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Zur damaligen Zeit war die Landwirtschaft noch bei weitem nicht in der heutigen Vollständigkeit mechanisiert und technisch perfektioniert, und die Serienanfertigung der Industriehatte noch nicht alle Bereiche der Gebrauchsgegenstände erfaßt. Noch gab es für den Schmied Aufgaben, die uns heute so vorkommen, als wären sie einer Beschreibung des Mittelalters entnommen, und sie hatten ja in der Tat eine jahrhundertelange Tradition. Da mußte eine Wagenachse "gestaucht" werden, weil die übliche Karrenbreite von Dorf zu Dorf verschieden war, da machte der Schmied aus anderthalbalten Hufeisen ein neues, er zog Eisenreifen auf Holzräder und fertigte Beschläge für die Wände der Fuhrwerke an. Hinzu kam das Glühen und Härten der Metalle, im Laufe der Zeit auch noch die verschiedenen Techniken des Schweißens. Das älteste Schweißverfahren war das Schweißen im offenen Feuer.
In aller Frühe kamen oft die Kunden von den Bauernhöfen der Rheindahlener Ortschaften und reihten sich mit ihren Pferdegespannen dort auf.
Ausstattungsstücke der Schmiedewerkstatt sind in Rheindahlen erhalten. Der alte Notstall, der auf dem Jochbalken der Erstbesitzer ein Herz und die Jahreszahl 1829 trägt, der Amboß und einige Werkzeuge werden im Schulzentrum Rheindahlen aufbewahrt.

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Im 19. und frühen 20. Jahrhundert arbeiteten Bauern mit Muskelkraft und Tieren. Die Arbeit war schwer und wurde meist von Hand gemacht. Maschinen gab es nur wenige. Wagner und Schmied waren wichtige Handwerker.
Der Wagner baute Karren und reparierte Geräte. Der Schmied machte Hufeisen für die Pferde. Er musste Metall heiß machen und härten. Später lernte er auch das Schweißen im offenen Feuer. Viele Bauern kamen früh mit ihren Pferdewagen zur Werkstatt. Sie stellten sich in einer Reihe auf und warteten.






