Rahmenplan Hochschulquartier mg+

In der Zeit vom 15.02.2019 bis zum 31.03.2019 haben Sie die Gelegenheit, uns hier Ihre Anregungen und Ideen zum Hochschulquartier in Mönchengladbach mitzuteilen. Sie haben dabei die Möglichkeit, Ihren Kommentar entweder zu einem vorgegebenen Thema (Nutzungen und Nutzer, Verbindungen und Mobilität oder Freiräume) oder in der Kategorie „Sonstiges“ zu einem Thema Ihrer Wahl abzugeben. Dazu klicken Sie einfach innerhalb des markierten Kartenausschnittes auf den betreffenden Bereich und fügen in dem sich öffnenden Formular Ihren Kommentar ein.

Die für diese Online-Beteiligung geltenden Regeln und Hinweise sind nachfolgend aufgeführt. Zusätzlich können sie auch hier heruntergeladen werden.  

Durch die Online-Beteiligung werden weitere hilfreiche Vorschläge, Hinweise, Kommentierungen und Meinungen für die Erstellung des Rahmenplans für das Hochschulquartier mg+ erwartet. Hier können aber auch Fragen gestellt oder Lob und Kritik geäußert werden. Wie in jeder Diskussion sind auch hier ein paar Spielregeln zu beachten. Es wird darauf geachtet, dass die Regeln eingehalten werden, daher ist es möglich, dass Beiträge oder Nutzerkonten wieder aus dem Forum herausgenommen oder gesperrt werden, wenn es zu schwerer oder wiederholter Missachtung der aufgeführten Regeln kommt. Wenn Sie Verstöße gegen die Regeln entdecken, können Sie gerne auch einen entsprechenden Hinweis per E-Mail an folgende Adresse geben:    

hochschulquartiermg+@scheuvens-wachten.de

 

Folgende Regeln gelten für diese Online-Beteiligung:

  • Respekt vor der Meinung anderer

Es gilt der alte Spruch: „Was Du nicht willst, was man Dir tue, das füg´ auch keinem anderen zu“. Auch wenn Ihnen eine andere Meinung nicht gefällt, behandeln Sie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Beteiligung so, wie Sie es sich für sich selber wünschen: respektvoll. Wenn Sie selber ernst genommen werden wollen, dann nehmen Sie auch die anderen ernst. Verletzen Sie nicht die Gefühle der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Adressaten der Stadt Mönchengladbach bzw. anderer Personen.

  • Fairness in der Diskussion

Würden Sie Ihren Beitrag auch persönlich in einer öffentlichen Veranstaltung vortragen oder Ihrem Gegenüber ins Gesicht sagen? Trägt Ihr Beitrag zu einer fairen Diskussion bei? Welche Argumente untermauern Ihren Beitrag? Fassen Sie sich kurz, unterlassen Sie Beleidigungen, Bedrohungen oder Schimpfwörter. Rassistische, sexistische oder pornographische sowie andere strafrechtlich relevante Äußerungen sind nicht erlaubt und werden umgehend aus dem Forum entfernt. 

  • Eindeutige Formulierungen

Ist Ihr Beitrag für alle verständlich? Die Gefahr von Missverständnissen ist gerade in der schriftlichen Kommunikation besonders hoch. Bleiben Sie eindeutig und vermeiden Sie doppeldeutige, zynische oder ironische Aussagen. So verhindern Sie am besten falsche Auslegungen.   

  • Beim Thema bleiben

In dieser Online-Beteiligung geht es um den Rahmenplan Hochschulquartier mg+. Bei themenverwandten Beiträgen stellen Sie bitte einen Bezug zum Gegenstand dieser Beteiligung her. Themenfremde Beiträge können leider nicht berücksichtigt werden. Werbung für Produkte oder wiederholte inhaltsgleiche Eingaben sind unzulässig. 

  • Kein Missbrauch der Anonymität

Sie können Ihren Beitrag nach der Registrierung unter Ihrem eigenen Namen, aber auch unter einem Phantasienamen oder einem Pseudonym abgeben. Wenn Sie unerkannt bleiben wollen, missbrauchen Sie bitte niemals diesen Schutz der Anonymität, um zum Beispiel eine andere reale Person vorzutäuschen oder in Misskredit zu bringen. Nicht erlaubt ist daher die Nutzung von Identitäten Dritter. Dies gilt insbesondere für in der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten, wie beispielsweise die Nutzung von Namen von Politikern, Sportlern, Schauspielern und anderer Personen.

  • Informationen auf ihre Richtigkeit prüfen

Stellen Sie immer sicher, dass alle Informationen, die Sie zur Verfügung stellen, wahr sind, ehe Sie einen Beitrag abschicken. Trennen Sie klar Ihre persönliche Meinung und Fragestellungen von Zitaten, der Darstellung von Fakten und allgemeinen Hintergrundinformationen. Das Streuen von Gerüchten ist unerwünscht.  

 

Weitere Hinweise

  • Weiterverwendung von Inhalten

Der Verlauf der Online-Beteiligung wird im Rahmen des weiteren Prozesses ausgewertet. Die Stadt Mönchengladbach behält sich vor, einzelne Meinungen auch außerhalb dieser Seite und in anderen Medien zu veröffentlichen. Die Moderation darf die Zuordnung von Beiträgen zu Themen verändern, falls zum Beispiel offensichtlich eine falsche Zuordnung vorliegt oder für das übersichtliche Darstellen von Beitragslisten Themen zusammengefasst werden. Die Regeln sowie die Arbeitsweise der Moderation können Sie während der aktiven Online-Phase als Beitrag unter „Sonstiges“ kommentieren.

  • Datenschutzerklärung

Zur Registrierung ist die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse erforderlich. Diese wird nicht veröffentlicht und nicht an Dritte weitergegeben! Sie dient ausschließlich dazu, in Konflikt- oder Zweifelsfällen mit Ihnen in Kontakt treten zu können.

Mit dem Absenden Ihres Beitrags erkennen Sie diese Regeln an.

Die Hochschule Niederrhein ist ein Zusammenschluss verschiedener Bildungsinstitutionen in den Städten Mönchengladbach und Krefeld. Sie wurde offiziell im Jahr 1971 gegründet. Seither befindet sich der Standort der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach zwischen den beiden Zentren Gladbach und Rheydt. Dort sind die Fachbereiche Oecotrophologie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungswesen sowie Wirtschaftswissenschaften untergebracht.

Im Hinblick auf den Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und den damit verbundenen Anforderungen an Bildungseinrichtungen und ihr räumliches Umfeld verfügt die Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach prinzipiell über einen idealen Standort, um ihre Rolle als wichtiger Stadtbaustein zu erfüllen. So handelt es sich um einen historisch gewachsenen Bildungsort, der, anders als peripher geplante Hochschulstandorte in Stadtrandlage, in eine städtische Struktur eingebettet ist. Diese Struktur ist in diesem Fall eine ganz besondere, da es sich um die Nahtstelle zwischen den beiden ehemals eigenständigen Zentren Gladbach und Rheydt handelt. Zudem liegt die Hochschule inmitten eines Freiraumkorridors zwischen dem unmittelbar westlich angrenzenden Dahler Stadtpark und dem Schloss Rheydt im Osten.

Derzeit sorgen jedoch noch einige Defizite dafür, dass der Standort der Hochschule in Mönchengladbach sein vorhandenes, hohes Potential nicht nutzen kann und folglich auch nicht die gewünschte Funktion als Bindeglied zwischen Gladbach und Rheydt erfüllen kann. So wird die Hochschule im städtischen Gefüge kaum wahrgenommen. Es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild oder ein Alleinstellungsmerkmal, das auf die Hochschule aufmerksam macht. Die einzelnen - architektonisch unterschiedlichen, teilweise denkmalgeschützten - Gebäude(komplexe) sind durch den Straßenraum, der durch ruhenden Verkehr dominiert wird, voneinander getrennt und stehen in keinem Bezug zueinander. Die vorhandenen Freiräume bieten kaum Aufenthaltsqualität. Insgesamt stellt sich der Bereich nicht als klassischer Campus mit studentischem Flair dar.

Das konkrete Plangebiet umfasst als engeren Betrachtungsraum das Gebiet zwischen der Hofstraße im Norden, der Breite Straße im Süden, der Schwalmstraße im Osten und der Bahntrasse Mönchengladbach-Rheydt sowie dem angrenzenden Stadtpark Dahl im Westen. Das so abgegrenzte Gebiet hat eine Fläche von ca. 62 ha. Mit den beiden in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Hauptverkehrsachsen Rheydter Straße (B 59 bzw. B 230) und Theodor-Heuss-Straße bzw. Gartenstraße durchqueren zwei wichtige, die beiden Zentren Gladbach und Rheydt verbindende Verkehrsachsen das Plangebiet.

Die Abgrenzung gewährleistet, dass nicht nur der eigentliche Hochschulstandort, sondern auch die angrenzenden Bereiche rund um die Kirche St. Josef, das Monforts Quartier und das Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums in die Betrachtungen eingeschlossen werden. So bietet sich die Möglichkeit ein umfassendes Konzept zur Aufwertung und Integration des Standortes und zur funktionalen Verknüpfung der Hochschule mit der unmittelbaren Umgebung zu entwickeln.

In dem Rahmenplan sollen ein Leitbild sowie Ziele zur Entwicklung des Quartiers definiert und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen und Maßnahmen aufgezeigt werden. Insbesondere die Handlungsfelder Stadtgestaltung, Mobilität und Bildungslandschaft (Kooperationen, hochschulaffine Nutzungen) gilt es zu bearbeiten. Dabei sollen in den einzelnen Handlungsfeldern u. a. die folgenden Aspekte betrachtet werden: 

Handlungsfeld Stadtgestaltung:

  • Wahrnehmung der Hochschule: Leitsystem, Licht, Gestaltung von Eingängen und Zufahrten, Kunst im öffentlichen Raum

  • Campusring (Hofstraße, Rheydter Straße, Breite Straße, Theodor-Heuss-Straße oder Südstraße)

  • Campusallee/Campusplatz im Bereich der Richard-Wagner-Straße

  • Campusboulevard an der Webschulstraße mit Aufenthaltsqualitäten und optischer Hervorhebung

  • Campusparks auf dem Gelände der Hochschule

  • Grün- und Fußwegeverbindungen, insbesondere zwischen den Hochschulgebäuden

  • Grünachse zwischen Dahl und Schloss Rheydt über das Hochschulgelände mit linearen und flächigen Elementen

  • Aufwertung vorhandener Grünflächen und Freiräume

Handlungsfeld Mobilität:

  • Campusallee, Campusplatz, Campusring und Campusboulevard (s. a. Handlungsfeld Stadtgestaltung)

  • Grün- und Fußwegeverbindungen (s. a. Handlungsfeld Stadtgestaltung)

  • Ordnung und Steuerung des ruhenden Verkehrs

  • Querung der Güterbahntrasse

  • Theodor-Heuss-Straße: Querungsmöglichkeiten und Gestaltung

  • Verbindung von Rheydt und Gladbach

  • Bahn-Haltepunkt

 Handlungsfeld Bildungslandschaft:

  • Aufenthaltsmöglichkeiten als informelle Lernorte

  • Bestehende Erweiterungs- bzw. Umbaupläne der Hochschule Niederrhein

  • Kooperation lokaler Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten, Schulen und Volkshochschule) mit der Hochschule

  • Entwicklung eines Forschungsareals

  • Studentenwohnungen

  • Hochschulaffine Nutzungen wie z. B. Gastronomie, Flächen für Kreative, Dienstleistungen

Der Rahmenplan Hochschulquartier wird gemeinsam mit dem externen Büro scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh aus Dortmund erstellt. Beteiligt sind auch das Büro scape Landschaftsarchitekten GmbH, die tetraeder.com gmbh und für das Thema Mobilität das Ingenieurbüro Runge IVP.

Im Wesentlichen gliedert sich der Rahmenplanprozess in drei Phasen:

Bestandsaufnahme und -analyse, Strategie und Konzeptentwicklung sowie Zusammenfassung in einer illustrierten Broschüre. Die Durchführung einer dialogorientierten Beteiligung ist dabei ein zentraler Baustein. Beabsichtigt ist die Durchführung von Bürgerveranstaltungen („Öffentliche Arenen“) und einer Internetbefragung sowohl im Zuge der Bestandsaufnahme und -analyse als auch bei der eigentlichen Konzeptentwicklung. Eine abschließende Präsentation ist ebenfalls vorgesehen. Im Vorfeld zur Bürgerbeteiligung werden Abstimmungsgespräche mit zentralen Akteuren im Quartier (sog. „Schlüsselpersonengespräche“) geführt. Die Studierenden sollen im Rahmen eines Workshops die Gelegenheit bekommen, ihre Belange einzubringen.

Insgesamt sollen drei Öffentliche Arenen in Form von Abendveranstaltungen angeboten werden. Die erste Öffentliche Arena ist für den 14. Februar 2019 vorgesehen. Im Anschluss daran soll auch die Internetbefragung beginnen. In der Phase der Konzeptentwicklung wird die zweite Öffentliche Arena voraussichtlich Ende Juni / Anfang Juli 2019 stattfinden. Die Internetbefragung wird wieder parallel dazu durchgeführt. Zum Abschluss des Rahmenplanprozesses Ende 2019 bzw. Anfang 2020 soll der fertige Rahmenplan der Öffentlichkeit im Rahmen der dritten Öffentlichen Arena präsentiert werden.

In den Sitzungen der Bezirksvertretungen Nord, Süd und Ost am 16. bzw. 17. Januar 2019 sowie im Planungs- und Bauausschuss am 22. Januar.2019 wurde der Rahmenplanprozess öffentlich vorgestellt. Die entsprechende Berichtsvorlage ist hier zu finden.

 Frau Fischer

Tel.: (02161) 25 - 8598, Zimmer 3042

Stadtstrukturelle Einordnung des Betrachtungsraumes „Hochschulquartier“
Luftbild mit den Grenzen des Betrachtungsraumes „Hochschulquartier“