Kirche St.-Helena

aktueller Blick auf die historische Kirche

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Weiterführende Information

Die Pfarrkirche St. Helena besteht aus zwei Bauwerken, die ineinander verschachtelt sind. Die mittelalterliche Kirche war zu Beginn des 16. Jahrhunderts so stark beschädigt, dass man sie 1510 bis auf den Turm, der aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt, und das nördliche Seitenschiff abbrach. Das Langhaus und der Chor wurden im spätgotischen Stil neu errichtet. Dies ist das älteste erhaltene Bauwerk Rheindahlens. Im 19. Jahrhundert war das Kirchgebäude für die stetig wachsende Gemeinde zu klein geworden und zahlreiche Gläubige konnten das sonntägliche Hochamt nur auf dem Vorplatz durch das Hauptportal verfolgen.

Von 1910-15 wurde die vorhandene Kirche unter der Leitung des Architekten Caspar Clemens Pickel deutlich erweitert. Dabei setzte man im rechten Winkel zum bestehenden Langhaus ein neues Kirchenschiff dran und verlegte das Hauptportal auf die Nordseite des alten Langhauses. So entstand auf kreuzförmigem Grundriss ein neugotisches Bauwerk mit einem achteckigen Vierungsturm.

Beim Bombenangriff am 25. Februar 1945 und durch Artilleriebeschuss wurde die Pfarrkirche stark zerstört, so dass sie in den Nachkriegsjahren wiederaufgebaut werden musste.

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Die Kirche St. Helena besteht aus zwei Teilen. Die alte Kirche war im 16. Jahrhundert stark beschädigt. 1510 wurde sie bis auf den Turm abgerissen. Der Turm stammt noch aus dem 12. Jahrhundert. Dann baute man das Langhaus und den Chor neu im gotischen Stil. Es ist das älteste erhaltene Gebäude in Rheindahlen. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche zu klein. Darum baute man sie von 1910 bis 1915 um. Ein neues Kirchenschiff kam im rechten Winkel dazu. Das Hauptportal wurde an die Nordseite verlegt. So entstand eine neue Kirche mit kreuzförmigem Grundriss und einem achteckigen Turm.