die investive Maßnahme unterstützen und die Ziele der Sozialen Stadt Rheydt unterstützen. Nichtinvestive Maßnahmen können nur durch den privaten Anteil des Verfügungsfonds finanziert werden. 

1. Ihre Projektidee
Sie haben eine Projektidee, die Sie aus Mitteln des Verfügungsfonds fördern lassen möchten. Dazu verfassen Sie ein (Kurz-)Konzept und stellen eine Kostenübersicht zusammen.

2. Antragstellung
Sie nehmen Kontakt zum Quartiersmanagement auf und nehmen die Beratung in Anspruch. Anschließend stellen Sie einen Antrag auf Förderung. Den Vordruck dazu finden Sie als Download weiter unten oder bekommen Exemplare im Quartiersbüro.

3. Entscheid des lokalen Gremiums
Ihr Antrag wird in der nächsten Sitzung des Gremiums beraten. Das Gremium besteht aus lokalen Akteuren, Immobilienbesitzern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Rheydt und tagt etwa 3mal jährlich, um über eingegangene Anträge zu entscheiden.

4. Benachrichtigung über die Entscheidung
Der Quartiersmanager informiert Sie über die Entscheidung des Gremiums. Wenn Ihrem Antrag zugestimmt wurde, erhalten Sie einen förmlichen Zuwendungsbescheid von der Stadt Mönchengladbach, aus dem auch die Höhe Ihres Zuschusses hervorgeht.

5. Umsetzung und Verwendungsnachweis
Sie können Ihr Projekt nun durchführen. Nach Abschluss des Projekts erstellen Sie eine kurze Dokumentation und eine Abrechnung. Das Quartiersmanagement berät Sie hierzu.

6. Auszahlung der Mittel
Ihr vorgelegter Verwendungsnachweis wird durch die Stadt Mönchengladbach geprüft. Anschließend erfolgt die Auszahlung der Mittel.

Zu allen Fragen rund um den Verfügungsfonds berät Sie das Quartiersmanagement.

Die genauen Förderbedingungen (u.a. auch welche Kosten bezuschusst werden können) finden Sie in den Richtlinien zum Verfügungsfonds.

Bitte erkundigen Sie sich beim Quartiersmanagement nach der nächsten Sitzung des lokalen Gremiums und reichen Sie Ihre Antragsunterlagen mit ausreichend zeitlichem Vorlauf ein.

Bitte bedenken Sie, dass die Finanzierung des gesamten Projekts gewährleistet sein muss. Der Zuschuss von bis zu 50 % kann erst nach Prüfung Ihres Verwendungsnachweises und somit nach Durchführung Ihres Projekts ausgezahlt werden.

Kontakt

Den Quartiersmanager Markus Offermann und das gesamte Team des Quartiersmanagements erreichen Sie im Quartiersbüro in der Ringpassage auf der Friedrich-Ebert-Str. 53-55, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.

Rufnummer: 02166/26 26 281 - E-Mail: quartiersmanagement@skm-ry.de