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Archäologische Funde
Bei den Ausschachtungsarbeiten zum neuen Pfarrhaus neben der Kirche St. Helena in 2020 sind die Überreste einer historischen Burgmauer entdeckt worden, die bisher in keinem Geschichtsbuch erwähnt waren. Archäologen aus Kleve legten eine zwei Meter dicke Mauer, bestehend aus mindestens 30.000 Feldbrandsteinen frei, die circa vier Meter in die Tiefe geht. Festzustellen war außerdem, dass die Mauer von einem Wassergraben umgeben und davor eine weitere Mauer als Abgrenzung zum ersten Friedhof rund um die alte Kirche vorhanden war.
Erste Mutmaßung zur zeitgeschichtlichen Einordnung: An dieser Stelle könnte eine Burg oder ein Wehrturm als Nachfolger des „Herrenhofes zu Dalen“ gestanden haben. Es könnte sich um eine in der Zeit des 13. oder 14. Jahrhunderts erbaute Burg handeln. Besitzer zu dieser Zeit, so eine weitere Mutmaßung, könnten die Burgherren von Wickrath gewesen sein. Dies wäre dann eine Parallele zur heutigen Zeit, denn seit der Neugliederung der Mönchengladbacher Stadtbezirke 2009 sind Rheindahlen und Wickrath dem Stadtbezirk West zugeordnet. Im Jahr 1352 verkaufte Ritter Johann zu Rheydt für 1700 Gulden den vierten Teil des Dorfes Dalen an den Jülicher Markgrafen Wilhelm. 1354 erhielt der Ort durch Wilhelm die Stadtrechte. Übrigens, die gefundenen Mauer wurde erhalten und ist in den Keller des neuen Pfarrhauses integriert.

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Im Jahr 2020 wurden beim Bau des neuen Pfarrhauses alte Mauern entdeckt. Sie stammen wahrscheinlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Es könnte sich um eine Burg oder ein festes Haus gehandelt haben. Die Mauer war sehr dick, etwa 1,6 Meter. So starke Mauern sollten vor Angriffen schützen. Vor der Mauer lag ein Graben, der teils Wasser führte. Die Anlage war wohl etwa 30 mal 30 Meter groß. Im Norden gab es einen sieben Meter breiten Graben mit einer zusätzlichen Schutzmauer. Diese wurde gebaut, als der Kirchhof erweitert wurde. Die alten Mauern sind heute unter dem neuen Pfarrhaus erhalten.












