Corona-Hilfen für KünstlerInnen und Kultureinrichtungen

Die Absagen von Veranstaltungen wegen des Corona-Virus' treffen die Menschen, die in Kulturbetrieben arbeiten, aber vor allem die, die freiberuflich tätig sind, besonders hart. Als erste Handreichung sollen die nachfolgenden Informationen Künstlerinnen und Künstler und Selbstständigen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft dienen.

Alle Angaben in diesem Beitrag - mit Ausnahme der "Informationen für KulturveranstalterInnen mit vom Kulturbüro geförderten Projekten" - sind nicht rechtsverbindlich.

Wir aktualisieren diese Seite regelmäßig, um Sie über neue Entwicklungen zu informieren. Außerdem sammeln wir Informationen und Anlaufstellen für Betroffene, um Hilfestellungen in dieser Zeit zu geben. Hinweise zu weiteren Informationsquellen nehmen wir gerne hier auf.

Aktualisierung 14.05.
Das bereits erschöpfte Sonderförderprogramm für KünstlerInnen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft ist um 27 Millionen Euro aufgestockt worden. Neue Infos, die sowohl das KünstlerInnen-Sonderprogramm als auch das Solo-Selbstständigen-Programm des Bundes betreffen hier unter "Soforthilfen".

Aktualisierung 07.05.
- Einrichtung eines Bundes-Sofortprogramm „Neustart“ für kleinere und mittlere Kultureinrichtungen (Infos unter "Soforthilfen")

Aktualisierung 09.04.
- Das am 20. März als Überbrückungshilfe angelaufene Sonderförderprogramm  für KünstlerInnen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Höhe von 5 Mio. Euro ist inzwischen ausgeschöpft. An einer Folgelösung wird derzeit gearbeitet. Unterstützungsmöglichkeiten sind weiterhin durch Programme von Bund und Ländern gegeben.

- Handreichung für Spielstätten der LiveMusikKommission - Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.

 

Kontakt:
Stabsstelle IV/NK - Netzwerkarbeit und Konzeption
Dr. Thomas Hoeps
Tel. 0 21 61 – 255 36 08
Fax 0 21 61 - 255 36 09

thomas.hoeps@moenchengladbach.de

Dienstzeiten: mo & fr. 8 – 12 Uhr, do 8 – 17 Uhr

Bundes-Sofortprogramm „Neustart“ für kleinere Kultureinrichtungen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt insgesamt zehn Millionen Euro für das Sofortprogramm „Neustart“ zur Verfügung, um kleinere und mittlere Kultureinrichtungen beim Start nach der behördlichen pandemiebedingten Schließung zu unterstützen. Antragsberechtigt sind nicht-gewerbliche, gemeinnützige, staatliche und kommunale Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen, soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser, Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten, die coronabedingt geschlossen wurden.
Finanziert werden u. a. Investitionen in den Umbau oder zur Ausstattung von Schutzvorrichtungen, Beschaffung von Reinigungs-und Infektionsschutzausstattung, Maßnahmen zur Optimierung der Besuchersteuerung, aber auch die Einführung bzw. Anpassung digitaler Vermittlungsformate sowie die Anschaffung Corona-bezogen notwendiger Technikausstattungen.
Für die Maßnahmen sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Kultureinrichtung vorgesehen. In der Regel sollen mindestens 10% an Eigen- und/oder Drittmitteln eingebracht werden. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt rückwirkend.
Anträge können seit 6. Mai 2020 online auf der Webseite des Bundesverbands Soziokultur www.soziokultur.de gestellt werden.
Achtung: Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Das Verfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden, spätestens jedoch am 15.10.2020.
Detaillierte Informationen gibt es hier: Förderprogramm Neustart

 

Soforthilfe von bis zu 2.000 Euro für hauptberufliche KünstlerInnen
Pressemitteilung vom 20.03.2020
Weitere Informationen

Aktualisierung vom 14.05.20: Nachdem das am 20. März als Überbrückungshilfe angelaufene Sonderförderprogramm für KünstlerInnen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Höhe von 5 Mio. Euro bereits Anfang April ausgeschöpft war, ist der Etat jetzt um 27 Millionen Euro erhöht worden, um die bereits eingegangenen (!) und die Kriterien erfüllenden Anträge positiv mit einer Pauschale von 2.000 Euro bescheiden zu können. NEUANTRÄGE sind nicht möglich. Auch wer bereits im März und April Geld aus der NRW-Soforthilfe oder Grundsicherung (ALGII) erhalten hat, wird hier nicht mehr berücksichtigt. Mehr Infos hier: Pressemitteilung vom 12.05.20

Aktualisierung vom 2.4.20.: Spezielle Information für Bildende Künstlerinnen und Künstler durch die Bezirksregierung Düsseldorf: "Viele bildende Künstlerinnen und Künstler haben in den ersten Tagen des Soforthilfeprogramms zurecht beklagt, dass ein Nachweis über einen Verdienstausfall für sie unmöglich ist, weil in der Regel ausfallende Verkaufsausstellung (z.B. Vernissagen, Versteigerungen u.ä.)  der Grund dafür sind. Wir haben deshalb nachgesteuert. Für jede nachgewiesene ausgefallene Veranstaltung zahlt das Land pauschal 300 € bis zu der im Programm vorgesehenen Grenze von 2000 € pro Person."

Sofortmaßnahmen des Bundes für Kleinunternehmer/Solo-Selbständige:

Aktualisierung vom 14.05.: Nach dem Willen der Bundesregierung darf die Soforthilfe nur für laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen verwendet werden und nicht für den Lebensunterhalt. Damit Solo-Selbstständigen, die im März und April keinen Antrag auf Grundsicherung gestellt haben, daraus kein Nachteil entsteht, gewährt die Landesregierung ihnen für diese Monate einen indirekten Zuschuss von insgesamt 2.000 Euro. Mehr Infos hier: Pressemitteilung vom 12.05.20

Solo-Selbstständige, Kleinbetriebe, Freiberufler und Gründer können ab Freitag, 27. März 2020, die Corona-Soforthilfe des Bundes beantragen. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online. Das Programm sieht direkte Zuschüsse für drei Monate in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm zusätzlich auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro.
Achtung: Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sind nur antragsberechtigt, wenn sie mit ihrer selbstständigen Tätigkeit das Haupteinkommen erzielen. Alle weiteren Informationen zu den Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, sowie den Antrag gibt es ab 27. März hier

Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaberinnen und Inhaber eines GVL-Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Betroffene wenden sich zur Beantragung bitte direkt an die GVL.
Zuwendungsrichtlinien der GVL

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) stellt 50.000 Euro zur solidarischen Unterstützung von durch die Corona-Krise in Not geratenen Theaterschaffenden mit Wohnsitz und Arbeitsort in Deutschland zur Verfügung. Das gilt auch für Theaterschaffende, die nicht Mitglied der GDBA sind.
Pressemitteilung: Corona – Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger leistet Sofortnothilfe vom 19.03.2020

Ob vom Auftraggeber Ausfallhonorare gezahlt werden, hängt von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Auch mündliche oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Bei dem Abschluss neuer Verträge sollte darauf geachtet werden, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Sind für ein Projekt bereits Teilleistungen erbracht, besteht zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar.

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Quarantäne
Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über den Landschaftsverband Rheinland (LVR) eine Entschädigung beantragen. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung übernimmt das entschädigungspflichtige Land (§ 57 IfSG). Wer nicht der Versicherungspflicht unterliegt, kann eine Erstattung der Aufwendungen dafür beantragen (§ 58 IfSG). Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei dem zuständigen Landschaftsverband zu stellen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemeldung "Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist" vom 10.03.2020

Zahlung von Beiträgen zu Sozialversicherung
Künstler und Publizisten, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, sollten eine Änderungsmitteilung darüber machen, wenn sich ihr Arbeitseinkommen deutlich ändert, um die fälligen Beitragszahlungen anzupassen.
Formular der KSK zur Änderung des Arbeitseinkommens
Youtube-Video "Künstlersozialkasse - 3 Tipps, um Geld zu sparen"

Aussetzung und Herabsetzung von Steuerzahlungen
Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt auf.
Finanzamt Mönchengladbach https://www.finanzverwaltung.nrw.de/de/eckdaten/kontaktdaten-monchengladbach

Arbeitslosengeld II / Grundsicherung
Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung: Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, erhält SGB-II-Leistungen (u.a. ALG II). Erst nach dem Ablauf von sechs Monaten gelten wieder die üblichen Vorschriften. Auch Folgeanträge werden unbürokratisch für sechs Monate weiterbewilligt. Außerdem werden die Ausgaben für Wohnung und Heizung in den ersten sechs Monaten des Leistungsbezugs in tatsächlicher Höhe anerkannt. Niemand, der zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Grundsicherung stellt, soll deswegen umziehen müssen.

Quelle: Bundesregierung - Hilfen für Künstler und Kreative

Informationen des JobCenters Mönchengladbach und Kontaktmöglichkeiten https://www.jobcenter-mg.de/?location=start

Aktualisierung vom 2.4.20.: Die Bundesagentur für Arbeit hat Informationen zur Grundsicherung zusammengestellt. Vom 01.03.2020 his zum 30.06.2020 gelten die Regeln zum Sozialpakt. D.h. es muss nicht zuerst das eigene Ersparte verbraucht werden, sondern das Vermögen bleibt unangetastet. Es sei denn eine besondere Höchstgrenze, die leider nicht benannt wird, wird überschritten. Die tatsächlichen Kosten für Miete und Heizung werden anerkannt. Niemand muss in der Zeit umziehen, weil seine Mietkosten die ansonsten geltenden Grenzen überschreiten. Die Selbständigkeit bleibt erhalten, d.h. die Betreffenden müssen nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Regelungen gelten auch für Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie in Kurzarbeit sind. Die Bundesagentur für Arbeit hat eine Hotline für Nachfragen eingerichtet und FAQs erstellt. Nähere Infos finden Sie hier.

Kurzarbeitergeld
Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin können Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, mindestens 10% der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu halten. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.

Zinssubventionierte Liquiditätsdarlehen
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den Programmen der KfW nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten.
KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor, um Unternehmen zu schützen, die infolge der Corona-Epidemie in eine finanzielle Schieflage geraten.
Pressemitteilungen vom 16.03.2020

Präambel:
Corona-Virus und seine Folgen: Informationen für Kulturveranstalterinnen und –veranstalter in Mönchengladbach über die Kulturförderung des Kulturbüros für laufende Projekte

Die Stadt hat auf Veranlassung des Landes zur Verhinderung der Weiterverbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen, die nicht aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, zunächst bis einschließlich 19. April, anschließend bis zum 04.05.2020 untersagt.

Dies wird bei Projektträgerinnen und Projektträgern und Institutionen gegebenenfalls zu finanziellen Engpässen führen. Wir haben für die von dieser Regelung betroffenen geförderten Institutionen oder Veranstaltungen Vorsorge getroffen.

Förderungen für das Jahr 2020, die vom Kulturbüro vor dem 27.3.2020 beschieden wurden, werden nicht grundsätzlich zurückgefordert.

Wir schließen uns außerdem zur Stärkung der Kunstschaffenden der Regelung des Landes NRW zu Ausfallhonoraren an (vgl. Anlage1). 

Detaillierte Regelungen für Projektzuschussempfängerinnen und -empfänger

Grundsätzlich gilt für alle Antragstellerinnen und Antragssteller, die für 2020 bis zum Stichtag 27.3.2020 vom Kulturbüro bereits einen Bescheid über Kulturförderung erhalten haben, folgende Regelung:

Bitte prüfen Sie, ob Sie die Veranstaltung innerhalb des Jahres 2020 verschieben oder, soweit möglich und wirtschaftlich, Auffangkonzepte (z.B. Streaming-Angebote) für temporäre Veranstaltungen erarbeiten können.

Sollten Sie ein solches Konzept haben oder eine Verschiebung anstreben, stimmen Sie sich bitte mit dem Kulturbüro ab. Gleiches gilt, wenn sie eine Verschiebung nicht für möglich halten.

Die folgenden Regelungen greifen erst nach einer solchen Abstimmung!

Es gilt das Prinzip der Einzelfallprüfung. Wichtig ist insbesondere, dass Sie belegen können, dass die Absage Ihrer Veranstaltung durch Absagen Dritter beziehungsweise durch die Verfügungen der Stadt zum Umgang mit Veranstaltungen zu begründen ist.

Sollte eine Verschiebung der Veranstaltung möglich sein, sollen die dafür benötigten Mittel möglichst noch im Jahr 2020 verausgabt werden. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, die vorab mit dem Kulturbüro zu vereinbaren sind.

Sofern eine Verschiebung nicht möglich ist, sind Sie verpflichtet, die Ausfallkosten so gering wie möglich zu halten (Schadensminderungspflicht). Insbesondere sind keine neuen Kosten zu verursachen. Die bereits entstandenen Kosten sind nachzuweisen. Anerkannt werden können z.B. Reisekosten, Hotelkosten und Mieten für Veranstaltungsräume. In Zweifelsfällen stimmen Sie sich bitte mit dem Kulturbüro ab.

Ausfallhonorare können in einer Höhe von bis zu 60 % im Einzelfall bis zu 67% des ursprünglich vereinbarten Künstlerhonorars anerkannt werden. Damit schließen wir uns der Regelung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Runderlass vom 23. März 2020; vgl. Anlage 1) an.

 

Anlage 1:
Runderlass des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vom 23.März 2020

Anlage 2:
Schaubild zur Verfahrensweise

Alle aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus in Mönchengladbach finden Sie hier.

Der Deutsche Kulturrat informiert aktuell und regelmäßig in Newslettern und Pressemitteilungen über Neuerungen, und zwar über die "Coronaseite" hier und den Newsletter kann man hier bestellen.

Informationen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes gibt es hier.

Das Amt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien hat die Maßnahmen des Bundes für die Kultur- und Kreativwirtschaft sowie für geförderte Einrichtungen und Projekte übersichtlich hier zusammengestellt. Der Überblick wird kontinuierlich aktualisiert.

Aktuelle Corona-Informationen für die Mönchengladbacher Wirtschaft bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hier und speziell für die Kreativwirtschaft auch hier.

Empfehlenswert ist das mit Schwarmintelligenz erstellte und stetig aktualisierte Pad des Bundesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland e.V. "Kreative Deutschland", auf dem Soforthilfen und Unterstützungsangebote nach Themen und Bundesländern geordnet und gesammelt werden: hier.

Informationen aus verschiedenen künstlerischen Sparten:

Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender des Verbandes für Schriftstellerinnen Schriftsteller (ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft)

Aktuelle Informationen der GEMA

Informationen des Bundesverbands Schauspiel für Bühnenkünstler

Informationsschrift des Performing Arts Programm zum Ausfall einer vereinbarten Aufführung

Informationen der deutschen Orchestervereinigung

Hotline für bildende Künstlerinnen und Künstler: Einen Überblick speziell für bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Zuge der Covid-19-Krise Fragen zu ihrer arbeitsrechtlichen Situation haben, stellt das Landesbüro für Bildende Kunst (LaBK) zur Verfügung. Zusätzlich hat das Landesbüro eine Telefonhotline eingerichtet. Alle Infos dazu hier.

Handreichung für Spielstätten

Nothilfefonds der Orchesterstiftung

Kulturbüro Mönchengladbach


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