Sommercamp

„Auffangstrukturen“ schaffen
Das Projekt „Sommercamp“ beschäftigte sich mit der intensiven Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern im Elementarbereich.

Das Projekt wurde gemeinsam vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familien und der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration (kurz ABI) des Fachbereiches Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach koordiniert und durchgeführt. Während der Schulsommerferien erlebten Schülerinnen und Schüler für zwei Wochen eine intensive Ferienfreizeit im Wilhelm-Kliewer-Haus in Hardt. Neben unterschiedlichen Freizeitaktivitäten gehörten Deutschunterricht und ein Theaterprogramm zum Pflichtprogramm. Das Projekt wurde als nicht erfolgreich eingestuft und wurde 2013 eingestellt. Die Probleme bestanden vor allem darin, dass einige Eltern ihre Kinder zwar zu den jeweiligen Camps angemeldet hatten, die Kinder dort aber nicht erschienen sind, da aufgrund der kostenlosen Teilnahme keine Verbindlichkeit wahrgenommen wurde. Darüber hinaus war ein zweiwöchiges Camp für viele Eltern (vor allem mit Migrationshintergrund) zu lang. Das Wochenende zwischen den beiden Campwochen hat zudem als Bruchstelle gewirkt, da einige Kinder in der zweiten Woche nicht mehr erschienen sind. In Zukunft sind wohl Tagesangebote sinnvoller. Inhaltlich war das Projekt ein Erfolg. Vor allem in Bezug auf die Stärkung des Selbstbewusstseins bei den Schülerinnen und Schülern konnte eine positive Resonanz festgestellt werden.

 

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Quartiersmanagement Rheydt
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