Kirchgasse

ehemaliger Blick in die Kirchgasse

aktueller Blick auf die ehemalige Kirchgasse

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Weiterführende Information

Im Jahre 1865 richtete der „Orden der Armen Dienstmägde Christi“ eine Niederlassung zur Pflege von Kindern und Armen sowie zum Betreiben einer Schule in dem auf der Foto hinten rechts zu sehenden Gebäude ein. Die drei Schulschwestern - sie mussten ihre Tätigkeit im Rahmen des „Kulturkampfes“ 1873 wieder aufgeben - und drei Krankenschwestern wurden größtenteils von der Zivilgemeinde bezahlt. Dafür gaben sie Unterricht oder widmeten sich der Pflege von Kranken, ab 1872 sogar in einem extra errichteten Neubau südlich der alten Kirche.

Auf dem Foto ist die ab 1911 mit der neuen Kirche überbaute Gasse zu sehen, die in die heutige Suitbertgasse (im Hintergrund) mündete. Rechts befindet sich das damalige Pfarrhaus mit seinem prachtvollen Eingangsbereich. Ihm gegenüber erkennt man den Seiteneingang der alten Kirche, wie er auch heute noch vorhanden ist.

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Im Jahr 1865 kamen Ordensschwestern nach Dahlen. Sie halfen kranken und armen Menschen. Sie unterrichteten auch Kinder in der Schule. Drei Schulschwestern und drei Krankenschwestern arbeiteten dort. Die Gemeinde bezahlte sie zum Teil. 1873 mussten die Schwestern wegen des Kulturkampfes aufhören. Ab 1872 gab es ein neues Haus für die Krankenpflege. Später wurde eine Gasse an dieser Stelle mit der neuen Kirche überbaut. Das Pfarrhaus stand rechts davon und hatte einen schönen Eingang. Gegenüber sieht man noch heute den Seiteneingang der alten Kirche.