Kunstpreis »CityARTists« 2020 geht an Mönchengladbacher Künstler Klaus Schmitt

Das NRW KULTURsekretariat hat die »CityARTists-Preise« zum ersten Mal an Kunstschaffende aus NRW vergeben.

Der Mönchengladbacher c/o- Künstler Klaus Schmitt wurde vom Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach der Jury vorgeschlagen.

In der Begründung der Jury heißt es:
"Seit den frühen 1980er Jahren baut Klaus Schmitt konsequent seine ungegenständlichen Bilder aus Farben auf und schafft Räume mit seinen Skulpturen. Die Jury überzeugt an dem Vorschlag der Stadt Mönchengladbach die künstlerische Konsequenz und malerische Stärke des Werks. Schmitt zählte in den frühen 1980ern zu den Künstlern, die entgegen den Strom der figurativen Malerei weiter an den Grundfragen von Malerei und Raum arbeiten. Konsequent entwickelte er seine Malerei aus Konstellationen von Farbbalken und scheinbar improvisierten Rauminstallationen aus Holzbalken und Flächen; Farben und Konstruktion definieren auf ihre Weise den Raum. Unter Künstlern sehr geschätzt hat er durch das Programm seines Kunstvereins die Kunstszene in der Stadt Mönchengladbach außergewöhnlich bereichert."
 
Das NRW KULTURsekretariat hat die »CityARTists-Preise« zum ersten Mal an Kunstschaffende aus NRW vergeben. Ausgezeichnet werden zehn renommierte Kunstschaffende aus zehn der 21 Mitgliedsstädte des NRW KUKTURsekretariats. Die Preise sind jeweils mit 5.000 Euro dotiert.
 
Fortan jährlich erhalten insgesamt zehn ausgewählte Künstlerinnen und Künstler in den Wirkungsfeldern Malerei, Skulptur, Fotografie und Installation bis hin zu Grenzbereichen der Performing Arts einen Preis in Form eines Stipendiums. Der »CityARTists«-Preis wurde für professionelle Künstlerinnen und Künstler über 50 eingerichtet, mit Wohnsitz in einer der Mitgliedsstädte.
 
Nach der Ausschreibung im Frühjahr wurden die Kunstschaffenden durch lokale Jurys in den Städten nominiert. Anschließend wählte eine Jury aus den Nominierten zehn Künstlerinnen und Künstler für den Preis aus.
Die Jury in Mönchengladbach bestehend aus Bernhard Jansen (Kunsthistoriker), Inge Schnettler (Kunsthistorikerin und Journalistin) sowie Susanne Titz (Direktorin Museum Abteiberg) gab folgende Begründung: "Für diese Entscheidung hat seine engagierte Position in der Stadt und jahrelange künstlerische Kontinuität eine wichtige Rolle gespielt. Das von ihm vorgeschlagene Projekt ist ein Beispiel dafür, wie er den Dialog in seinen künstlerischen Arbeiten in den Vordergrund stellt."
 
Ein Film zu den Nominierten sowie weitere Informationen zu »CityARTists« sind zu finden unter www.cityartists.de

Kulturbüro Mönchengladbach


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