Jüdische Kulturtage in NRW 2011 – Programm Mönchengladbach

Ein höchst positives Resümee zogen die Mönchengladbacher Veranstalter zu den Jüdischen Kulturtagen in NRW 2011: Mehr als 2.500 Gäste besuchten zwischen 20. März und 17. April die rund 35 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Literatur, Film, Begegnung, Theater, Tanz und Bildende Kunst. Koordiniert wurde das Projekt vom Städtischen Kulturbüro.

Besonders beliebt waren die Begegnungsangebote Die Nachfrage war bei einigen Veranstaltungen so groß, dass Zusatztermine eingerichtet wurden. So führte zum Beispiel Leah Floh, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Mönchengladbach, insgesamt achtmal statt der geplanten dreimal Kindergartengruppen und Schulklassen durch die Synagoge – und weitere Führungen sind bereits geplant. Auch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit organisierte eine zusätzliche Stadtführung mit dem Bus, in der Orte jüdischen Lebens in Mönchengladbach aufgesucht werden.

Viele Besucher zog es auch zum Klezmerfest ins BIS-Zentrum mit seinen abwechslungsreichen Konzerten, die von klassischem Klezmer bis zu modernen Musik- und Videoinstallationen reichten. Im Theater im Nordpark begeisterten die Premiere der Oper „Joseph Süß“ sowie das Tanztheaterstück „Lagerhalle I“ von JET aus Düsseldorf, das auf Anregung des Fördervereins für ein Haus der Begegnung mit jüdischer Kultur gezeigt wurde. Der Comedian Oliver Polak sorgte auf Einladung der Volkshochschule mit „Jud süß-sauer – die Show“ für kontroverse Unterhaltung. Und der israelisch-kanadische Künstler Gideon Tomaschoff erforschte in Mönchengladbach seine Familiengeschichte und zeigte im Kunstverein MMIII anschließend seine dabei hier entstandenen Bilder.

Kulturbüro Mönchengladbach


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