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Corona - Aktuelle Förderprogramme Kultur

Die Absagen von Veranstaltungen wegen des Corona-Virus' treffen die Menschen, die in Kulturbetrieben arbeiten, aber vor allem die, die freiberuflich tätig sind, besonders hart. Als erste Handreichung sollen die nachfolgenden Informationen den Künstler*innen und Selbstständigen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft dienen.

Alle Angaben in diesem Beitrag sind nicht rechtsverbindlich.

Wir aktualisieren diese Seite regelmäßig, um Sie über neue Entwicklungen zu informieren. Hinweise nehmen wir gerne hier auf.

Stand: 13.01.2022 | Aktualisierung im Bereich  Neustart Kultur

Kontakt:
Kulturbüro
Tel. 02161 25-53612

kulturbuero@moenchengladbach.de

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Für mehr Sicherheit bei der Planung von Kulturveranstaltungen in Zeiten der Corona-Pandemie beschloss das Bundeskabinett am 26. Mai 2021 einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Dieser ergänzt die bestehenden Bundesprogramme „NEUSTART KULTUR" und die „Überbrückungshilfe III" (insb. Neustarthilfe für Solo-Selbstständige).

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen besteht aus zwei Modulen: kleinere und mittelgroße Veranstaltungen erhalten einen Zuschuss auf ihre Ticketeinnahmen, damit sie auch mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden können. Größere Veranstaltungen erhalten eine Absicherung gegen Corona-bedingte Absagen.

Eine Wirtschaftlichkeitshilfe gewährleistet, dass Veranstaltungen auch dann durchgeführt werden können, wenn aus Gründen des Infektionsschutzes mindestens 20% weniger Besucher*innen zugelassen sind und somit weniger Tickets verkauft werden können. Dabei ist unerheblich, ob die Kapazitätsreduktion aufgrund rechtlich zwingender oder aufgrund freiwilliger Beschränkungen aufgrund eines Hygienekonzepts entstehen. Deshalb gibt es einen Zuschuss auf die Einnahmen aus Ticketverkäufen, um die Finanzierungslücke solcher Veranstaltungen zu schließen. Konkret startet diese am 1. Juli 2021 und unterstützt Veranstaltungen mit bis zu 500 möglichen Teilnehmenden (bzw. ab 1. August mit bis zu 2.000 Teilnehmenden), die pandemiebedingt nur mit reduzierter Teilnehmerzahl stattfinden können. Sie verdoppelt (bzw. verdreifacht bei besonders strengen Auflagen) die Einnahmen aus den ersten 1.000 Tickets, bis die Kosten einer Veranstaltung gedeckt sind.

Eine Ausfallabsicherung soll Veranstalterinnen und Veranstaltern zudem Planungssicherheit für größere Kulturveranstaltungen geben. Deshalb übernimmt der Sonderfonds für förderfähige Veranstaltungen im Falle Corona-bedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen den größten Teil der Ausfallkosten.

NEU: Der Sonderfonds eröffnet eine neue befristete Absageoption. Kulturveranstaltungen, die im Zeitraum vom 18.11.2021 bis 28.02.2022 stattfinden sollten, können bis zum 31.01.2022 freiwillig abgesagt werden. Dies gilt unabhängig von der Verordnungslage in den jeweiligen Bundesländern und für Veranstaltungen aller Größen (also sowohl in der „integrierten Ausfallabsicherung“ für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 möglichen Teilnehmern und in der „Ausfallabsicherung“ für Veranstaltungen mit mehr als 2.000 möglichen Teilnehmern). Auch Verschiebungen sind möglich. Wichtig: Die freiwillige Absage muss bis zum 31.01.2022 erfolgen!

Für beide Module müssen Veranstaltungen spätestens am Tag vor der geplanten Durchführung registriert werden.

Die Antragsplattform für Registrierungen von Kulturveranstaltungen ist seit dem 15.06.2021 freigeschaltet.


Welche Veranstaltungen werden gefördert?

Förderfähig sind ausschließlich Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Kleinkunst, Varieté, Lesungen, Performing Arts, Medienvorführungen und künstlerische und kulturelle Ausstellungen. Wichtig ist, dass die Veranstaltung in Deutschland stattfindet und Eintrittskarten verkauft.


Wer kann Fördergelder beantragen?

Veranstalterinnen und Veranstalter von Kulturveranstaltungen. Veranstalter*in ist, wer das wirtschaftliche und organisatorische Risiko einer Veranstaltung trägt. Veranstalter*innen  in öffentlicher Trägerschaft sind ebenfalls antragsberechtigt, können jedoch nur die Wirtschaftlichkeitshilfe beantragen.


Weitere Infos für Veranstalter*innen

Es wurde die Service-Hotline 0800 6648430 zum Sonderfonds des Bundes eingerichtet, die Sie bei weiteren Fragen nutzen können.

Zusammenfassende Informationen bietet die Präsentation des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW) zum Sonderfonds für Kulturveranstaltungen aus dem Austauschgespräch beim Städtetag NRW am 03. September 2021.

Weitere Informationen sind auf der Website des Sonderfonds aufgeführt.

Bundesprogramm „NEUSTART KULTUR“ für Künstler*innen und Kultureinrichtungen/-initiativen

1) Stipendien für bildende Künstler*innen und kunstvermittelnde Initiativen/Einrichtungen

a) Sonderförderprogramm Stipendien 2. Auflage

Für die zweite Auflage des Sonderförderprogramm Stipendien der Stiftung Kunstfonds können sich Bildende Künstler*innen, die solo-selbstständig und im Hauptberuf freischaffend tätig sind, dauerhaft in Deutschland leben und nicht immatrikuliert sind, bewerben. Das Halbjahresstipendium in Höhe von 9.000 Euro wird vom 1.5.2022 bis zum 31.10.2022 ausbezahlt – Der Förderzeitraum ist nicht verschiebbar.

Bewerbungszeitraum: 1. Dezember 2021, 9:00 Uhr bis 31. Januar 2022, 24:00 Uhr
Die Fördergrundsätze , FAQs sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung Kunstfonds.

 

b) Kickstarter-Zuschuss für Absolventinnen und Absolventen von Kunsthochschulen

Mit bis zu 5,1 Millionen Euro fördert die BKM das Sonderprogramm der Stiftung Kunstfonds und der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen. Gefördert werden Absolvent*innen, die in den Jahren 2019, 2020 oder 2021 einen Abschluss im Bereich der freien bildenden Kunst erfolgreich an einer staatlichen Kunsthochschule bestanden haben. Mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von je 7.000 Euro soll ihr Start als freischaffende bildende Künstler*innen unterstützt werden.

Die Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren laufen direkt über die jeweiligen Kunsthochschulen, allein die Abwicklung der Förderungen übernimmt der Kunstfonds. Bei Fragen zur Vergabe müssen sich Interessierte direkt an ihre Hochschule wenden.

Weitere Informationen und Fördergrundsätze sind unter kunstfonds.de zu finden.

 

c) Neustart für Bildende Künstler*innen

Das Förderprogramm des BBK-Bundesverbandes und des Deutschen Künstlerbundes gliedert sich in vier Module: A, B, C (umgesetzt vom BBK) und D (umgesetzt vom Deutschen Künstlerbund). In den Modulen A und B ist die Ausschreibung bereits abgelaufen.

Modul C (Innovative Kunstprojekte) – 3. Ausschreibung:

  • Fördersumme: bis zu 15.000 EUR
  • Bewerbungszeitraum: 3. Januar 2022 bis 20. Februar 2022
  • Projektzeitraum: 23. Mai 2022 bis 18. Dezember 2022
  • Weitere Informationen finden sich auf der Website des BBK Bundesverbandes finden sich weiterführende Informationen.

Modul D (Digitale Vermittlungsformate) – 3. Ausschreibung:

  • Fördersumme: 6.000 Euro
  • Bewerbungszeitraum: Voraussichtlich Ende des Jahres 2021
  • Förderzeitraum: 01.04.2022 bis zum 31.08.2022
  • Weitere Informationen finden sich auf der Website des Deutschen Künstlerbundes.

 

d) Abgeschlossene Förderprogramme in dem Bereich Bildende Künste
  • Sonderförderprogramm 2020/21 (Stiftung Kulturfonds):
    • Stipendium für bildende Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren
    • Stipendium für bildende Künstler*innen (1.Auflage)
    • Projektförderung für kunstvermittelnde Akteur*innen
  • Förderung internationaler Ausstellungsprojekte (Institut für Auslandbeziehungen (ifa))
  • „Auf geht’s!“ (MKW für freischaffende, professionell arbeitende Künstler*innen aller Sparten aus NRW)
  • Förderung für Ausstellungsprojekte und die Kultur- und Vermittlungsarbeit der Kunstvereine (Stiftung Kulturfonds)
  • Sonderstipendium INITIAL (Akademie der Künste)

2) Stipendien für Musiker*innen

a) Künstler*innenförderung der Initiative Musik

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler:innen und Bands und Autor:innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing, Tour sowie Proben für Studioproduktion und Konzerte. Dank NEUSTART KULTUR bietet die Initiative Musik aktuell für Künstler*innen und ihre professionellen Partnerunternehmen besondere Konditionen an.

Bewerbungszeitraum 56. Förderrunde:3. – 19.  Januar 2022

Programmbeschreibung, Fördergrundsätze sowie weitere Informationen finden sich auf der Website der Initiative Musik.

b) IMPULS – Das neue Förderprogramm für Amateurmusik in ländlichen Räumen

Das Förderprogramm IMPULS wird vom Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO) abgewickelt und soll Amateurmusiker*innen im ländlichen Raum Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhter Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werden und Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten.

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Antragsberechtigt sind: Amateurmusikensembles aus dt. Kommunen von max. 20.000 Einwohner*innen mit regelmäßiger Aktivität in den letzten Jahren. Pro Antragsteller*in wird maximal ein Antrag aus diesem Programm bewilligt.
  • Bewerbungszeitraum: Ab dem 15. Januar 2022 können laufend Anträge eingereicht werden. Für die Bearbeitung der Anträge ist ab 2022 das Eingangsdatum entscheidend.

Am 18. Januar und 3. Februar 2022 von 17:30 bis 18:30 Uhr finden digitale Infoveranstaltungen statt, bei denen Sie alle Informationen rund um das Förderprogramm IMPULS erhalten und Ihre eigenen Fragen stellen können. 

Infos zur Antragsstellung und weiteren Details rund um das Förderprogramm IMPULS erhalten Sie auf der Website des Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V..

 

c) Abgeschlossene Förderprogramme im Bereich Musik

  • Stipendienprogramm Klassik (Deutscher Musikrat)
  • Förderung von Musikclubs, -festivals und Livemusik-Veranstaltern (Initiative Musik)
  • die Förderung pandemiebedingter Investitionen von Musikaufführungsstätten, Musikclubs und Festivals (GEMA)
  • Reload (Kulturstiftung des Bundes)
  • Förderprogramm für Experimentelle Musik (Musikfonds e.V.)
  • Neustart Amateurbetrieb (Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.)
  • Förderung digitaler Strukturen im stationären Musikfachhandel (Deutscher Musikrat in Kooperation mit der SOMM – Society Of Music Merchants e.V.)
  • Hilfen für Musik- und Theaterverlage (Bundesverwaltungsamt)
  • Programm zur Erhaltung und Stärkung der Musikinfrastruktur (Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals) (Initiative Musik)
  • Förderprogramm für kleinere und mittlere Musikbühnen (Initiative Musik)
  • Erhalt und Stärkung der musikalischen Infrastruktur in Deutschland für Kleinst-, Eintages- und "Umsonst & Draußen"- Musikfestivals (Initiative Musik)
  • Sonderstipendium INITIAL (Akademie der Künste)
  • Förderung für Ensembles und Bands der aktuellen Musik (FEB-I/ FEB-II) (Musikfonds e.V.)
  • Förderung freier Musikensembles und Nachwuchsensembles (Deutscher Musikrat)
  • Förderung von Musiker*innen und Musikautor*innen (Initiative Musik)

3) Stipendien für Darstellende Künstler*innen

a) Hilfen für Veranstalterinnen und Veranstalter im Bereich „Wort, Varieté und Kleinkunst“

Der Bund unterstützt im Rahmen von NEUSTART KULTUR Veranstalter*innen von Live-Kulturveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen im Bereich „Wort, Varieté und Kleinkunst“ mit insgesamt bis zu 40 Millionen Euro. Das Förderprogramm richtet sich an Veranstalterinnen und Veranstalter von Live- Kulturveranstaltungen ohne eigene Spielstätte. Umgesetzt wird das Programm von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft, auf deren Website die Fördergrundsätze und weitere Informationen eingesehen werden können. Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft bietet auch eine telefonische Beratung zur Antragsstellung an.

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Fördersumme: bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben, mindestens 10.000 EUR
  • Projektzeitraum: bis zum 31. Dezember 2022
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

Die Antragsstellung ist bis zum 31. Dezember 2021 möglich.

 

b) #TakeHeart des Fonds für Darstellende Künste

Mit #TakeHeart setzt der Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – seine umfassenden Fördermaßnahmen fort.

Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen.

Das Förderprogramm #TakeHeart umfasst folgende Teilprogramme:

  • Rechercheförderung
    • Gefördert werden ergebnisoffene künstlerische Recherchen und konzeptionelle Entwicklungen künstlerischer Vorhaben, aber auch Vorhaben, die der künstlerischen Fort- und Weiterbildung sowie Qualifizierung dienen.
    • Bewerbungsfristen:  01.02.2022 (2. Antragsrunde), 01.06.2022 (3. Antragsrunde).
  • Residenzförderung
    • Gefördert werden ergebnisoffene Vorhaben wie Recherchen, Labore und Konzeptentwicklungen, auch für den Bereich Digitalität und Darstellende Kunst, sowie alle Tätigkeiten, die auf die Weiterentwicklung der künstlerischen Arbeit ausgerichtet sind und in einer Residenz an bzw. in Verbindung zu einem der auf der Website des Fonds entsprechend gelisteten Residenzort stattfinden.
    • Bewerbungsfristen: 01.02.2022 (2. Antragsrunde), 01.06.2022 (3. Antragsrunde) sowie (für Antragstellende auf eine Residenz bei einem Mitglied des Bündnis internationaler Produktionshäuser) auch der 01.06.2022.
  • Prozessförderung
    • Befördert werden format- und ergebnisoffene künstlerische (auch digitale) Arbeitsprozesse für projektbezogene Gruppen, Kollektive und Ensembles der frei produzierenden Darstellenden Künste.
    • Bewerbungsfristen: 15.03.2022 (2. Antragsrunde)
  • Wiederaufnahmeförderung
    • Pandemiemaßnahmengerechte Wiederaufnahmen bzw. künstlerische oder formale Umarbeitungen von Produktionen der Freien Darstellenden Künste, die bereits eine Premiere oder öffentliche Präsentation, auch digitaler Art, hatten. Dies gilt insbesondere für Aufführungssituationen an theaterfernen Orten, im öffentlichen oder digitalen Raum, in sozialräumlichen, urbanen wie ruralen Kontexten.
    • Bewerbungsfristen: 01.03.2022 (2. Antragsrunde)
  • Netzwerk- und Strukturförderung
    • Befördert werden (auch digitale) Kooperationsvorhaben, die bundesländerübergreifend realisiert werden und die mindestens eine Diskussionsveranstaltung, einen Kongress, einen fachspezifischen Austausch oder eine größere Informationsveranstaltung beinhalten.
    • Bewerbungsfristen:  15.02.2022 (2. Antragsrunde)
  • Konzeptionsförderung
    • Gefördert werden dreijährige Konzeptionen, mit entweder drei Neuproduktionen oder zwei Neuproduktionen und einem strategisch-organisatorischen Vorhaben. Alle Produktionen des Konzeptionsvorhabens müssen einschließlich der Premiere mit mindestens fünf (auch digitalen) Aufführungen in Deutschland realisiert werden.
    • Bewerbungsfrist: Bereits ausgelaufen

Weitere Informationen zu #TakeHeart, insb. zu den Projektzeiträumen, sind auf der Programmseite des Fonds Darstellende Künste einsehbar.

 

c)Abgeschlossene Förderprogramme im Bereich Darstellende Künste

  • #takeCare (Fonds Darstellende Künste)
  • #TakeThat mit Ausnahme des #TakeAction | Semiprofessionelle Ensembles und Freilichtbühnen (Fonds Darstellende Künste)
  • Förderung von Privattheatern (Deutscher Bühnenverein)
  • Reload (Kulturstiftung des Bundes)
  • Sonderstipendium INITIAL (Akademie der Künste)
  • Theater in Bewegung (INTHEGA)
  • Junges Publikum (ASSITEJ e.V.)
  • NEUSTART KULTUR – Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft)

4) Förderungen im Bereich Tanz

a) DIS-TANZ-IMPLUS

DIS-TANZ-IMPLUS ist Teil des Förderprogramms DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland e.V.. DIS-TANZ-IMPULS richtet sich an Tanzschulen und kulturelle Einrichtungen mit Schwerpunkt auf tanzpädagogischem Angebot.

Gegenstand der Förderung sind Maßnahmen, die den Erhalt und den Weiterbetrieb der Tanzschule / der kulturellen Einrichtung mit Tanzschwerpunkt in der Corona-Pandemie unterstützen. Im Fokus dieser vierten Antragsrunde stehen Projekte, die der Tanzschule durch neue tanzpädagogische Angebote, Workshopformate und Projektarbeit den Kundenerhalt und die Neukundenakquise erleichtern und ermöglichen.

Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Antragsberechtigt sind: Tanzschulen und kulturelle Einrichtungen für den Bereich der Tanzpädagogik, juristische und natürliche Personen.
  • Fördersummen, die beantragt werden können: i.d.R. mind. 10.000€ bis max. 20.000€
  • Ausschreibungszeitraum der vierten und letzten Ausschreibungsrunde:17. Januar 2022 bis 14. Februar 2022
  • Förderzeitraum: 1. Mai 2022 bis 31. Dezember 2022

Auf der Website des Förderprogramms stehen FAQs zum Programm bereit.

 

b) DIS-TANZ-START

Das Förderprogramm DIS-TANZ-START des Dachverband Tanz Deutschland richtet sich an Berufseinsteiger*innen im Bereich Tanz. Mit dem Förderprogramm soll Tänzer*innen nach ihrer Ausbildung der Anschluss an die professionelle Tanzszene in Deutschland ermöglicht werden. Formale und non-formale Ausbildungswege können gleichermaßen anerkannt werden. Ziel ist, möglichst vielen ein erstes Engagement bei Ensembles der Stadt-, Staats- und Landestheater sowie bei etablierten Compagnien der freien Tanzszene zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Weiterbildungs- und Austauschveranstaltungen angeboten.

Weitere Informationen zu Zielgruppen des Programms, Fördergrundsätzen und FAQs sind auf der Website des Förderprogramms DIS-TANZ-START einsehbar.

Es gibt keine Antragsfrist – Die Anträge können fortlaufend eingereicht werden.

 

c) Abgeschlossene Förderprogramme im Bereich Tanz

  • NPN-STEPPING OUT (1.-4.Vergaberunde) (Joint Adventures – Nationales Performance Netz)
  • TANZPAKT RECONNECT (DIEHL+RITTER)
  • DIS-TANZEN (Dachverband Tanz Deutschland e.V.)

5) Neustart-Förderung für Soziokulturelle Projekte

a) Abgeschlossene Förderprogramme im Bereich Soziokulturelle Projekte

  • Ta1: Netzwerke + Neue Schnittstellen (Fonds Soziokultur)
  • Ta2: Young Experts + Ko-Produktion (Fonds Soziokultur)
  • Ta3: Projektförderung Diversität + Inklusion + Vielfalt (Fonds Soziokultur)
  • Ta4: Projektförderung Digitalität und Soziokultur (Fonds Soziokultur)
  • Profil: Soziokultur (Fonds Soziokultur)

7) Spartenübergreifend

a) Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften

Die BKM stellt insgesamt rund 90 Millionen Euro für ein Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Das Stipendienprogramm richtet sich konkret an die Berechtigten der GEMA (bereits beendet), der GVL (bereits beendet), der VG Bild-Kunst (bereits beendet) und der VG Wort (Bewerbungen weiterhin möglich).

Das Programm der VG Wort richtet sich an freiberufliche, professionell tätige und arbeitnehmerähnliche Autorinnen und Autoren, die nach § 12a TVG mit Hauptwohnsitz in Deutschland, die Wahrnehmungsberechtigte der Berufsgruppe 1 und/oder (mit Einschränkungen) der Berufsgruppe 2 sind und im Jahr 2020 ein maximales Einkommen von EUR 60.000,- erzielt haben.

Bewerbungsfrist: Die Möglichkeit einer Antragsstellung wird beendet sobald alle Fördermittel vergeben sind.

Weitere Informationen zu Fördergrundsätzen, Antragsstellungen etc. finden Sie auf der Website des Stipendienprogramms der VG Wort.

 

c) Abgeschlossene Spartenübergreifende Förderprogramme

  • KULTUR.GEMEINSCHAFTEN 2.0 – Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen
  • dive in. Programm für digitale Interaktionen (Kulturstiftung des Bundes)

Überbrückungshilfe und Neustarthilfe für Soloselbständige

Im Rahmen der Verlängerung der Überbrückungshilfe soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden besser Rechnung getragen werden. Dazu wird eine „Neustarthilfe für Soloselbständige“ eingeführt. Die vollständigen und rechtsverbindlichen Informationen sind auf der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erstellen Website zu finden. Hinweis: Unternehmen und Soloselbständige, die bereits einen Antrag auf Neustarthilfe gestellt haben, können keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III stellen, erhalten jedoch ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III.


Überbrückungshilfe III | Überbrückungshilfe III Plus

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 31. Dezember 2021 als Überbrückungshilfe III Plus (vierte Förderphase).

Beide Programme sind inhaltlich weitestgehend deckungsgleich, es gilt:

  • Antragsberechtigung nur bei Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent 
  • maximale monatliche Förderung: 10 Mio. Euro
  • Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Überbrückungshilfe III

  • Förderzeitraum: 1. November 2020 bis 30. Juni 2021
  • Antragsfrist: 31. Oktober 2021

 

Überbrückungshilfe III Plus

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist:

  • Es gelten Sonderregelungen für die Veransataltungs- und Kulturbranche bzgl. der Ausfall-/Vorbereitungs- und Personalkosten: Zusätzlich zu den übrigen förderfähigen Kosten werden für die Veranstaltungs- und Kulturbranche auch die Ausfall- und Vorbereitungskosten für geschäftliche Aktivitäten im Zeitraum von Januar bis August 2021 erstattet. Zudem haben Antragsteller*innen, die zumindest 20 Prozent ihres Umsatzes mit oder im Zusammenhang mit Veranstaltungenerzielen die Möglichkeit für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von bis zu 20 Prozent der Lohnsumme, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen ist, zu beantragen. Für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 können die Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche alternativ zur Anschubhilfe die Restart-Prämie beantragen. 
  • Restart-Prämie: Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, können alternativ zur allgemeinen Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten in den Fördermonaten Juli bis September 2021 erhalten, in denen sie zugleich Anspruch auf eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus haben.Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss 40 Prozent und im September 20 Prozent. Die tatsächlichen Personalkosten in den Fördermonaten können nur bis maximal zur Höhe der Personalkosten im Vergleichszeitraum (also in der Regel der entsprechende Monat im Jahr 2019) herangezogen werden.
  • Förderzeitraum (NEU ab 6. Oktober 2021: Verlängerte Antragsfrist!): 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021
  • Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Weitere Infos zur Antragstellung finden Sie hier.


Neustarthilfe | Neustarthilfe Plus

Mit der Neustarthilfe – einem eigenständigen Programm im Rahmen der „Überbrückungshilfe III Plus" – werden Soloselbständige, kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften aller Wirtschaftszweige unterstützt, die im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbrüche, aber nur geringe betriebliche Fixkosten hatten. Für die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III kommen sie daher nicht in Frage.

Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird unter der Bezeichnung „Neustarthilfe Plus" verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.

Neustarthilfe:

  • Förderzeitraum: 1. Januar bis 30. Juni 2021
  • Antragsfrist: 31. Oktober 2021

Neustarthilfe Plus:

  • Förderzeitraum: 1. Juli bis 30. September 2021
  • Antragsfrist: 31. Oktober 2021

Ein ständig aktualisierter FAQ zur Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe ist unter

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.


Die Antragsfristen folgender Phasen des Überbrückungshilfen-Programms sind bereits abgelaufen:

  • Überbrückungshilfe I
    • Fixkostenzuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen
    • Fördermonate Juni bis August 2020
    • Antragsfrist: 9. Oktober 2020
  • Überbrückungshilfe II
    • Fixkostenzuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen
    • Fördermonate September bis Dezember 2020
    • Antragsfrist: 31. März 2021 bzw. Änderungsanträge: 30. Juni 2021

November- und Dezemberhilfen

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird, konnte online beantragt werden.

Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 30. April 2021. Änderungsanträge waren bis zum 31. Juli 2021 möglich (verlängerte Frist).

Im Falle einer Antragstellung über prüfende Dritte ist eine Schlussabrechnung vorgesehen. Die Schlussabrechnung erfolgt, wie die Antragstellung über den prüfenden Dritten, ausschließlich in digitaler Form über das Internet-Portal des Bundes bis spätestens 30. Dezember 2022 (verlängerte Frist). Erfolgt keine Schlussabrechnung, ist die Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe in gesamter Höhe zurückzuzahlen. Im Falle von Direktanträgen im eigenen Namen erfolgt keine Schlussabrechnung. Stattdessen können stichprobenartige Nachprüfungen durch die Bewilligungsstellen erfolgen.

Weitere Informationen zu den November- und Dezemberhilfen finden Sie auf der Website www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

AUF!leben – Zukunft ist jetzt.

Innerhalb des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche setzt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) in der Aktion Zukunft das Förderprogramm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. um, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird.

Mit dem Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt. werden Kinder und Jugendliche unterstützt, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Dabei geht es um das Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts: Junge Menschen sollen in ihrer Persönlichkeitsbildung unterstützt und gestärkt und das soziale Lernen und die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander gefördert werden. Insbesondere sollen Kinder und Jugendliche erreicht werden, die in Risikolagen aufwachsen, sich an Übergängen befinden oder besonders von den Folgen der Pandemie betroffen sind.

Das Programm gliedert sich in acht Förderkategorien:

IMPULS

  • einmalig, eintägige Projekte mit einer Mindestzahl von 7 Kindern oder Jugendlichen
  • Höhe der Förderung: 40 EUR pro TN (teilnehmende Person)/Tag
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

ALLTAG PLUS

  • Regelmäßig, für die Dauer von mind. 10 Wochen, stattfindende Projekte
  • Höhe der Förderung: 7 EUR pro TN/Std.
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

KOMPAKT – VOR ORT

  • Wochenend- und Ferienprojekte mit einer Dauer von 2 bis 14 Tagen
  • Mindestzahl von 15 Kindern oder Jugendlichen
  • Höhe der Förderung: 50 EUR pro TN/Tag
  • Antragsfrist voraussichtlich bis zum 30.06.2022

KOMPAKT – CAMP

  • Wochenend- und Ferienprojekte mit einer Dauer von 2 bis 14 Tagen
  • Mindestzahl von 15 Kindern oder Jugendlichen
  • Höhe der Förderung: 150 EUR pro TN/Tag
  • Antragsfrist voraussichtlich bis zum 30.06.2022

QUALIFIZIERUNG

  • praxisorientierte Qualifizierungs-, Weiter- oder Fortbildungsangebote (mind. 16 Zeitstunden) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrkräfte, Pädagog*innen und erwachsene Begleitungen von Kindern und Jugendlichen, die den Förderzielen des Programms entsprechen
  • Mindestzahl von 10 Personen
  • Höhe der Förderung: 30 EUR pro TN/Std.
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

MENTORING

  • Mentoring-Angebote, bei denen eine erwachsene bzw. ältere Bezugsperson ein Kind (oder mehrere Kinder) bzw. eine*n Jugendliche*n (oder mehrere Jugendliche) über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten begleitet
  • Höhe der Förderung: 150 EUR pro Tandem/Monat
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

FLEX

  • Projekte, die den Förderzielen des Programms entsprechen, sich aber keiner anderen Förderkategorie zuordnen lassen
  • Die beantragte Fördersumme sollte bei mindestens 30.000 Euro liegen
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

TRANSFER

  • (formal neue) Projekte, die auf erprobten und nachweisbar wirksamen Ansätzen beruhen, und nun in einen „neuen Rahmen“ übertragen werden
  • Antragsfrist ab dem 01.11.2021, voraussichtlich bis zum 30.06.2022

UMSETZUNGSPARTNER

  • Richtet sich an Verbände, Dachorganisationen und ähnliche Institutionen mit (über-) regionalen Umsetzungsstrukturen, deren Mitgliedsorganisationen in den anderen Förderkategorien des Zukunftsfondsantragsberechtigt und umsetzungsstark sind
  • Entwicklung förderfähiger (Rahmen-)Konzepte, die von den Mitgliedern (weitgehend) einheitlich beantragt und umgesetzt werden sowie Begleitung der Mitglieder bei der Antragstellung im Zukunftsfonds und bei der qualitätsvollen Umsetzung
  • Antragsfristbereits abgelaufen.

Weiterführende Informationen zum Programm und zur Antragsstellung finden sich auf der Website des Förderprogramms.


Entschädigung bei Verdienstausfall durch Quarantäne

Wer auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt wird, einem Tätigkeitsverbot unterliegt und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, kann über den Landschaftsverband Rheinland (LVR) eine Entschädigung beantragen. Nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten auch Selbstständige und Freiberufler den Verdienstausfall ersetzt. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Beiträge zur Rentenversicherung und Krankenversicherung übernimmt das entschädigungspflichtige Land (§ 57 IfSG). Wer nicht der Versicherungspflicht unterliegt, kann eine Erstattung der Aufwendungen dafür beantragen (§ 58 IfSG). Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei dem zuständigen Landschaftsverband zu stellen. Weitere Informationen finden Sie hier sowie in der
Pressemeldung "Landschaftsverbände entschädigen Verdienstausfälle, wenn Quarantäne angeordnet worden ist" vom 10.03.2020.


Zahlung von Beiträgen zu Sozialversicherung

Künstler und Publizisten, die in der Künstlersozialkasse versichert sind, sollten eine Änderungsmitteilung darüber machen, wenn sich ihr Arbeitseinkommen deutlich ändert, um die fälligen Beitragszahlungen anzupassen.
Formular der KSK zur Änderung des Arbeitseinkommens
Youtube-Video "Künstlersozialkasse - 3 Tipps, um Geld zu sparen"


Aussetzung und Herabsetzung von Steuerzahlungen

Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt auf.
Finanzamt Mönchengladbach


Arbeitslosengeld II / Grundsicherung

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung: Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Die Regelungen über den erleichterten Zugang zur Grundsicherung gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen.

Wer zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. März 2022 (verlängerte Frist) einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, erhält somit SGB-II-Leistungen (u.a. ALG II). In den ersten 6 Monaten werden die Kosten für Unterkunft und Heizung in tatsächlicher Höhe übernommen. Erst nach dem Ablauf von sechs Monaten gelten wieder die üblichen Vorschriften. Auch Folgeanträge werden für sechs Monate weiterbewilligt.

Die Selbständigkeit bleibt erhalten, d.h. die Betreffenden müssen nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Regelungen gelten auch für Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie in Kurzarbeit sind.

Weitere Infos:


Kurzarbeitergeld
Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter bzw. einer Mitarbeiterin können Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, mindestens 10% der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu halten. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Weitere Informationen finden Sie auf der Übersicht zu Kurzarbeit im Allgemeinen und Kurzarbeitergeldformen auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.


Zinssubventionierte Liquiditätsdarlehen
Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den Programmen der KfW nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten.
KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen


Zertifizierung der Raumluftqualität in Theatern und anderen geschlossenen Veranstaltungsstätten

Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, die wie auch in Verordnungen der Länder geforderte Prüfung der Raumluftqualität in geschlossenen Räumen deutschlandweit durchzuführen. Die Prüfkriterien für das Zertifikat wurden in einem wissenschaftlichen Verfahren von der DTHG im Auftrag des Ministeriums für Kultur- und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen erarbeitet, in einer Feldstudie auf Tauglichkeit überprüft (Lüftungsprojekt 1. Quartal 2021) und ist patentiert. Bei Einhaltung aller wichtigen Parameter wird ein Zertifikat ausgestellt, das für das Publikum ein deutliches Signal ist, dass sich der Betreiber für die Sicherheit seiner Besucher einsetzt. Auch gegenüber den Behörden ist dieses Zertifikat eine wichtige Handlungs- und Gesprächsgrundlage um die notwendigen Prozesse transparent darzustellen und abzustimmen.

Weitere Infos zum Verfahren und zur Antragstellung sind unter www.lueftung.dthg.de einsehbar.