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Weiterführende Information
Die beiden linken Häuser auf der Beecker Straße wurden beim Bombenangriff auf Rheindahlen am 25. Februar 1945 komplett zerstört und nicht wieder aufgebaut. Das dreigeschossige Gebäude ist heute noch fast in der alten Form erhalten, genau wie das dahinterliegende Haus des Schusters Josef Schippers.
An der Stelle, wo das dreigeschossige Gebäude steht, befand sich schon in napoleonischer Zeit ein kleines Geschäft, in dem Macarons und Konfitüren verkauft wurden. Später betrieb die Familie Esser hier ein Kaufhaus mit dem Schwerpunkt Glas-, Porzellan- und Galanteriewaren. Von 1921-1938 war das „Kaufhaus Esser“ an Albert Nathan, einen Kaufmann jüdischer Konfession, vermietet. Nach der erzwungenen „Arisierung“ des Geschäftes zog Familie Nathan nach Krefeld. Auch in der Folgezeit wurde an diesem Standort von Karl Christmann und Familie Peters ein Kaufhaus betrieben.
Dies ist ein Blick in die Beecker Straße, um 1920. Fotografiert ist in Richtung Kirche, auf der linken Seite die ersten Häuser in Ziegelstein zeigen die frühere Gaststätte und Bierbrauerei Döcker, der dahinter
liegende herausragende Straßengiebel steht heute noch, wenn auch das Haus völlig neu erstellt wurde. Rechts ganz hinten im Bild sind die Häuser mit überbautem Obergeschoss zu erkennen.
Dieses Bild zeigt den umgekehrten Blick, Situation der Straße um 1935. Der Eingang zum Kaufhaus ist heute noch vorhanden. Deutlich erkennbar vorne links das Eckhaus der Zeile, in der alle Häuser auf diese Weise im Obergeschoss überbaut waren. Die Häuser hatten auch an der Rückfront keinen Garten oder Hofraum, Bis zur Zerstörung im Bombenangriff waren dies wohl die ältesten Bauten Dahlens.

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Die beiden linken Häuser auf der Beecker Straße wurden beim Angriff am 25. Februar 1945 zerstört. Sie wurden nicht wieder aufgebaut. Das große Haus daneben steht heute noch fast wie früher. Auch das Haus dahinter, in dem Schuster Josef Schippers wohnte, ist noch erhalten. Schon zur Zeit Napoleons gab es dort ein kleines Geschäft mit Süßwaren. Später betrieb die Familie Esser ein Kaufhaus für Glas und Porzellan. Von 1921 bis 1938 wurde es von Albert Nathan geführt. Er war jüdisch und musste das Geschäft abgeben. Die Familie zog danach nach Krefeld. Später führten Karl Christmann und die Familie Peters dort ein neues Kaufhaus.












